Unser Programm

Do. 26. Oktober 201720:00

Alluvium Clubabend

Uwe W. TiedemannDieser Clubabend bietet gleich zwei Schwerpunkte: Uwe Tiedemann, Oldenburger Schellack- und Platten-Sammler, außerdem bisher fleißigster Clubabend-Gestalter, stellt im ersten Teil die Klarinette im Jazz mit ihren wichtigsten Interpreten vor und bleibt nicht bei Bennie Goodman stehen.

Im zweiten Teil begegnet uns der „St. Louis Blues“ von W. C. Handy, 50 Jahre lang der meist aufgenommene Jazztitel der Welt, in unterschiedlichen Versionen. Wir lauschen selten oder nie gehörten Aufnahmen aus aller Welt und allen Epochen aus Uwe Tiedemanns umfangreicher Sammlung dieses Evergreens.

An diesem besonderen Abend ist wieder für kleine Snacks gesorgt. Spenden dafür sind erbeten.

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Jazzclub Alluvium

Fr. 27. Oktober 201720:00

John Gorka – Songwriter Institution aus New Jersey

Radio Bremen 2 präsentiert und zeichnet dieses Konzert auf

John GorkaWie James Taylor begleitet sich John Gorka aus New Jersey sehr sparsam wie effektiv auf der Gitarre und verknüpft scheinbar unerschöpflich Stories und Lebensphilosophien in Songs mit berührenden oft geradezu magischen Melodien, die er sehr humorvoll anmoderiert. Seine unverwechselbare melancholische Baritonstimme verleiht selbst seinen Up-Tempo-Songs dunkle und intensive Atmosphären. Ein wenig erinnert sie an Brad Roberts, den Sänger der Crash Test Dummies, die 1994 mit dem Song Mmm, Mmm, Mmm als One-Hit-Wonder Popularität erreichten.

John Gorkas Debütalbum „I know“ erschien 1987. In den Folgejahren hat er sich relativ schnell zu einer von Kritikern, Kollegen und Publikum anerkannten Institution unter den nordamerikanischen Songwritern entwickelt. 14 CDs, 1 DVD, 1 Songbook zeugen von seiner Kreativität. Seine Alben sind gespickt mit Songs für die Ewigkeit, seine Balladen sind ideale Begleiter für Herbst- und Winterabende am Kaminofen, ohne dabei jemals Background-Charakter zu haben. Er hat auf Bühnen und im Studio mit Suzanne Vega, Mary Chapin Carpenter, Nancy Griffith, Shawn Colvin, Lucy Kaplansky, Patty Larkin, Eliza Gilkyson, Ani DiFranco u.a. zusammen gearbeitet und war viele Jahre Teil der Folkbewegung in New York City. Heute lebt er in Minnesota. Zweifellos ist John Gorka ein Singers & Players All-Time-Favorite.

John Gorka auf YouTube:

Where The Bottles Break
Treasure Island
Houses In The Fields
I Saw A Stranger With Your Hair
Love Is Our Cross To Bear
Let Them In (John Gorka on piano)
When Doves Cry (Prince Cover)
Jack´s Crows
Semper Fi

Reviews & Comments

“There are few contemporary songwriters that come anywhere close to the talent of John Gorka.
Whether you laugh or cry, John Gorka’s songs still resonate.“ – Michael Granberry, Arts and Features

“… With a tangle of songs that emotionally connect us all and leave a tender trace, John Gorka stimulates the cerebrum, keeps our smiles agile and fit and reconnects us with what really matters most in music: honesty. His atmosphere allows for the listener to feel his individualized attention, his lyrical tenderness, his care for the guitar and his true presence.” by Brian DAmbrosio on Huffington Post (01/04/14)

Der komplette lesenswerte Beitrag auf Huffington Post siehe hier:
http://www.huffingtonpost.com/brian-dambrosio/music-as-refuge-a-life-of_b_4539767.html

Weitere Infos: www.johngorka.com

Eintritt: VVK € 20.00/erm. 15.00, – AK € 22.00/erm. €17.00 – – Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 0441/691634 bzw. per Mail info@singersplayersclub.de

Veranstalter: Singers & Players im Kulturclub Oldenburg e.V.

Sa. 28. Oktober 201720:00

Zwei mal Zwei
Swantje Schlüter & Gerhard Böhm | Erik Konertz & Sebastian Venus

Swantje Schlüter - Gerhard BöhmZwei unterschiedliche generationsübergreifende Duos präsentieren sich dieses Mal in der Reihe Zwei mal Zwei. Die Sängerin Swantje Schlüter interpretiert mit ihrer kraftvollen Stimme auf ihre Weise unterschiedliche Songs aus den Bereichen Jazz, Rock und Pop. Begleitet wird sie dabei vom musikalischen Grenzgänger Gerhard Böhm auf Gitarre, Saz, Bass und Percussions.

Im zweiten Duo des Abends trifft das junge Posaunen-Talent Erik Konertz, u.a. Mitglied im Landesjugendjazzorchester Hamburg, auf den renommierten und vielseitigen Pianisten Sebastian Venus,  ehemaliger langjähriger Leiter der Schauspielmusik beim Oldenburgischen Staatstheater. Eigenkompositionen und kreativ interpretierte Jazztitel werden im kommunikativen Zusammenspiel zu Gehör gebracht.

Erik KonertzWie immer bei Zwei mal Zwei werden sich im Verlauf des Abends die Konstellationen unter den Musikern gemäß dem Konzept der Reihe bis zum Quartett hin verändern.

Eintritt: € 15.00/erm. € 10.00. Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 04481-920227 (AB).

Veranstalter: Jazzmusiker-Initiative Oldenburg e.V.

Fr. 3. November 201720:00

HOLON Trio

Im März letzten Jahres war der erste Auftritt des HOLON Trios im Wilhelm13. Der Schlagzeuger Lukas Akintaya hatte sich tags zuvor nach einem Auftritt unglücklich an einer Hand so stark verletzt, dass diese genäht werden musste. Dennoch wollte er das Konzert bei uns nicht absagen und hat mit der verbundenen Hand unter äußerster Anstrengung ein langes Set gespielt. Wir haben der Band und dem Publikum versprochen, dass er mit seiner Band wiederkommen soll, darf, muss. Jetzt ist es soweit!

Holon TrioIm Rahmen des Studiums am Jazz-Institut Berlin lernten sich der schwedische Pianist Povel Widestrand, der dänische Kontrabassist Mathias Højgaard Jensen und der deutsch/nigerianische Schlagzeuger Lukas Akintaya kennen, entschieden sich bald danach dazu ihren musikalischen Weg zu vereinen und gründeten das HOLON Trio.

Für die drei jungen Musiker stellt das Triospiel einen elementaren Teil ihres musikalischen Interesses dar, denn hier haben sie die Möglichkeit, ihren ausgeprägten lndividualismus und ihre Emotionen in intimer Atmosphäre in Musik zu verwandeln und an andere zu vermitteln. Dabei nutzen sie die vielfältigen klanglichen Möglichkeiten des Klavieıtrios voll aus und gestalten so ein sehr kontrastreiches und innovatives Programm. Die Kompositionen aus den Federn der drei jungen Musiker tragen durchaus die individuellen Handschriften der Drei, und doch verbinden sie ihren lndividualismus zu einen homogenen Klangbild, welches ein mit Überraschungen gespicktes Spiegelbild der Emotionen für den Zuhörer darstellt. Deutlich hörbar ist dabei der umsichtige und rücksichtsvolle Umgang miteinander, der neue Dimensionen des Zusammenspiels ermöglicht. Mal fragil, mal gewagt experimentieren die drei herausragenden jungen Musiker miteinander und kreieren die Musik, die sie mit der Welt teilen wollen. Dabei entsteht eine Magie, die es sich in jedem Fall zu erleben lohnt.

Das HOLON Trio ist Preisträger des 7. europäischen Burghauser Nachwuchs Jazz- Preises 2015 und seit Oktober 2014 Stipendiat des Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin e.V. Das junge Berliner Trio steht noch am Anfang einer vielversprechenden Zukunft.

Im März 2016 erschien das Debüt Album des Berliner Trios auf MONS Records. Wolf Kampmann dazu in der Jazzthing:
„… Was diese CD so besonders macht, ist ebendieses Gefühl von Nähe und Einlassen. Sie gewähren dem Hörer die Möglichkeit, mittendrin zu sein und doch die Musik durch sich hindurch ziehen zu lassen.“

Lukas Akintaya  – Schlagzeug
Nach fünf Jahren klassischen Unterrichts entdeckte der deutsch/nigerianische Schlagzeuger mit 14 den Jazz für sich und spielt seither in diversen Besetzungen, die sich im Jazz zuhause fühlen. Von 2011 bis 2013 studierte er Jazzschlagzeug bei Wolfgang Ekholt an der Hochschule für Künste in Bremen. Seit 2013 studiert er Jazzschlagzeug am Jazz- Institut Berlin bei John Hollenbeck und Jim Black und studierte das Wintersemester 2015/16 bei Dré Pallemerts am Pariser Conservatorium (CNSMDP). Lukas ist ein aktiver Teil der jungen deutschen Jazzszene, Konzertarrangements führten ihn mit verschiedenen Bands ins europäische Ausland.

Povel Widestrand – Piano
Der schwedische Pianist Povel Widestrand ist ein junger aufstrebender Teil der europäischen Jazzszene. Nach einer klassischen Klavierausbildung absolvierte er von 2011 bis 2012 an der renommierten Fridhems Folkhögskola, Svalöv (Schweden) einen einjährigen vorbereitenden Jazzkurs und studiert seit dem Wintersemester 2012 am Jazz- lnstitut Berlin bei Prof. Wolfgang Köhler. Povel ist Preisträger diverser Preise (unter anderem dem schwedischen SKAP-Kompositionspreis) und spielte aus Festivals wie dem Umeå Jazz Festival.

Mathias Højgaard Jensen – Bass
Der aus Kopenhagen stammende Bassist Mathias Højgaard Jensen erhielt schon früh lnstrumentalunterricht und Talentförderung an der Hørsholm Musikskole und absolvierte nach seinem Abitur zwei vorbereitende Jahre an der Fridhems Folkhögskola, Svalöv (Schweden) und begann dann im Wintersemester 2013 mit dem Studium am Jazz-Institut Berlin bei Prof. Greg Cohen. Mittlenıveile ist er ein gefragter Jazz-Musiker und wirkte auf mehreren Veröffentlichungen im Jazzbereich mit.

Das schreibt die Presse:

„Diese Ehrlichkeit im Umgang mit sich selbst würde man sich im aktuellen Jazz öfter wünschen.“ – Wolf Kampmann (Jazzthing)

Das Holon Trio ist eine Frischzellenkur für das Pianotrio-Format. Sie bestechen durch ihre etwas andere Herangehensweise an diese angeblich verbrauchte Besetzungsform, das Zelebrieren unverbrauchter Harmonien und Rhythmen, die spürbare Lust am Interplay, das pausenlose Entdecken neuer Wege.“ – Reinhard Köchl – Jazzthetik

„Mit ruhiger Distanziertheit umspannt das Trio eine Klangwelt, die man stilistisch nicht festmachen kann, verhalten groovt, rhythmisch mal an Abdullah Ibrahims afrikanisch-musikalische Seelenwanderung erinnert oder in Meditativen Momenten an die Verlorenheit eines Bill Evans denken lässt. Irgendwie schwingt auch immer ein Stück skandinavische Seele mit. (…)“ – Detlef A. Ott – Jazzpodium

Das HOLON Trio auf YouTube:

Eintritt: € 15.00/erm. € 10.00. Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 04481-920227 (AB).

Veranstalter: Jazzmusiker-Initiative Oldenburg e.V.

Sa. 4. November 201720:00

quintessence & friends – a cappella Doppelkonzert zum 7. Mal im Wilhelm13

Einmal im Jahr lädt die Oldenburger a cappella-Gruppe quintessence ein auswärtiges Ensemble zum Doppelkonzert ein. Idee der Konzertreihe ist es zu beweisen, dass auch jenseits der „Großen der Branche“ hervorragende Vokalmusik zu finden ist.

Multiple VoiceIn diesem Jahr ist multiple voice aus Kiel zu Gast. Bei diesem Vokal-Ensemble erwartet das Publikum eine musikalische Reise durch fünf Jahrhunderte und viele Stilrichtungen.

Von Klassik bis Pop, über Schlager und Filmmusik bis zu geistlichen Stücken ist für jeden Geschmack etwas dabei. Wechselnde Formationen vom Frauen-Trio bis zum gemischten Quintett garantieren Abwechslung, kurzweilige Unterhaltung und ein gefühlvolles Klangerlebnis. Mal melancholisch, mal heiter, mal sphärisch, mal ironisch, laden Christian Mewes (Bass), Heiko Bilitewski (Tenor), Frauke Pansegrau (Alt), Andrea Körtzinger (Mezzosopran) und Maike Marckwordt (Sopran) zum Schmachten, Schmunzeln und Mitwippen ein.

Weitere Infos: www.multiple-voice.com

quintessenceDie Gastgeber quintessence haben in diesem Jahr Neues aus dem flammneuen Bühnenprogramm „3D“ im Gepäck: Stücke jenseits des oft Gehörten, die dennoch den „Aha-Effekt“ beim Wiedererkennen von Liedern im ungewohnten Kleid erschaffen.

Und wie in jedem Jahr werden beide Formationen den Abend mit einem gemeinsamen Lied beschließen!

Weitere Infos: www.quint-essence.de


Eintritt: 15.00/erm. 10.00. Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 04481-920227 (AB). Da die letzten Ausgaben von „quintessence & friends“ ausverkauft waren, wird eine Vorbestellung dringend empfohlen!

Veranstalter: Jazzmusiker-Initiative Oldenburg e.V.

So. 5. November 201711:00

LiteraTour Nord
Carmen Stephan: „It’s all true“

Carmen StephanCarmen Stephans ersten Roman „Mal Aria“ bezeichnete Verena Auffermann (Deutschlandradio Kultur) als einen Text, dem man auf jeder Seite folgen möchte. Jetzt hat die Schriftstellerin ihren zweiten Roman veröffentlicht. Und wieder geht es um die großen Fragen des Menschseins: Brasilien, Nordosten, 1941. Vier Männer wollen nicht länger hinnehmen, was falsch ist. Sie bauen ein Floß und machen sich auf den Weg zum Präsidenten. Zweitausend Kilometer segeln sie auf ihrer Jangada über das Meer. Barfuß. Ohne Karte, ohne Kompass. Die Sterne führen sie. Es sind die Fischer Jerônimo, Mané Preto, Tatá und ihr Anführer, Jacaré. Sie fahren für etwas so Einfaches wie Großes: das Recht, am Leben zu sein. Nach einundsechzig Tagen erreichen sie Rio de Janeiro und sind Helden. Der Hollywood-Regisseur Orson Welles, dessen Film ‚Citizen Kane‘ gerade in den Kinos lief, will ihre kühne Odyssee verfilmen – doch bei den Dreharbeiten fällt Jacaré von Bord und verschwindet im Meer.

Carmen Stephan, 1974 geboren, lebt in Genf. 2005 erschien der Geschichtenband „Brasília Stories“. Für ihren ersten Roman „Mal Aria“ wurde sie mit dem Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung 2012 und dem Debütpreis des Buddenbrookhauses 2013 ausgezeichnet.

Moderation: Sabine Doering

Eintritt: € 9.00/erm. € 7.00 – VVK: CvO-Unibuch, Uhlhornsweg, und unter Telefon 0441-7 16 77

Veranstalter: Literaturbüro Oldenburg, Carl von Ossietzky-Universität und CvO-Unibuch

Photo: Anita Affentranger

So. 5. November 201717:00

Dreiklang – Tango meets Klezmer
Musik von Astor Piazzolla bis Giora Feidman

DreiklangDas Ensemble Dreiklang vermischt drei ganz unterschiedliche Klangfarben in einer reizvollen Instrumentalbesetzung. So haben sich der Akkordeonist Holger Lorentz, der Kontrabassist Fritze Winnacker und der Klarinettist Rainer Wördemann gefunden, um eine große Bandbreite verschiedener Stilrichtungen neu aufzufassen. Im umfangreichen Repertoire findet man sowohl mittelamerikanischen Tango und osteuropäische Klezmer-Musik als auch Interpretationen bekannter Jazzmusiker. Für diese Besetzung wird jedes Stück vom Ensemble bearbeitet.

Das im Frühjahr 2012 gegründete Trio hat sich in kürzester Zeit überregional einen Namen gemacht. So gab es neben einer Vielzahl von Auftritten im Landkreis Vechta bereits verschiedene Konzerte in Oldenburg, Schillig, Fockbek, Wilhelmshaven und Ibbenbüren.

Der Ursprung ist die Liebe zur Musik Astor Piazzollas und die Interpretationen des Klezmer-Klarinettisten Giora Feidman, die das Ensemble einfühlsam umsetzt. Piazzollas Tango Nuevo steht mit einem Fuß in der Tradition des Tango, der andere ist schon auf dem Weg in die musikalische Reiselust, den Dreiklang beschreitet. So entsteht im Konzert ein neuer musikalischer Raum, der Geschichten von Sehnsucht, Liebe, Schmerz und Zerrissenheit im Licht unterschiedlicher Traditionen spiegelt.

„Klezmer-Musik ist Musik, die tanzt, singt, die Freude und Trauer des Lebens zum Ausdruck bringt. Eine Musik, so fruchtbar und vielfältig, wie die osteuropäische jiddische Kultur, aus der sie entstanden ist“ – Haskala

In diesem Lebensgefühl treffen sich Tango und Klezmer, im Puls des Lebenshungers und der Lebensfreude. Die Interpretationen – teilweise angereichert durch Improvisation – sind ebenso sensibel wie energetisch, traditionsbewusst wie eigenwillig. Damit offenbart das Ensemble Dreiklang, wie lebendig und aufnahmefähig Klezmer heute noch ist. Eine spannungsgeladene Musik, die das Publikum verzaubert!

Eintritt: 15.00/erm. 10.00. Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 04481-920227 (AB).

Veranstalter: Jazzmusiker-Initiative Oldenburg e.V.