Unser Programm

Mi. 20. September 201719:30

Neue Wahlverwandtschaften
Mirko Bonné: „Lichter als der Tag“

Mirko BonnéRaimund kennt Moritz und Floriane von Kindheit an. Ihr Lebensmittelpunkt ist ein wilder Garten am Dorfrand. Als Inger zu ihnen stößt, bilden die vier eine verschworene Gemeinschaft, bis sich beide Jungen in sie verlieben. Inger entscheidet sich für Moritz, Raimund und die ehrgeizige Floriane werden ebenfalls ein Paar. Jahre später kreuzen sich die Wege der vier erneut. Raimund ist inzwischen Familienvater und Angestellter bei einem Nachrichtenmagazin. Die Arbeit bedeutet ihm nichts, und lichte Momente in seinem Alltag sind selten. Verzweifelt sucht er nach einem Weg zurück zu sich selbst und zu einer Aussöhnung mit der Vergangenheit. Mirko Bonnés großer Liebesroman überträgt das Wahlverwandtschaften-­Thema in die heutige Zeit und zeichnet dabei das ergreifende Porträt eines Mannes, der die Kraft findet, aus dem Schatten über seinem Dasein hinauszutreten. Mit Monika Eden, der Leiterin des Literaturbüros, spricht er über das Motiv der Liebe in der Literatur und die Ursachen von Entzweiung und Entfremdung.

Mirko Bonné, 1965 in Tegernsee geboren, lebt als Schriftsteller und Übersetzer in Hamburg. Er veröffentlichte bislang fünf Romane und fünf Gedichtbände sowie Aufsätze und Reisejournale. Für sein Werk wurde Mirko Bonné vielfach ausgezeichnet. Sein Roman Nie mehr Nacht stand 2013 auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises.

Eintritt: 9.00/erm. 7.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 0441-235 3014

Veranstalter: Literaturbüro Oldenburg

Photo: Bogenberger / autorenfotos.com

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Do. 21. September 201720:00

Jazzsession des Jazzclub Alluvium und der JMO

Dirk Balthaus

Die Jazzsession von Jazzclub Alluvium und der JMO sind längst schon fester Bestandteil des Oldenburger Kulturgeschehens geworden. Immer am dritten Donnerstag des Monats kann man erleben, was die Jazzszene im Nordwesten zu bieten hat.

Nachdem der erste Teil des Abends mit einer festen Besetzung eröffnet wird, sind in der zweiten Hälfte alle Musiker dazu eingeladen, mitspielen. Dabei spielt es keine Rolle ob Profi oder Amateur, die Mischung verspricht auf jeden Fall einen spannenden Abend.

Die Session eröffnen: Jörn Anders – Trompete, Dirk Balthaus – Piano, Thomas Andersen – Bass, Henning Luther – Drums.

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Jazzclub Alluvium in Kooperation mit der JMO

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Fr. 22. September 201720:00

Michel Janssen/Frank Schultz

Frank SchultzSaxophonist Michel Janssen und Gitarrist Frank Schultz haben sich zu einem Duo zusammengetan, das durch und von Kommunikation geprägt ist. Mal luftig und offen, mal dicht und intensiv, spielen die Beiden sich gegenseitig die musikalischen Bälle zu.

Mit der Mischung aus Eigen- und Fremdkompositionen bewegen die Wahlkölner sich in modernen Fahrwassern, fast in einer kammermusikalischen Ästhetik – wobei sie sich immer der Jazztradition bewusst sind und verpflichtet fühlen!

Der Gitarrist Frank Schultz hat als konzertierender Musiker mit diversen Musikerkollegen, wie Marc Withfield oder Don Braden, die Bühne geteilt. Außerdem ist er als Komponist, Workshop-Dozent und Autor von Fachartikeln für die Zeitschrift ‚Gitarre & Bass‘ tätig. Der Weser Kurier schrieb: „Wie traumwandlerisch findet Frank Schultz das rechte Maß der Töne in seinen Improvisationen und Melodiebögen. Kein überflüssiger Schlenker in effekthaschender Manier aber auch kein Ton zu wenig hemmen den fließenden Lauf seiner Gitarre.“

Saxophonist und Jugend-Jazzt-Preisträger Michel Janssen hat unter anderem mit Matthias Nadolny, Peter Herborn oder Steve Swallow getourt. Zur Zeit liegt Michels Fokus aus diversen eigenen Projekten, unter anderem „Windmill“ oder „Elpida“.

Steve Swallow sagte über ihn: „Michel Janssen sounds very strong to me, his playing is limber and fluid and never lacks musical instinct!“

Eintritt: € 15.00/erm. € 10.00. Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 04481-920227 (AB).

Veranstalter: Jazzmusiker-Initiative Oldenburg e.V.

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Sa. 23. September 201720:00

Trio Meinberg/Meyer/Oberbeck

MMOMöchte man sich intensiv mit Musik beschäftigen, so schließt dies immer auch die Auseinandersetzung mit sich selbst, dem Leben und anderen Menschen ein. Die drei Hamburger versuchen dies sehr ehrlich und direkt umzusetzen, um den Weg des sich entwickelnden Musikers möglichst gemeinsam zu beschreiten.

Dieser Entwicklung dienen zum Beispiel die immer wieder stattfindenden Treffen mit Musikern wie Mike Kanan, Roman Diaz oder Nils Wogram, bei denen gemeinsam gespielt, geredet und von denen eine Menge gelernt werden kann. Einige dieser Zusammenkünfte fanden im März 2017 in New York statt und prägten die Band in besonderem Maße. Gipfeln konnte dies nun in einer gemeinsamen Tour mit Chris Cheek, einem der spannendsten Saxophonisten unserer Zeit, der das Trio beispiellos bereicherte.

„Es war zu spüren, dass die drei Jungs an Bass, Flügel und Schlagzeug seit zwei Jahren zusammenspielen und eine gewachsene Einheit bilden. Chris Cheek war die ideale Ergänzung dazu.“ – Martin Stock, Kraichtaler Jazztage

Nach diesem herausragenden Projekt wird aktuell an neuen Stücken gearbeitet, um im Oktober das Debüt-Album aufzunehmen. Bassist Tilman Oberbeck steuert einen großen Teil der Kompositionen bei, die besonders durchdacht und strukturiert geschrieben sind und gerade deshalb die ideale Basis für spontane Entdeckungen in den Improvisationen bieten. Genau wie er ist auch der Schlagzeuger Jan-Phillip Meyer derzeitiger Absolvent des „Dr. Langner Jazz Masters“ an der HfMT Hamburg. Jan-Phillip ist durch seine weit gefächerten Musik-Kenntnisse oft derjenige, der Stücke arrangiert oder auswählt, die sonst eher nicht von Jazzbands gespielt werden, die ihren hohen musikalischen Gehalt aber dadurch unter Beweis stellen, dass sie in allen denkbaren Besetzungen gut klingen. Für alle drei ist es selbstverständlich, sich auch solistisch ihrem Instrument zu widmen, da dies jeglichem Ensemblespiel meist zugute kommt. So wurde Béla Meinberg unter anderem mit dem 1. Preis beim „Steinway Jazz Piano Wettbewerb Hamburg“ und dem dritten Preis beim „Yamaha Jazz Piano Wettbewerb“ ausgezeichnet.

Anfang 2017 erhielt das Trio den „Jazz Sonderpreis“ der Oskar und Vera Ritter-Stiftung. MMO arbeitet stetig daran, den Geist der amerikanischen Jazztradition in sein Spiel zu integrieren; und das heißt auf jeden Fall Swing, Swing, Swing!

Besetzung:

Béla Meinberg – Piano
Tilman Oberbeck – Kontrabass
Jan-Phillip Meyer – Schlagzeug

Eintritt: 15.00/erm. 10.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 0179-7663588

Veranstalter: Jazzclub Alluvium e.V.

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So. 24. September 201720:00

Doppelkonzert
Fraser Anderson (GB) & Gabriel Gordon (USA)
Singer-Songwriter Special ***Fällt aus!

Bitte beachten Sie: Dieses Konzert muss wegen Absage der Tournee leider ausfallen. Ein neuer Termin in 2018 wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Anderson GordonFraser Anderson aus Bristol (GB) wird gerne mit Glen Hansard, Damien Rice und dem verstorbenen Nick Drake verglichen. Ausdrucksstarke Gitarre, emotionale Songs. Gabriel Gordon aus Kalifornien, der an Lenny Kravitz erinnert, hat mit Astrid North gespielt und tourte mehrfach mit Natalie Merchant sowie mit John Mayall. Der Soul-Rock-R&B-Folk-Songwriter arbeitete mit Roachford und singt u.a. eine wunderschöne Version von Sinéad O’Connors/Prince „Nothing Compares To You“.

 

Fraser Anderson auf YouTube:
Please Let This Go
Feel
Beautiful Eyes
Rag & Bones
Thoughts Of Mary Jane / Nick Drake Cover

Gabriel Gordon auf YouTube:
Say A Lot Of Things
Castles Made Of Sand/Jimi Hendrix cover
Dealing With Myself
Homesick Again
Solitude March

Der Focus schreibt über Fraser Anderson, der bereits im Vorprogramm von Joan Armatrading und Chuck Berry spielte: „Was F.A. auf seinem Album „Little Glass Box“ (eines von insgesamt 5 Alben) abliefert, ist eine Offenbarung für jeden Fan von Brit-Folk-Klassikern wie Nick Drake oder John Martyn, aber auch von aktuellen Singer-Songwritern wie Ray Lamontagne, Nick Mulvey, Finian Paul Greenall alias Fink oder Scott Matthews. Das kunstvolle Gitarren-Fingerpicking von Anderson selbst, das jazzige E-Piano von Max Middleton, das raschelnde Schlagzeug von Martin Ditcham, der warm tönende Kontrabass des legendären Danny Thompson sowie gelegentlich etwas Trompete von Dick Pearce – mehr braucht es nicht für eine wunderbar intim klingende, vor Intensität vibrierende Platte ohne Schwachpunkt. Und dann ist da natürlich noch die flexible, oft ins Falsett emporsteigende Stimme von Fraser Anderson, die an die oben genannten Vorbilder denken lässt und doch ganz eigene Qualitäten besitzt. Wenn er zu einem lässigen Latin-Jazz-Arrangement über einen Tag in New York erzählt, hört man diesem zwischen Zerbrechlichkeit und Sinnlichkeit pendelnden Gesang gebannt zu.“

Gabriel Gordon hat als Live Gitarrist und Studio Gitarrist bei Künstlern wie Andrew Roachford, Mousse T., Heather Christian and the Arbonauts, James Kakande, Soulounge, Astrid North, Fo‘ Boy, Light Blues Movers, Wax Foetic, Nightshades, Laurie Anderson, Dave Stewart, Bootsy Collins, Bernie Worrell, Jimmy Ray, Teddy Richards, Nena, Yasmine Hamdan u.v.m. mitgewirkt. In Songwriting Sessions hat er ebenso mit Künstlern wie Brazilian Girls, Marc Sway, Hifi Sean, Jason Darling, Deron Johnson (Miles Davis, Seal) und Joel Shearer (Alanis Morrisette) gearbeitet. Zudem ist er als Support Act für Bob Dylan, George Benson, Van Morrison, Lokua Kanza, Leonard Cohen, Tete, Al Jarreau, John Mayall und Meshell N‘ Degeocello auf Tour gewesen.

Gordon hat auf über 100 CDs mitgewirkt und hat acht Solo Alben veröffentlicht. Des weiteren hat er die Bühne mit Künstlern wie Bruce Springsteen, Garth Hudson und Rick Danko (Band), Garland Jeffreys, Alejandro Escovedo, Jerry Barnes (Chic), Sterling Campbell (David Bowie), Angelique Kidjo, Paula Cole, John Sebastian, Indigo Girls, John Mayer, Bootsy Collins, Dave Stewart u.v.m. geteilt. Sein fünftes Solo Album „Overwhelmed“ wurde aufgenommen und produziert von Pete Smith (Sting, Squeeze, Joe Cocker) und von Hans-Martin Buff (Prince) gemischt.

Website-Extrakt zu Fraser Anderson:
The sensitive nature of his lyrics, his subtle guitar playing, stellar vocals, and use of sharp stirring instrumental arrangements have left listeners spellbound. Audiences have described his live performances as deeply moving and uplifting, and for some “the best gig” they have ever been to. Anderson is a sophisticated artist whose musical tales of human vulnerability connect so deeply they feel like an instant soundtrack to your life – taking folk to a level that is cinematic in reach and vision. A taste-maker with a crooner-like ease of style, his passion for fashion, cinematography and animation seep into and out of his music, making him an exciting multidimensional artist.

Stimmen zur CD „Little Glass Box“:
„Kleines, klassisches Folk-Kunstwerk“ – Rolling Stone 02/15 3,5 Sterne
„Fraser muss aufpassen, dass er mit diesem Album nicht aus Versehen berühmt wird.“ – Jazz Thing
„Ein Album, wie aus der Zeit gefallen“ – rbb radioeins – Carsten Wehrhoff
„Ein hochsensibles Album zum Hören mit geschlossenen Augen.“ – Chrismon
„Die abwechslungsreiche Besetzung macht das Album zu einer wohltuenden Abwechslung im Einerlei des Akustikgitarren-Geschrummels vieler Singer/Songwriter-Alben momentan“ – WDR 5

Zu Gabriel Gordon:
Bisher 8 CDs. Folgende Musiker haben G.G. nach eigener Aussage maßgeblich bei seinem eigenen Songwriting beeinflusst: The Beatles, Joni Mitchell, Jeff Buckley, Jimi Hendrix, Curtis Mayfield, Arthur Lee, Keziah Jones, Stevie Wonder, Prince, Al Green, Steely Dan, Lenny Kravitz, Sly Stone, Isaac Hayes, Johnny Guitar Watson, Chris Whitley, Cameo, Cool And The Gang, Nina Simone, Marvin Gaye, Earth Wind & Fire, Richie Havens, Ben Harper u.v.a.

Deutschsprachige Infos zu Gabriel Gordon:
http://www.gaesteliste.de/texte/show.html?_nr=1081
http://orange-peel.de/2017/04/gabriel-gordon-and-the-low-heels-presenting-mr-miller/

Weitere Infos: www.fraseranderson.com | www.gabrielgordonmusic.com

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Veranstalter: Singers & Players im Kulturclub Oldenburg e.V.

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Mi. 27. September 201719:30

Konstellationen: Flucht und Zuflucht
Olga Grjasnowa: „Gott ist nicht schüchtern“

Olga GrjasnowaAls die syrische Revolution ausbricht, feiert Amal ihre ersten Erfolge als Schauspielerin und träumt von kommendem Ruhm. Zwei Jahre später wird sie im Ozean treiben, weil das Frachtschiff, auf dem sie nach Europa geschmuggelt werden sollte, untergegangen ist. Sie wird ein Baby retten, das sie fortan ihr Eigen nennen wird. Hammoudi hat gerade sein Medizinstudium beendet und eine Stelle im besten Krankenhaus von Paris bekommen. Er fährt nach Damaskus, um die letzten Formalitäten zu erledigen. Noch weiß er nicht, dass er seine Verlobte Claire niemals wiedersehen wird; dass er mit hundert Wildfremden auf einem winzigen Schlauchboot hocken und darauf hoffen wird, lebend auf Lesbos anzukommen. In Berlin werden sich Amal und Hammoudi begegnen: zwei junge, einstmals privilegierte Menschen, die an die Revolution in ihrem Land glaubten, und alles verloren haben. Nun müssen sie von vorn anfangen. Der neue Roman Olga Grjasnowas ist ein erschütterndes Dokument unserer Zeit. Mit der Soziologin Ina Jekeli spricht sie darüber, dass es nicht nur die eine Welt vor unserer Haustür gibt, sondern viele Welten, und dass es sich lohnt, sie kennenzulernen. Moderiert wird ihr Austausch von Matthias Bormuth, der als Heisenberg-Professor Vergleichende Ideengeschichte in Oldenburg lehrt und der Karl Jaspers-Gesellschaft vorsitzt.

Die Karl Jaspers-Gesellschaft ist Kooperationspartner der von der Stiftung Niedersachsen geförderten Veranstaltungsreihe.

Eintritt: 9.00/erm. 7.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 0441-235 3014

Veranstalter: Literaturbüro Oldenburg

Photo: René Fietzek

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Do. 28. September 201720:00

Alluvium-Clubabend
Die Oldenburger Jazz-Szene

In loser Reihenfolge stellt Michael Olsen Musik von Oldenburger Jazzmusikern vor und beleuchtet dabei zugleich die Entwicklung der Jazz-Szene von der Jazzclub-Gründung 1959 bis heute. Dabei kommt interessante Musik zu Gehör, die man nicht im Laden kaufen kann, also ein Konservenkonzert im Wilhelm13 über in Oldenburg damals und heute aktive Jazz-Musiker und -Bands.

Das Thema an diesem Abend ist: Demo-Kassetten – viel verschiedene Musik, die so gut wie niemand jemals gehört hat, von Bands, die es zum Teil nicht mehr gibt. Nur das Interessanteste wird ausgewählt.

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Jazzclub Alluvium

Im Zuge der Recherchen für das Programm der neuen Reihe soll auch ein Musik- Archiv entstehen. Daher die Bitte: Bitte schaut nach alten Aufnahmen und moderierbaren Geschichten und stellt sie zur Verfügung: Tonband, Kassette, LP, Single, CD, MP3, egal, alles ist möglich, jede Ton-Konserve kann gespielt werden.

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