Unser Programm

Fr. 24. November 201719:30

Fremde Federn Reloaded
Themen-Poetry Slam (***ausverkauft!***)

Fremde FedernBitte beachten Sie:
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Die Bühnen-Poeten Sebastian Hahn, Insa Kohler, Adriane Meinhardt, Lisa Schøyen, Tanja Schwarz und Gerrit Wilanek schmücken sich im doppelten Wortsinn mit fremden Federn: Im ersten Teil der Veranstaltung stellen sie sich dem Publikum jeweils mit einem eigenen Text vor. Nach einer Pause performen sie im zweiten Teil des Abends so überzeugend wie möglich den Text eines anderen Ensemblemitgliedes. Für diese Fremdperformance haben sie neue Texte zu dem Motto ‚Gänsehaut‘ geschrieben. Zur Kennzeichnung des Plagiats tragen sie beim Vortrag der Texte ihrer Kollegen einen Indianer-Kopfschmuck oder setzen sich Engelsflügel auf den Rücken: ‚Fremde Federn‘ stellt spielerisch den Umgang mit dem Urheberrecht in den Mittelpunkt. Mit der Unterstützung des Publikums klären wir schließlich die wahre Urheberschaft auf, denn das Copyright wird selbstverständlich respektiert. Auf der Grundlage der Darbietungen der ersten Runde versucht sich eine aus Besuchern bestehende Jury an der Zuordnung von Text und Autor. Jeder Juror erhält als Dank für seinen Einsatz eine Freikarte für den nächsten Veranstaltungstermin von ‚Fremde Federn‘. Mario Filsinger moderiert die von der Stiftung Niedersachsen geförderte Veranstaltungsreihe.

Photo: Literaturbüro Oldenburg

Sa. 25. November 201720:00

Roda Vida
Maria de Fatima & Sebastian Altekamp

Maria de FatimaMaria de Fatima (vocals) und Pianist Sebastian Altekamp präsentieren ihr aktuelles Projekt „Roda Viva“, das durch grenzenlose musikalische Neugierde im intensivsten Zusammenspiel sowohl das Publikum als auch die  internationale Fachpresse gleichermaßen begeistert und in seinen Bann zieht.

Auf der Basis 20jähriger gemeinsamer Arbeit in kammermusikalischem Kontext verbindet „Roda Viva“ Elemente des zeitgenössischen Jazz mit der Emotionalität des portugiesischen Fados und brasilianischen Einflüssen.

Mehrere CDs und der Gewinn des „BMW Vocal Jazz Award 2010“ sind künstlerisch vielbeachtete Wegmarken dieser langjährigen musikalischen Kooperation. Virtuosität. Intuition, Poesie und Groove sind essentielle Parameter eines fesselnden Repertoires, bestehend aus arrangierten Bearbeitungen und eigenen Kompositionen.

„Roda Viva“: In brillanter Interaktion verdichten Maria de Fatima und Sebastian Altekamp berührende Klangbilder zu einem mitreißenden Konzerterlebnis.

Eintritt: 15.00/erm. 10.00. Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 04481-920227 (AB).

Veranstalter: Jazzmusiker-Initiative Oldenburg e.V.

Mo. 27. November 201720:00

Alte Meister – Leichtigkeit
Cello-Solokonzert mit Matthias Lorenz

Matthias LorenzIn der Reihe „Alte Meister“ stehen vier Meisterwerke für Cello solo jeweils neuen Kompositionen gegenüber. Ziel ist es, durch das Programm einen Kontext zu schaffen, der einen veränderten Zugang zu diesen Stücken ermöglicht. Dazu ist vor allem eine genaue Analyse dieser Werke nötig, nicht nur unter dem Gesichtspunkt, was die Komponisten damals damit erreichen wollten, sondern auch, wie man ein halbes Jahrhundert später auf die Stücke schauen könnte.

In jedem Jahr steht eines der Stücke am Anfang und Ende des Konzertes und bestimmt auch den Titel des Abends. Das Ausgangsstück und dieser Titel stellen den doppelten Referenzpunkt dar, an dem sich Komponisten orientiert haben, die für die Reihe ein neues Stück für Cello solo komponiert haben. Zu altem und neuem Stück tritt jeweils noch ein bestehendes Werk aus der Zwischenzeit.

Trotz Helmut Lachenmanns Titels „pression“ ist das Motto des vierten Konzertes „Leichtigkeit“. Jeder Hörer wird dies auf Anhieb nachvollziehen. Lachenmann lässt nicht nur im Gegensatz zu Zimmermann sondern auch zu Xenakis alles, was man bisher über Cellospielen wußte, hinter sich. Nur an einer kurzen Stelle kommt „normales Spiel“ vor. Damit wird deutlich, daß dieses „normale Spiel“ eben nur ein Sonderfall aus vielen anderen Möglichkeiten ist.

Lachenmann experimentiert nicht einfach nur mit neuen Celloklängen, die er uns dann quasi in einem Katalog vorstellt. Die ganze Komposition ist strukturell eng miteinander verknüpft. Dazu ist es nicht einfach eine unspezifische Komposition mit ungewöhnlichen Klängen, sie ist ganz klar für das Cello seine Möglichkeiten komponiert. Das macht dieses Stück zu einem Meisterwerk.

Das Programm:
Helmut Lachenmann: Pression (1969)
Benjamin Schweitzer: Neues Stück
Klaus Huber: Transpositio ad Infinitum (1976)

Weitere Informationen: www.matlorenz.de/altemeister.htm

Eintritt: 12.00/erm. 7.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 04481-920227 (AB).

Veranstalter: Friedemann Schmidt-Mechau in Kooperation mit der Jazzmusiker-Initiative Oldenburg e.V.

Photo: Susanne Keichel

Di. 28. November 201719:30

Literarischer Advent
Bernd Eilert, Klaus Modick und John von Düffel (***ausverkauft!***)

John von DüffelBitte beachten Sie:
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Die Oldenburger Schriftsteller Bernd Eilert und Klaus Modick sind die Gastgeber eines neuen Veranstaltungsformats, das gegen die Kurzlebigkeit des Marktes auf die beständige Qualität von Büchern und Werken setzt. Im ersten Teil des Abends geht es deshalb jeweils um einen Schriftsteller, der in Vergessenheit zu geraten droht. Bei der Premiere ist es Carl Zuckmayer, der in den Fokus gerückt wird. Vor 1933 und nach 1945 war er der meistgespielte deutsche Theaterautor. Jeder kennt die Titel seiner größten Erfolge Der Hauptmann von Köpenick, Schinderhannes und Des Teufels General – doch gespielt werden sie heute kaum noch. Seine Autobiografie Als wär’s ein Stück von mir führte nach ihrem Erscheinen 1966 wochenlang die Bestsellerlisten an.

Bei jedem Literarischen Advent spricht ein prominenter Gast aus dem Kulturbereich mit Eilert und Modick über den im Mittelpunkt stehenden Schriftsteller. Im November ist es der Autor und Dramaturg John von Düffel, der sein Abitur an einem Oldenburger Gymnasium ablegte und von 1995 bis 1996 als Dramaturg am Oldenburgischen Staatstheater arbeitete. Im zweiten Teil des Abends empfehlen John von Düffel, Klaus Modick und Bernd Eilert je ein Buch eigener Wahl, dem sie viele Leser wünschen.

Die Reihe Literarischer Advent wird durch die Kulturstiftung der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg gefördert.

Veranstalter: Literaturbüro Oldenburg

Photo John von Düffel: Katja Sonnenberg

Do. 30. November 201720:00

Alluvium Clubabend mit Charly Ahlers

Charly AhlersDieser Clubabend wird von Wolfgang „Charly“ Ahlers, Gründungsmitglied des Jazzclubs und bekannt von der „Flower Street Jazzband“, moderiert. Das Thema ist der Titel „Somewhere over the Rainbow“, den Charly in verschiedenen Versionen vorstellt.

Es gibt Lieder und Songs, die Menschen ein Leben lang begleiten und sozusagen lebenslängliche Ohrwürmer werden. Für Wolfgang „Charly“ Ahlers, der sich sein Leben lang mit Musik beschäftigt hat, ist der Titel „Somewhere over the Rainbow “ einer der wichtigsten unter vielen anderen. Ahlers möchte demonstrieren, was Jazz-Musiker mit dem gleichen „Song-Rohmaterial“ musikalisch anfangen können – quer durch alle Stilarten, abgespielt auf verschiedenen Tonträgern.

Ein Clubabend mit nur einem Song – und trotzdem hochinteressant.

Hier finden Sie Infos zum Song: https://de.wikipedia.org/wiki/Over_the_Rainbow

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Jazzclub Alluvium

Sa. 2. Dezember 201720:00

Barbara Dennerlein – Solo

Barbara DennerleinIhre CDs wurden mit Auszeichnungen, mehrfach mit Jazz Awards und dem Preis der deutschen Schallplattenkritik bedacht, ihre CD „Take Off“ (Verve/Universal) erreichte sogar Platz 1 der Jazz-Charts und wurde als meistverkauftes Jazz-Album gefeiert. Barbara Dennerlein gehört zum Kreis der wenigen deutschen Künstler mit internationaler Reputation. Sie präsentiert sich auf ihren Veröffentlichungen und in ihren Konzerten als kompetente Vertreterin einer neuen Generation von Jazz-Musikern und wurde dadurch zur Protagonistin ihres Instrumentes, der legendären Hammond B 3 und der Pfeifenorgel.

Doch besonders faszinierend wirkt Barbara Dennerlein live. Als wichtigster und erfolgreichster deutscher Jazz-Export sind ihr die großen internationalen Festivalbühnen ebenso vertraut wie die Clubs: das „Blue Note“ und das „Sweet Basil“ in New York, „Ronnie Scott’s Club“ und „Jazz-Café“ in London oder das „Blue Note“ in Tokio, Festivals in USA und Kanada oder auch Deutschland. Zudem dokumentieren zahlreiche Rundfunk- und Fernsehmitschnitte international ihre großen Erfolge.

Mit ihrer Formation „Bebab“ sowie im Solo wird Barbara Dennerlein diesseits und jenseits des Atlantiks gleichermaßen von Kritikern und Publikum gefeiert. Der Name „Bebab“ spielt mit Bebop und Barbara, weist auf etwas Eigenes hin, für das es keinen etablierten Begriff, keine Schublade gibt. Barbara Dennerlein weiß um die Werte der Tradition, und sie ist im modernen Jazz, im Hier und Jetzt zu Hause. Wie nur wenige vermag sie die Verbindungslinien zwischen den unterschiedlichen Stilbezirken (und Hörerkreisen) herzustellen. Die Grooves der Jugendkultur sind ihr ebenso vertraut wie die Hörerfahrungen einer Generation, die mit dem Hammond-Orgel Boom in den fünfziger Jahren aufgewachsen ist.

Swing und Bebop, Blues, Soul, Latin und Funk – für Barbara Dennerlein gibt es keine starren Grenzen, sondern fließende Übergänge. Das hängt mit ihrem Geschmack, ihrem Talent und mit ihrer Souveränität auf dem Instrument zusammen. Ohne Zweifel fasziniert das Spiel von Barbara Dennerlein auch deshalb, weil sie es wie kein anderer versteht, die Möglichkeiten ihres Instrumentes voll auszuschöpfen und unter der Vielzahl von Klangmöglichkeiten einige entdeckt hat, die sie als Jazzmusikerin unverwechselbar machen.

„Not only is Barbara an accomplished musician, her music is quite different than any jazz organists I’ve ever heard. A difference worth checking out for any jazz lover.“ — George Benson

„Tastenfeuerwerk mit Königin der Hammondorgel: Jazz-Ikone Barbara Dennerlein genießt den Ruf als innovativste Hammondorgel-Spielerin der Welt.“ — Die Glocke

Im Dezember haben wir im Wilhelm13 mit ihr einen echten Leuchtturm der Jazzlandschaft zu Gast.

Weitere Infos: http://www.barbaradennerlein.com/de/

Eintritt: Vorverkauf: 32.00/erm. 25.00, Abendkasse: 35.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten nicht online über diese Website oder telefonisch. Karten im Vorverkauf gibt es nur im Musikhaus Kötter, Heiligengeistwall 2, 26122 Oldenburg, Tel.: 0441-1 28 71.

Veranstalter: Jazzclub Alluvium e.V.

So. 3. Dezember 201711:00

LiteraTour Nord
Jochen Schmidt: „Zuckersand“

Jochen SchmidtKarl ist zwei Jahre alt und entdeckt die Welt. Seine Expeditionen in die nähere Umgebung der Wohnung werden von seinem Vater liebevoll begleitet. Karls Mutter schickt ihm währenddessen aus dem Büro per SMS Anweisungen zu Karls Erziehung. Die Zeit, die der Ich-Erzähler mit seinem Sohn verbringt, löst bei ihm zahlreiche Erinnerungen und Betrachtungen über die eigene Kindheit aus. Und so ist die Aussicht, endlich eine gemeinsame Wohnung zu beziehen, nicht nur verlockend, denn sie gefährdet zugleich die Wunderkammer voller bedeutungsvoller Gebrauchsgegenstände, die er zu Hause hütet. Als Vater möchte er nicht nur Karls Kindheitsglück, sondern auch die Dinge seiner eigenen Kindheit retten und bewahren. Eine solche Wunderkammer der Beobachtungen und Reflexionen, tückischer und lustiger Begegnungen ist auch Jochen Schmidts neuer, ebenso komischer wie zutiefst berührender Roman über Karl und seine Eltern.

Jochen Schmidt, 1970 geboren, lebt in Berlin. Er war Mitbegründer der Berliner Lesebühne Chaussee der Enthusiasten, ist als Übersetzer tätig und schreibt Romane, Kolumnen und Blogbeiträge. Zuletzt erschienen von ihm der Erzählband „Der Wächter von Pankow“ und der Roman „Schneckenmühle“.

Moderation: Sabine Doering

Eintritt: € 9.00/erm. € 7.00 – VVK: CvO-Unibuch, Uhlhornsweg, und unter Telefon 0441-7 16 77

Veranstalter: Literaturbüro Oldenburg, Carl von Ossietzky-Universität und CvO-Unibuch

Photo: Susanne Schleyer/autorenarchiv.de