Unser Programm

So. 22. Januar 201711:00

LiteraTour Nord
Sabine Gruber: „Daldossi oder Das Leben des Augenblicks“

Sabine GruberBruno Daldossi, ein erfolgreicher Fotograf, hat sich auf die Arbeit in Krisen- und Kriegsgebieten spezialisiert. Nach vielen Jahren, in denen er für ein Hamburger Magazin in Tschetschenien oder im Irak, im Sudan oder in Afghanistan fotografiert hat, begibt er sich mit Anfang Sechzig nur noch sporadisch auf seine gefährlichen Missionen. Als ihn seine langjährige Gefährtin Marlis wegen eines anderen Mannes verlässt, verliert er jeglichen Halt. In seine Trauer um den Liebesverlust mischt sich immer stärker die Frage, wie mit dem Leid der Welt, das er in seinen Bildern festhält, zu leben und wie damit umzugehen sei. Daldossi freundet sich mit der Journalistin Johanna Schultheiß an, die aus Lampedusa berichten soll, und reist ihr nach. Und er versucht, Marlis zurückzugewinnen und Verantwortung zu übernehmen für wenigstens eins der Schicksale, die seinen Weg gekreuzt haben.

Sabine Gruber, geboren 1963 in Meran, lebt als freie Schriftstellerin in Wien. Für ihre Romane, Erzählungen, Hörspiele und Theaterstücke erhielt sie zahlreiche Preise und Stipendien, unter anderem den Priessnitz-Preis, den Förderungspreis zum österreichischen Staatspreis, das Elias-Canetti-Stipendium der Stadt Wien, den Anton Wildgans-Preis, das Robert Musil-Stipendium und den Veza Canetti-Preis der Stadt Wien.

Moderation: Sabine Doering

Eintritt: € 9.00/erm. € 7.00 – VVK: CvO-Unibuch, Uhlhornsweg, und unter Telefon 0441-7 16 77.

Veranstalter: Literaturbüro Oldenburg, Carl von Ossietzky-Universität und CvO-Unibuch

Photo: Gunter Glücklich/www.guntergluecklich.com

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So. 22. Januar 201720:00

Jens Kommnick – Deutschlands bester Celtic Gitarrist

Zweifacher All-Ireland-Champion

Jens Kommnick ist Multiinstrumentalist, Arrangeur, Komponist, Produzent sowie freier Fachautor, spielt seit 35 Jahren akustische Gitarre und wurde 2012 als erster und einziger Deutscher in Irland für sein Gitarrenspiel gleich zweimal mit dem Titel „All Ireland Champion“ ausgezeichnet, d.h. sowohl als Solist als auch als Begleiter. Er gilt damit auch international als führender Vertreter des Celtic Fingerstyle, der es zudem versteht, auch andere Einflüsse aus Klassik, Jazz und Rock in seine filigrane Gitarrenklänge einfließen zu lassen. Seine Solo-Alben „Siúnta“ und „Redwood“ wurden weltweit mit überragenden Kritiken bedacht, und Radiostationen im In- und Ausland spielen seine Musik. Seine Zusammenarbeit mit Reinhard Mey machte ihn zusätzlich populär und sein bei der EMI erschienendes Soloalbum „Kommnick spielt Mey“ erhielt glänzende Rezensionen.

Seine Instrumente (Gitarre, Bouzouki, Whistles, Bodhran u.a.) erlernte er zunächst autodidaktisch. Zeitgleich mit seiner wachsenden Faszination für die keltische Musik studierte er klassische Gitarre und Kirchenorgel in Köln und lernte zudem Musiker/innen aus der lokalen Jazz-Szene kennen, wodurch er mit weiteren musikalischen Einflüssen in Berührung kam, die seinen Stil prägten. Es ergaben sich die verschiedensten Live- und Studioprojekte, z.B. mit Gruppen wie Iontach, Limerick Junction, Liederjan und Lá Lugh sowie mit Persönlichkeiten wie Liam O’Flynn, Gerry O’Connor, Brendan Power, Allan Taylor, Tom McConville, Helmut Debus, Siobhán Kennedy, Brian McNamara, Brendan McGlinchey, Mick O’Brien, John McSherry, Dónal O’Connor, Peter Kerlin, Frank Bode oder Reinhard Mey.

Jens Kommnick dürfte aufgrund der Mitwirkung an mittlerweile über 50 CD-Produktionen unterschiedlichsten akustischen Stils (Irish Traditional & Contemporary, Klassik, Singer-Songwriter, Musik für Kinder) landesweit der wohl meistgefragteste Studiomusiker dieser Szene sein. Außerdem arbeitet er als Gitarren-, Bouzouki- und Whistle-Dozent auf zahlreichen Workshops in der ganzen Republik und im europäischen Ausland.

Meinungen und Pressestimmen:

„Jens Kommnick gehört zu der Spitze der internationalen Liga von Celtic Fingerstyle-Gitarristen.“ (Ian Melrose)

„Virtuoser Celtic Fingerstyle trifft launigen Barock und flaniert durch genial angelegte Klanggärten.“ (Akustik Gitarre)

„Es gibt nur wenige Musiker, deren vielschichtige Musik von so reicher Beständigkeit geprägt ist wie die des Akustikgitarristen und Multiinstrumentalisten Jens Kommnick.“ (Siobhán Long, Irish Times)

„Jens Kommnick ist bei all seiner Bescheidenheit einer der interessantesten und kreativsten deutschen Musiker, die sich mit der Kultur der keltischen Länder beschäftigen – wenn nicht gar der interessanteste von allen.“ (Fachmagazin „Folker“)

„Jens‘ Spiel und seine Musik treffen mich mitten ins Herz und mitten in den Verstand.“ (Reinhard Mey)

Videos gibt es hier: http://www.jenskommnick.de/index.php/de/medien/video

und selbstverständlich auf www.youtube.com

Weitere Infos: www.jenskommnick.de

Eintritt: VVK 18.00/erm. 13.00, AK 20.00/erm. 15.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 0441/691634 bzw. per Mail info@singersplayersclub.de

Veranstalter: Singers & Players Konzerte im Kulturclub Oldenburg e.V.

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Do. 26. Januar 201720:00

Alluvium Clubabend
Das musikalische Vermächtnis – letzte Aufnahmen bedeutender Jazzmusiker

Dirk MeyerDer Jazz lebt von der persönlichen Entwicklung seiner Musiker, die sich zum Lebensende derselben oft stark ausgeprägt hat. Einen Querschnitt musikalischer Testamente bringt der Oldenburger Kunstvermittler Dirk Meyer zu Gehör, die er aus seiner umfangreichen Privat-Sammlung aussucht.

Es sind berühmte und weniger berühmte Musiker dabei, vor allem aber interessante Musik und Hintergründe, von Dirk Meyer recherchiert und in seiner ganz eigenen Art erzählt.

Der Eintritt ist frei. Für das leibliche Wohl ist gesorgt, Spenden dafür sind erbeten.

Veranstalter: Jazzclub Alluvium

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Sa. 28. Januar 201720:00

Dirk Bleese Trio – special guest Florian Poser (Vibraphon)

Dirk Bleese Trio

2013 hatte Bleese ein musikalisches Erlebnis der besonderen Art, das bis heute nachwirkt. Ein Gig mit den Berliner Musikern Oliver Potratz (Bass) und Tilo Weber (Schlagzeug) bedeutete für ihn die Erfüllung eines lang gehegten Traums. „Schon nach den ersten Minuten war mir klar, dass ich endlich die absolute Wunschbesetzung für mein Trio gefunden hatte“, erinnert sich der 47-jährige und erklärt die besondere Magie dieser Hamburg-Berlin-Connection: „Mit Oliver und Tilo klappte die Kommunikation – auf und abseits der Bühne – von Anfang an perfekt. Wir schwingen auf der absolut gleichen Wellenlänge. Jeder Ton kann sein, muss aber nicht, das ist für mich Jazz“.

Dirk Bleese – Piano –  (*1968)  gehört seit 25 Jahren zur Hamburger Musikszene. Nach seinem Jazzstudium in Berlin bei Walter Norris und David Friedman gründete er 1993 das Hamburg Jazz Orchestra. Seinem Enthusiasmus für die Hamburger Jazzszene entsprangen auch die Initiative zur Gründung für das JazzHaus Hamburg e.V.  und das Jazzbüro Hamburg e.V.

Als Pianist, Komponist, Arrangeur und Pädagoge arbeitete er in den Bereichen Jazz, Pop, Musical und Bühnenmusik. 1995/96 war er  musikalischer Leiter am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, 1999 bei „Buddy Holly“ in Hamburg. 2002 gründete und leitete er die Studienvorbereitung Jazz Rock Pop an der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg.  2008 schrieb er das Musical: „Verliebt in Babylon“, das  u.a. auf Kampnagel gespielt wurde. Seine zweite Auftragsarbeit war die Crossover- Oper „Morgen war noch nie“. Er spielte u.a. mit:  Gary Thomas, Herb Geller, Howard Johnson, Jiggs Whigham, Franz Wittenbrink, Christian von Richthofen und war Gastdirigent der NDR Big Band mit Eigenkompositionen. Klavierbegleitungen u.a. für Lilo Wanders, Gitte Henning, Wencke Myhre, Dominque Horwitz.
http://dirkbleese.de

Oliver Potratz – Kontrabass – (*1973) begann seine Karriere als Geiger und E- Bassist.  Mit 20 übte er sich am Kontrabass und bestand ein Jahr später die Aufnahmeprüfung an der UdK Berlin. Dort studierte er sowohl Klassik, als auch Jazz. Das Klassik-Orchesterdiplom absolvierte er mit der Note sehr gut, das Jazzstudium beendete er mit dem Master of Arts (Jazz/Composition) summa cum laude. Während des Klassik-Studiums wurde er Stipendiat der Yehudi Menuhin Stiftung. Noch vor Ende seines Studiums unterrichtete er an der UdK Klassik für Jazzstudenten. Seit dem Studium arbeitet er in verschiedenen Musikbereichen. So spielte er auf internationalen Jazzfestivals ebenso, wie als Solist mit klassischen Orchestern und auf Tangobühnen. Seine Arbeit als Bassist ist auf über 30 CD ́s zu hören. Im Jahr 2008 gewann er mit der Band „Klima Kalima“ den neuen deutschen Jazzpreis, im folgenden Jahr belegte er mit dem Carsten Daerr Trio den zweiten Platz. Die Musik brachte ihn auf zahlreichen Tourneen in viele Länder auf 5 Kontinenten. Er arbeitet und arbeitete mit Musikern wie Kalle Kalima, Oliver Steidle, Christian Lillinger, John Schröder, Carsten Daerr, Tomasz Stanko, David Friedman, Claudio Puntin, Gebhard Ullmann, Gitte Haenning, M. Rostropovich, Rolando Villazon, Tim Fischer, Wencke Myhre, Rolf Kühn und anderen bekannten Musikern der deutschen Jazzszene zusammen. Im Frühjahr 2015 erscheint bei Sony sein CD-Projekt „Kronthaler“.
http://www.oliver-potratz.de

Tilo Weber – Drums – (*1990, Aachen) lebt in Berlin. Er studiert von 2009 bis 2014 am Jazz Institut bei Prof. John Hollenbeck Schlagzeug und Komposition. Früh beginnt er Improvisation mit Komposition zu einen und ist damit in der Freien Musik ebenso zu Hause wie in der Indie Pop Szene. Zusammenarbeiten mit Greg Cohen, Peter Brötzmann, David Friedman, Rudi Mahall und Chris Dahlgren führen ihn zu nationalen (u.a. JazzBaltica Festival) und internationalen Festivals zahlreicher Genres.Er ist die treibende Kraft in angesagten und aufstrebenden Bands wie dem David Friedman Trio,  dem Clara Haferkamp Trio (JazzBaltica Preis 2011),Simon Kanzlers Talking Hands (featuring Geoffrey de Masure) und Laura Winklers Wabi-Sabi Orchestra. Neue CD-Veröffentlichungen im Frühjahr 2015 sind “You Sea!” mit dem Clara Haberkamp Trio (LAIKA Records) und “Dialogue” mit Simon Kanzlers Talking Hands (UNIT Records).
http://tiloweber.de

Florian PoserFlorian Poser gilt als einer der renommiertesten deutschen Vibraphonisten. Er lehrt im Fach Jazz-Vibraphon an der Hochschule für Künste in Bremen. Durch seine zahllosen Aktivitäten, Projekte und CDs hat sich sein Name zu einem festen Begriff in der Jazz-Szene entwickelt. Ebenfalls fand er große Beachtung durch die Schaffung von Orchesterwerken und Kammermusiken, von denen einige mit Kompositionspreisen ausgezeichnet wurden.
http://florian-poser.de

Eintritt: € 15.00/erm. € 10.00. Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 04481-920227 (AB).

Veranstalter: Jazzmusiker-Initiative Oldenburg e.V.

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So. 29. Januar 2017
16:00bis19:00

Alluvium Clubcafé – 100 Jahre Jazzschallplatte

Bitte beachten Sie die geänderte Anfangszeit!

Die weltweit 1. Jazz-Schallplatte

Die weltweit 1. Jazz-Schallplatte

Am 30. Januar 1917 wurden in New York die beiden ersten Jazztitel (Darktown Strutters´ Ball und Indiana, gespielt von der Original Dixieland Jass Band) auf einer Schellackplatte festgehalten. Damit konnte sich dieser neue amerikanische Musikstil unabhängig von Live-Darbietungen in Tanz-Etablissements rasch verbreiten. Wem diese Musik gefiel, konnte sie beliebig oft zu Hause hören.

Dabei kam die junge Technik der Tonaufzeichnung noch ohne Mikrofon, Verstärker und Lautsprecher aus. Aufnahme und Wiedergabe erfolgten rein mechanisch.

Der Jazzclub Alluvium möchte mit einer Veranstaltung an diesen Tag vor 100 Jahren erinnern. An diesem Sonntag bieten wir im Wilhelm13 allen Interessierten eine kleine Zeitreise durch die Welt der „jazzigen“ Tondokumente an.

Von 11 bis 18 Uhr zeigen wir in einer kleinen Ausstellung den Wandel und die Vielfalt von Schallplatten, Abspielgeräten und der hundertjährigen Stilgeschichte des Jazz. Tonträger aller Art können bestaunt und gehört werden. Kleine Vorträge mit Tonbeispielen, Kurzfilme zur Jazzgeschichte und Wunscheinspielungen aus den letzten 100 Jahren lassen diesen Rückblick lebendig werden. Die einzelnen Beiträge werden in zweistündigem Abstand wiederholt, um allen eine freie Zeitgestaltung zu ermöglichen.

Wie immer bietet unsere Gastronomie Getränke, Snacks und kleine Imbissmöglichkeiten an.

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Jazzclub Alluvium

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Do. 2. Februar 201720:00

Bandshop

Bands der Musikschule und von allgemeinbildenden Schulen aus Oldenburg präsentieren an diesem Abend Ausschnitte aus ihren Programmen.

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Musikschule Oldenburg

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Fr. 3. Februar 201720:00

Jorge Luis Pacheco & Anna-Rabea Pacheco and friends

Jorge Luis PachecoJorge Luis Pacheco aus Havana ist einer der führenden jungen Pianisten der neuen Jazzgeneration auf Cuba. Er ist ein virtuoser Pianist, Komponist, Arrangeur, Percussionist und Sänger, der in der ganzen Welt konzertiert hat und in renommierten Jazzclubs, wie Dizzy’s Jazz at Lincoln Center, im Apollo Theater, auf Festivals – wie dem Blue Note Jazzfestival in New York – aufgetreten ist.

Seine Musik ist u.a. beeinflusst von den berühmten kubanischen Pianisten Gonzalo Rubalcaba und Chucho Valdes. Jorge Luis Pacheco lebt seit Anfang 2016 in Oldenburg und ist mit der Sängerin Anna-Rabea Pacheco verheiratet.

Anna PachecoAnna-Rabea Pacheco hat als Musikdozentin mit dem Oldenburger Bassisten Helmut Reuter zusammengearbeitet, der die Idee für dieses gemeinsame Konzert hatte, um dem Oldenburger Publikum diesen großartigen Pianisten (mit „flying hands“) vorzustellen.

Im Konzert werden Kompositionen von Jorge Luis Pacheco und Jazz- und Popsongs von u.a. George Gershwin, Leonard Cohen mit Anna-Rabea Pacheco als Sängerin interpretiert.

Die Rhythmusgruppe besteht aus Thomas Hempel – Schlagzeug, Ottmar Köhler – Percussion und Helmut Reuter – Bass.

Hören und sehen Sie Jorge Luis Pachecos Komposition „Negrita Mia“ auf YouTube:

Weitere Infos: pachecopiano.com

Eintritt: € 15.00/erm. € 10.00. Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 04481-920227 (AB).

Veranstalter: Jazzmusiker-Initiative Oldenburg e.V.

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