Unser Programm

Di. 9. Februar 201020:00

Auf die Ohren! “Klangspuren. Songs und Soundtracks”

Dienstag, Januar 12th, 2010

mit Sylvia Geist, Georg Klein, Uwe Kolbe und Ron Winkler

Ron WinklerSeit Musik durch die Erfindung der Schallplatte zu jedem beliebigen Zeitpunkt konsumierbar und durch digitale Standards nahezu unbegrenzt verfügbar ist, wird jeder von uns mit der Zeit zu einem musikalischen Archiv aus unzähligen Tracks. Die Literaturzeitschrift “die horen” bat 50 Autorinnen und Autoren, über einen Song aus ihrem persönlichen Soundtrack zu schreiben. Nicht nur der sound, auch seine lyrics sollten, so die Vorgabe, im Mittelpunkt der Beiträge stehen. Wer einen fremdsprachigen Song gewählt hatte, wurde um dessen Übersetzung gebeten. Und musste oft genug die damit einhergehende Ernüchterung ertragen. Oder im Rückblick über das dadaistisch anmutende Fantasie-Englisch seiner Jugend lachen.

Georg Klein schreibt über einen Weisheit und exklusive Sinnerfahrung versprechenden Song von Leonhard Cohen, beim Klang von dessen Stimme ihn noch heute „gleich einem spirituellen Allergieschub“ das Unbehagen überfällt. Sylvia Geist wollte nach diversen Zumutungen aus dem großmütterlichen Radio nie mehr auf die Texte von Liedern achten. Erst die Begegnung mit Pearl Jam ließ sie wieder genauer hinhören. Und der Lyriker Ron Winkler schreibt auf der Grundlage der Eindrücke von gleich mehreren Songs (u.a. Sisters of Mercy, Nena, Einstürzende Neubauten, Jacques Brel) ein eigenes Gedicht. Alle drei sprechen in unserem Programm über den Soundtrack ihres Lebens mit dem Lyriker Uwe Kolbe, der als Mitherausgeber zugibt, dass die Rolling Stones seit ihrem Bestehen eigentlich nur zwei Lieder spielen. Aber die will er immer wieder hören.

Eintritt: € 8.00/erm. € 6.00. Informationen zur Kartenreservierung finden Sie hier

Eine Veranstaltung des literatur büro oldenburg

Mi. 10. Februar 201020:00

Home at last – Jazz

Montag, Januar 11th, 2010
Florian Poser

Florian Poser

Wir wollen mit unseren hohen Ambitionen nicht hinter dem Berg halten und Ihnen gleich am Eröffnungsabend ein sowohl farbenfrohes als auch hochkarätiges Konzertereignis bieten. Innerhalb eines dreistündigen Programms werden an diesem Abend vier Bands zu hören und zu sehen sein:

Den Abend eröffnet eine Band um den Trompeter Jörn Anders. Vier Bläser – Bernhard Mergner – tp, Dirk Piezunka – sax, Reinald Kessler - tb, Jörn Anders - tp  - und die Sängerin Maria de Fatima treffen auf eine herrlich swingende Rhythmusgruppe – Joe Dinkelbach - p, Jens Heisterhagen – b, Philipp Pumplün - dr.

Weiter geht es mit einem „Urgestein“ nicht nur der Oldenburger Jazzszene, sondern vor allem auch der JMO: Der Schlagzeuger Hannes Clauss wird mit seinem HCL-Ensemble (mit Sebastian Venus - p, Reinhart Hammerschmidt - b, Hans Kämper - tb) frei improvisierte Musik spielen, was aber nicht bedeutet das hier nur „Free Jazz“ zu hören sein wird – das Ensemble nimmt sich in seinen Improvisationen eben auch die Freiheit alle möglichen Stilistiken einzusetzen…

Nach der Pause präsentiert Tri-au-Lait weltmusikalisch gefärbten Jazz in kammermusikalischer Form. Bei Dagmar Ludwig – Klarinette und Bassklarinette, Jens Piezunka – Kontrabass und Gerhard Böhm – Percussion steht z.B. eine Jazz-Etüde mit orientalisch angehauchten Soli neben einer Samba mit afrikanischen Sounds oder einem Tango mit Klezmer-Anklängen. Eigenkompositionen aus der Theatertätigkeit der Bandmitglieder runden das abwechslungsreiche Repertoire des Trios, das soeben seine erste CD eingespielt hat, ab.

Portinho

Portinho

Den Abend beschließt eine Formation um den Vibraphonisten Florian Poser. Mit ihm spielen Martin Flindt – git, Oliver Karstens – b und – direkt aus New York – der brasilianische Schlagzeuger Portinho. Ein echter Leckerbissen, nicht nur für  Freunde des Latin-Jazz!

Eintritt: € 15.00/erm. € 12.00. Informationen zur Kartenreservierung finden Sie hier

Eine Veranstaltung der Jazzmusiker-Intiative Oldenburg

Photo Poser: Manfred Pollert
Photo Portinho: Ingo Baron

Do. 11. Februar 201020:00

Swing Kitchen, Ken Norris & Band, Andi Kissenbeck´s Club Boogaloo – Jazz

Mittwoch, Januar 13th, 2010

Swing Kitchen

Swing Kitchen „It don’t mean a thing if it ain’t got that swing“ (Zitat Duke Ellington) ist das Motto mit denen Swing Kitchen den „All American Standart“ aufbereitet – präsentiert Swing Kitchen.

Als Gast steht die junge Sängerin Katja Knaus auf der Bühne und lässt mit ihrer modulationsfähigen Stimme Erinnerungen an Billy Holiday und Ella Fitzgerald wach werden.

Jörn Anders (Piano), Lars Niemeyer (Bass), Melanie Geserick (Schlagzeug), Alex Wichern (Gitarre) und Katja Knaus (Gesang).

21:00 Uhr – Ken Norris und Band

Ken Norris

Ken Norris gilt als virtuoser Wanderer zwischen musikalischen Welten. Der gebürtige US-Amerikaner mit seinem Faible für Jazz, Pop und Gospel gehört zur ersten Garde hochklassiger Jazzsänger. Für das Musical Der König der Löwen wechselte er nach Hamburg, er sang mit dem Jazz-Orchester des Hessischen Rundfunks und lehrt an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater. Ken ist häufig Gast der Nordwest Big Band und der M-Band der Musikschule Oldenburg. Die Hörer von „Sonntakte” auf NDR erleben Ken häufig als Gastsolist des Hamburger Polizeiorchesters. Seiner Leidenschaft für Jazz gibt er sich als Mitglied des hoch gelobten Quintett Jean-Paul hin. Das Publikum zieht er mit seiner phantastischen Stimme ganz und gar in seinen Bann.

22:00 Uhr – Andi Kissenbeck’s Club Boogaloo

Andi KissenbeckDie Band Club Boogaloo wurde 2006 von dem Hammond-Organisten Andreas Kissenbeck gegründet. Der warme Sound der Hammond B 3, Einflüsse aus Blues, Soul und modern Jazz sowie die Verwendung populärer Grooves wie Shuffle, Funk und Boogaloo sind das Markenzeichen, mal instrumental, mal mit Gesang, mal virtuos, mal cool, immer jedoch groovig und energiegeladen. Der Saxophonist Malcolm Duncan ist Grundungsmitglied der Average White Band und ist auf mehreren Alben, auf denen er entweder Tenorsaxophon oder Trompete spielt, zu hören. Seit 1980 ist der Profi Schlagzeuger Sebastian Netta National und international unterwegs.

Andreas Kissenbeck (Organ), Malcolm Duncan (Saxophon), Sebastian Netta (Schlagzeug)

Eintritt: € 18.00/erm. € 15.00. Informationen zur Kartenreservierung und zum VVK finden Sie hier

Eine Veranstaltung des Jazzclub Alluvium

Fr. 12. Februar 201020:00

Dziuks Küche: Deutsche Songs a la Stefan Stoppok

Mittwoch, Januar 13th, 2010

Danny Dziuk, Pianist, Komponist, Texter & Sänger

Dziuks KücheSeine Vorbilder: Bob Dylan & Johann Sebastian Bach… zahlreiche Auszeichnungen, Liederpreis SWR, Kleinkunstpreis der Stadt Mainz, Deutscher Schallplattenpreis & Liederpreis 2009… und dennoch der ewige Geheimtipp…

Danny Dziuk singt und spielt mit seiner 4-köpfigen Band eigene deutschsprachige Songs geprägt von hinreißend trockenem Humor… auf dylaneske Weise liefert er musikalisch- textliche Momentaufnahmen unserer Welt, die zwischen klugem Witz, Zynismus und weiser Gelassenheit pendeln…. damit platziert er sich gekonnt auf Augenhöhe mit der romantischen Leidenschaft Rio Reisers, dem lakonischen Erzählstil Sven Regeners von Element Of Crime und der Klasse seines Kollegen Stefan Stoppok.

Dziuks treffsichere Text-Karikaturen sind musikalisch eingebettet in Americana Folkblues, Cajun und andere Stile… Musik wie eine imaginäre Session auf einer Holzveranda in New Orleans von einer Band, die meisterlich aufeinander eingespielt ist… Hans Rohes Gitarre und Danny Dziuks Piano führen brillante Zwiegespräche… “Besseres hört man hierzulande nicht”, urteilt nicht nur der Tagesspiegel. Entdecken Sie die Köstlichkeiten von Dziuks Küche im „Wilhelm13“!

Hörbeispiele & Infos siehe: http://www.myspace.com/singersplayersclub
http://myspace.com/dziukskueche

Eintritt: € 19.00/erm. € 15.00. Informationen zur Kartenreservierung und zum VVK finden Sie hier

Eine Veranstaltung des Singers&Players Club