Unser Programm

Do. 2. Februar 201220:00

Newcomer Session

Mit dieser neuen Reihe möchte die Jazzmusiker-Initiative Oldenburg e.V. jungen und junggebliebenen Menschen jeden Alters die Möglichkeit bieten, sich auf einer Bühne auszuprobieren. Perfektion wird ausdrücklich nicht erwartet. Darauf sollte sich auch das Publikum einstellen.

Das erste (kurze) Set spielt die Band „Hier und Jazz“ mit Christopher Olesch – Vibraphon, Artemy Kosarev – Piano, Felix Henkelhausen – Kontrabass und Hauke Winkler – Schlagzeug. Anschließend sind alle Instrumentalisten und Sänger/Sängerinnen eingeladen, mit der Band zu jammen oder im Ensemble einen eigenen Beitrag auf die Bühne zu bringen.

Die Session wird von Joe Dinkelbach geleitet.

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Jazzmusiker-Initiative Oldenburg e.V.

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Fr. 3. Februar 201220:00

Poetry Slam Oldenburg
mit Julia Balzer und Sascha Mühlenbeck

Sascha Mühlenbeck

Achtung: Die Veranstaltung ist bereits ausverkauft!

Unter dem Motto „Mehr Slam, weniger Betroffenheitslyrik!“ findet im Februar der erste Poetry Slam des Jahres im Programm des Literaturbüros statt. Das aufregende Finale des letzten Slams führte zu einem Doppelsieg: Julia Balzer, die unvorbereitet eingesprungen war, weil ein für die offene Bühne nominierter Slammer fehlte, überzeugte mit souverän auswendig vorgetragener Lyrik. Die Jury bewertete den Auftritt mit 46 Punkten und einem „Heirate mich“. 46 Punkte gab es ebenfalls für Sascha „The“ Mühlenbeck und sein Rebranding der Nordsee in „The Ocean“. Beide sind mit Gastauftritten wieder dabei.

Neben den Special Guests treten die Teilnehmer der offenen Bühne im Wettstreit der Worte gegeneinander an. In jeweils sieben Minuten geht es darum, das Publikum mit der Performance eigener Texte zu überzeugen. Denn das Auditorium stellt die Jury – und nur drei Kandidaten ziehen in die Endrunde ein, in der es gilt, sich durch den Sieg einen Gastauftritt beim nächsten Slam zu sichern. Weitere Infos unter www.slampoetry-oldenburg.de.

Eintritt: € 9.00/erm. € 6.00 – Aufgrund der hohen Nachfrage empfehlen wir dringend, den Vorverkauf zu nutzen. Karten gibt es ab Anfang Januar über das Nordwest Ticket an allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter Tel. (0421) 36 36 36. Veranstalter: Literaturbüro Oldenburg in Kooperation mit mario f.

Foto: Thomas Fels

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Sa. 4. Februar 201220:00

Handmade – Dieter Schnapka Trio

Dieter SchnapkaEin  Trio der ganz besonderen Art.

Die beiden Vollblutmusiker Rolf-Dieter Schnapka und Wesley G, die seit 25 Jahren immer wieder in verschiedenen Formationen  zusammen musizieren, bieten mit dem herausragenden Saxophonisten Alberto Menendez als Gast ein eindrucksvolles Konzert und begeistern mit kongenialem Zusammenspiel im Wechsel mit virtuosen solistischen Passagen. Das Repertoire reicht von Charlie Parker über Django Reinhardt, Biréli Lagrène bis hin zu Chick Corea und eigenen Stücken.

Einritt: VVK € 15.00/erm. € 12.00,  AK € 18.00/erm. € 15.00 – Karten bei Nordwest Ticket und alle NWZ-Vorverkaufsstellen, Reservierung: 0441- 71970

Veranstalter: Jazzclub Alluvium

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Fr. 10. Februar 201219:00

Workshop-Konzert der Musikschule Oldenburg

Pop-, Rock- und Jazz-Bands der Musikschule der Stadt Oldenburg

An diesem spannenden und abwechslungsreichen Abend präsentieren die Workshop-Bands Ausschnitte aus ihren Programmen. Auf die Bühne kommen: 

Easy Tuesday
Bigband Windstärke 12  und der Musikschul-Jazz/Pop-Chor Crossing Borders
Exit
Hier und Jazz

Alle Gruppen proben unter der Leitung qualifizierter Musikschullehrer, die alle auch erfahrene Musiker sind.

Eintritt: € 3.00/erm. € 2.00. Kartenverkauf nur an der Abendkasse. 

Veranstalter: Musikschule der Stadt Oldenburg in Zusammenarbeit mit der JMO.

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Sa. 11. Februar 201219:00

Workshop-Konzert der Musikschule Oldenburg

Pop-, Rock- und Jazz-Bands der Musikschule der Stadt Oldenburg

An diesem spannenden und abwechslungsreichen Abend präsentieren die Workshop-Bands Ausschnitte aus ihren Programmen. Auf die Bühne kommen: 

Jazz is all around
Sax & Drums
Outlet
Nufoxas
Duo Nadine & Andreas
und als Gäste: SoundgardenG  aus Hannover

Alle Gruppen proben unter der Leitung qualifizierter Musikschullehrer, die alle auch erfahrene Musiker sind.

Eintritt: € 3.00/erm. € 2.00. Kartenverkauf nur an der Abendkasse. 

Veranstalter: Musikschule der Stadt Oldenburg in Zusammenarbeit mit der JMO.

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So. 12. Februar 201211:00

LiteraTour Nord
Jan Böttcher: „Das Lied vom Tun und Lassen“

Jan BöttcherEin Mädchen ist vom Dach der Schule in den Tod gesprungen. Zurück bleibt ihre Freundin Clarissa, die in die Parallelwelt ihres Weblogs flüchtet. Neben ihr der alternde Lehrer Mauss, dessen berufliches Engagement kaum verbergen kann, wie sehr er seine Schüler braucht, und Engler, der Schulgutachter. Lehrer Mauss stützt die Schüler in ihrer Trauer, doch geht er dabei zu weit? Dass einer mehr auf Bindung als auf Bildung setzt, findet der Gutachter verdächtig – bis er sich ausgerechnet in Mauss‘ besonderen Schützling Clarissa verguckt und seine Urteilskraft vollends zu verlieren droht.

Jan Böttcher lässt drei Generationen aufeinandertreffen, die Jahrzehnte gelebten Lebens trennen. Und er stellt dar, dass jede Wahrheit bloß Version ist: Erst dreistimmig erklingt „Das Lied vom Tun und Lassen“, ein Lied von Freundschaft und von den Prüfungen des Lebens, die Schüler wie Lehrer zu bestehen haben.

Jan Böttcher, 1973 in Lüneburg geboren, lebt als Autor und Songwriter in Berlin. Seit zehn Jahren singt und textet er für die Band Herr Nilsson. 2003 erschien sein literarisches Debüt „Lina oder: Das kalte Moor“. 2007 erhielt er beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb den Ernst-Willner-Preis. 2008 erschien sein Roman „Nachglühen“.

Moderation: Prof. Dr. Sabine Doering

 Eintritt: € 7.00/erm. € 5.00 – VVK: CvO-Unibuch, Uhlhornsweg, und unter Telefon 0441- 7 16 77.

Veranstalter: Literaturbüro Oldenburg, Carl von Ossietzky Universität und CvO-Unibuch.

Foto: Tim Kölln

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So. 12. Februar 201217:00

Reinhard Rakow liest „Nagelschläge“

R. Rakow - G. Böhm

Zwei neue Romane von Reinhard Rakow
Finale der Doppelbuchpremiere in Wilhelm13

Der alternde Hobby-Schriftsteller Reinhard Raimer arbeitet an einem Roman über den alternden Hobby-Schriftsteller Egmont Eckhard, einen verkrachten Architekten, der an einem Roman arbeitet über den alternden Hobby-Schriftsteller Thomas Trapp, einem Arzt vor dem Ruhestand; sie alle versuchen, Verleger für das Buchprojekt zu gewinnen. Das ist das Tableau für Reinhard Rakows Erzählung „Nägelschläge“ – mehr als nur ein postmoderner Versuch über die Bedingungen literarischen Schreibens. Was selbstironisch, schräg und witzig bis zum Galgenhumor beginnt, wendet sich zusehends zu einer Reflektion über existenzielle Fragen. Formal fließend zwischen Sprachexperiment und elaboriertem Duktus, begegnet der Text dem Leser sprachlich wie inhaltlich mit großer Wucht.

Aus dem im Original über 200 Buchseiten starken Text hat Rakow für die Lesung in „Wilhelm13″ eine Fassung für ca. 90 Minuten erarbeitet, inklusive musikalischer Randbemerkungen von Gerhard Böhm – Perkussion und Peter Löffler – experimentelle Gitarre, Electronics und Alltagsgegenstände.

Die Lesung ist Bestandteil einer außergewöhnlichen „Doppel-Buch-Premiere“ — Rakow präsentiert nämlich gleich zwei neue Romane, „atem~pause“ und „Konzert im Schloss“. Nach Lemwerder, Seefeld, Berne, Dötlingen und Edewecht bildet die Lesung in „Wilhelm13″ das Finale einer zweiwöchigen Tour mit Premieren-Lesungen.

Leseproben:
Am Tag, als Eckhards Sprache starb, gaben sie Schubert zum Abend. Über die Aufführung waren im Verlaufe der folgenden Woche im Morgenblatt einige Zeilen zu lesen, die Kleidung des Sängers betreffend. Den Tod von Eckhards Sprache hingegen schien nie­mand bemerkt zu haben, zu Beginn womöglich nicht einmal er selbst, was sich daraus erklären mag, dass er selber ihr nie wirklich vertraute. Man darf sogar vermuten, sie sei noch eine Zeit lang zu vernehmen gewesen, scheinlebendig, eine Untote gewisser­ma­ßen, die ihm doch bereits schon vorher unter der Zunge beziehungsweise unter den Händen verschie­den war wie ein Kranker dem Arzt auf dem Tisch, wie der Glaube einer Religion unter den Zwängen des Ritus.

gould, er sang lieder von mahler, wenn er traurig war im zoo von toronto wenn er traurig war am klavier von seiner mutter hatte er das gelernt, gould wollte es sich nicht abgewöhnen, es war ein stück von ihm, sagte er, es oder sie, wenn ers verlöre, er könne nicht mehr spielen, nie mehr spielen, diesen teil seiner selbst wegzugeben, das singen sich abzugewöhnen, das mitsummen und -grummeln, diese schräge unver­nünftge marotte, sich ihrer zu berauben, das sei das ende ende er hob die hände beim spielen nicht an er drosch nicht er streichelte tasten stupste sie an ein kätzchen mit dem näschen die tasten quel technique, monsieur G.! welch! eine! technik! bei~

nah ohne|:berührung:|slos gold, die gould–berg–variationen, eigentlich hieß er ja gold beim ersten wunderkind-goldberg-variationen-konzert noch hieß er gold (aber alle nannten ihn ecki!) klingen bei ihm aus dem riesigen steinway, als perlten sie aus einem cembalo, cembalolo, tautropfen vom draht, tröp-tröp-tröp-tröp-tröp-fchen von einer vibrierenden rispe, von zitternder espe oder auch (…)

Der Autor
Reinhard Rakow, geboren in Gelnhausen/ Hessen, Studium Jura und Psychologie, langjährige Tätigkeit als Rechtsanwalt und Notar, ist Verfasser von Lyrik, Prosa, Essays und journalistischen Texten; in Feuilletonbeiträgen rezensiert er Bildende Kunst, Literatur und Theater, Musik und Tanz. Zahlreiche literarische Veröffentlichungen in diversen Literaturzeitschriften und Anthologien, („doPen!“-Preisträger 2008), bisher drei Buchveröffentlichungen, zuletzt die Novelle „Sonnenklirren“ (Geest-Verlag 2009).

Der Eintritt ist frei!

Veranstalter: Jazzmusiker-Initiative Oldenburg e.V.

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