Unser Programm

Sa. 2. Dezember 201720:00

Barbara Dennerlein – Solo

Barbara DennerleinIhre CDs wurden mit Auszeichnungen, mehrfach mit Jazz Awards und dem Preis der deutschen Schallplattenkritik bedacht, ihre CD „Take Off“ (Verve/Universal) erreichte sogar Platz 1 der Jazz-Charts und wurde als meistverkauftes Jazz-Album gefeiert. Barbara Dennerlein gehört zum Kreis der wenigen deutschen Künstler mit internationaler Reputation. Sie präsentiert sich auf ihren Veröffentlichungen und in ihren Konzerten als kompetente Vertreterin einer neuen Generation von Jazz-Musikern und wurde dadurch zur Protagonistin ihres Instrumentes, der legendären Hammond B 3 und der Pfeifenorgel.

Doch besonders faszinierend wirkt Barbara Dennerlein live. Als wichtigster und erfolgreichster deutscher Jazz-Export sind ihr die großen internationalen Festivalbühnen ebenso vertraut wie die Clubs: das „Blue Note“ und das „Sweet Basil“ in New York, „Ronnie Scott’s Club“ und „Jazz-Café“ in London oder das „Blue Note“ in Tokio, Festivals in USA und Kanada oder auch Deutschland. Zudem dokumentieren zahlreiche Rundfunk- und Fernsehmitschnitte international ihre großen Erfolge.

Mit ihrer Formation „Bebab“ sowie im Solo wird Barbara Dennerlein diesseits und jenseits des Atlantiks gleichermaßen von Kritikern und Publikum gefeiert. Der Name „Bebab“ spielt mit Bebop und Barbara, weist auf etwas Eigenes hin, für das es keinen etablierten Begriff, keine Schublade gibt. Barbara Dennerlein weiß um die Werte der Tradition, und sie ist im modernen Jazz, im Hier und Jetzt zu Hause. Wie nur wenige vermag sie die Verbindungslinien zwischen den unterschiedlichen Stilbezirken (und Hörerkreisen) herzustellen. Die Grooves der Jugendkultur sind ihr ebenso vertraut wie die Hörerfahrungen einer Generation, die mit dem Hammond-Orgel Boom in den fünfziger Jahren aufgewachsen ist.

Swing und Bebop, Blues, Soul, Latin und Funk – für Barbara Dennerlein gibt es keine starren Grenzen, sondern fließende Übergänge. Das hängt mit ihrem Geschmack, ihrem Talent und mit ihrer Souveränität auf dem Instrument zusammen. Ohne Zweifel fasziniert das Spiel von Barbara Dennerlein auch deshalb, weil sie es wie kein anderer versteht, die Möglichkeiten ihres Instrumentes voll auszuschöpfen und unter der Vielzahl von Klangmöglichkeiten einige entdeckt hat, die sie als Jazzmusikerin unverwechselbar machen.

„Not only is Barbara an accomplished musician, her music is quite different than any jazz organists I’ve ever heard. A difference worth checking out for any jazz lover.“ — George Benson

„Tastenfeuerwerk mit Königin der Hammondorgel: Jazz-Ikone Barbara Dennerlein genießt den Ruf als innovativste Hammondorgel-Spielerin der Welt.“ — Die Glocke

Im Dezember haben wir im Wilhelm13 mit ihr einen echten Leuchtturm der Jazzlandschaft zu Gast.

Weitere Infos: http://www.barbaradennerlein.com/de/

Eintritt: Vorverkauf: 32.00/erm. 25.00, Abendkasse: 35.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten nicht online über diese Website oder telefonisch. Karten im Vorverkauf gibt es nur im Musikhaus Kötter, Heiligengeistwall 2, 26122 Oldenburg, Tel.: 0441-1 28 71.

Veranstalter: Jazzclub Alluvium e.V.

So. 3. Dezember 201711:00

LiteraTour Nord
Jochen Schmidt: „Zuckersand“

Jochen SchmidtKarl ist zwei Jahre alt und entdeckt die Welt. Seine Expeditionen in die nähere Umgebung der Wohnung werden von seinem Vater liebevoll begleitet. Karls Mutter schickt ihm währenddessen aus dem Büro per SMS Anweisungen zu Karls Erziehung. Die Zeit, die der Ich-Erzähler mit seinem Sohn verbringt, löst bei ihm zahlreiche Erinnerungen und Betrachtungen über die eigene Kindheit aus. Und so ist die Aussicht, endlich eine gemeinsame Wohnung zu beziehen, nicht nur verlockend, denn sie gefährdet zugleich die Wunderkammer voller bedeutungsvoller Gebrauchsgegenstände, die er zu Hause hütet. Als Vater möchte er nicht nur Karls Kindheitsglück, sondern auch die Dinge seiner eigenen Kindheit retten und bewahren. Eine solche Wunderkammer der Beobachtungen und Reflexionen, tückischer und lustiger Begegnungen ist auch Jochen Schmidts neuer, ebenso komischer wie zutiefst berührender Roman über Karl und seine Eltern.

Jochen Schmidt, 1970 geboren, lebt in Berlin. Er war Mitbegründer der Berliner Lesebühne Chaussee der Enthusiasten, ist als Übersetzer tätig und schreibt Romane, Kolumnen und Blogbeiträge. Zuletzt erschienen von ihm der Erzählband „Der Wächter von Pankow“ und der Roman „Schneckenmühle“.

Moderation: Sabine Doering

Eintritt: € 9.00/erm. € 7.00 – VVK: CvO-Unibuch, Uhlhornsweg, und unter Telefon 0441-7 16 77

Veranstalter: Literaturbüro Oldenburg, Carl von Ossietzky-Universität und CvO-Unibuch

Photo: Susanne Schleyer/autorenarchiv.de

Di. 5. Dezember 201719:30

Wurzellose Kosmopoliten
Jonas Engelmann: „Von Luftmenschen, Golems und jüdischer Popkultur“

Auf der Suche nach Auswegen und Fluchtlinien vor den Anfeindungen der Gesellschaft geistern sie durch die jüdische Kulturgeschichte: Luftmenschen und Golems, sprechende Tiere und Vampire. Ihre Spuren finden sich gleichermaßen in der Hochkultur und in Popkultur; in Jazz und HipHop, in Odessa und New York, Krakau und Montreal. Jonas Engelmann verfolgt diese Spuren in den Leerstellen und Untiefen von Literatur und Musik. Er spürt Linien auf, die von der osteuropäisch-jüdischen Kultur vor der Shoah, den fliegenden Luftmenschen bei Bruno Schulz oder Franz Kafka, den kabbalistischen Golems und den jüdischen Gangstern Isaak Babels bis in die popkulturelle Gegenwart, die Musik, den Film und den Comic führen. Die Geister der jüdischen Kulturgeschichte spuken durch die Kunst. In ihren Verwandlungen erscheint möglich, was in der Realität meist eine Utopie bleibt: vor den Mechanismen der Ausgrenzung und des Antisemitismus davon zu schweben und zum Luftmenschen zu werden.

Jonas Engelmann arbeitet als Lektor und als freier Journalist mit den Schwerpunkten Popkultur, Musik, Comic und Jüdische Kultur, unter anderem für konkret, die Jungle World, Strapazin, Intro, Missy Magazine und taz. Seit 2006 ist er Mitherausgeber der im Mainzer Ventil Verlag erscheinenden Buchreihe testcard – Beiträge zur Popgeschichte.

Veranstaltet in Kooperation mit der Akademie der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg.

Eintritt: 9.00/erm. 7.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 0441-235 3014

Veranstalter: Literaturbüro Oldenburg

Photo: Ventil Verlag

Sa. 9. Dezember 201720:00

Zwei mal Zwei
Puma Hoberg & Ulla Schmidt
Clemens Schneider & Jens Piezunka

Puma Hoberg | Ulla SchmidtDer Worpsweder Trommler Gil „Puma“ Hoberg gilt als einer der anerkannten Spezialisten für Djembe und afrikanische Musik im Norden. Mit seiner Kollegin Ulla Schmidt, die mit varianten- und facettenreicher Instrumentierung das Duo komplettiert, ergibt sich eine nicht nur körperlich mitreißende Musik.

Clemens Schneider | Jens PiezunkaClemens Schneider ist bekannt als Jazzgeiger – doch wer weiß von seinen Talenten an Melodika, Mandoline und Stimme? Vielseitigkeit und Spielfreude prägen das Duo mit Jens Piezunka, der seine Kontrabass mitunter auch sehr unkonventionell einsetzt.

„Über Kreuz“ ergibt sich an diesem Abend auch das Duo „Djembassy“. Wie immer steht die Spontanität des Moments im Focus in dieser Reihe.

Eintritt: 15.00/erm. 10.00. Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 04481-920227 (AB).

Veranstalter: Jazzmusiker-Initiative Oldenburg e.V.

Mi. 13. Dezember 201719:30

Lesebühne Metrophobia
Krusenbusch City Limits

Blanke BrunsTina Turner wurde in Nutbush geboren und verhalf dem klitzekleinen Ort (knapp 300 Einwohner!) quasi über Nacht mit einem Song zu Weltruhm. John Irving schwört auf die Szenerie Neuenglands und Maine wäre ohne Stephen King nur ein ganz normaler Bundesstaat. Grönemeyer hat Bochum, Billy Joel besingt Allentown – Annika Blanke und Christian Bruns haben Oldenburg. Als Zugezogene präsentieren sie einen Abend lang Geschichten zu Oldenburg und anderen (Heimat-)Orten. Sie fragen sich, was die Stadt an der Hunte eigentlich ausmacht und ob das Viertel, in dem einer wohnt, mehr über ihn aussagt, als er denkt. Zumindest bedenkenswert erscheint ihnen zudem, ob Umzugskisten schleppen Olympische Disziplin werden sollte. Und ob man wirklich erst dann angekommen ist, wenn man morgens vom Bäcker an der Ecke mit Vornamen angesprochen wird. Wie immer bereichern grandiose Gäste aus Musik und Literatur das Programm, die die Bühne im Wilhelm13 einen Abend lang zu ihrer künstlerischen Heimat machen.

Annika Blanke tritt seit 2004 auf den Slam-Bühnen der Republik auf. 2012 erschien ihr Debütroman Born: Toulouse, im März 2017 unter dem Titel Neulich war gestern noch heute ein Sammelband mit ihren besten Bühnentexten und Kurzgeschichten. Christian Bruns ist Mitbegründer und Slam-Master des Oldenburger Poetry Slams Slamprodukt.

Weitere Informationen gibt es unter www.metrophobia.de

Eintritt: Vorbestellte Karten kosten 5.00, Karten an der Abendkasse 6.00. Karten können unter der Email-Adresse ac@metrophobia.devorbestellt werden.

Veranstalter: Literaturbüro in Kooperation mit Annika Blanke und Christian Bruns

Photo: Tanja Beckmann

Do. 14. Dezember 201720:00

Northwest Concert Band feat. Romy Camerun: „To Ella“

Romy CamerunElla Fitzgerald, die wohl bekannteste Sängerin im Jazz, wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Zum Gedenken an eine unvergleichbare Persönlichkeit, Musikerin und Interpretin, widmet sich die Northwest Concert Band zusammen mit Romy Camerun der Musik von Ella Fitzgerald. Dabei stehen speziell Songs im Vordergrund, die in Zusammenarbeit mit den Bigband-Arrangeuren Nelson Riddle und Marty Paich produziert wurden. Die Band spielt wie immer eigene Arrangements mit Charakter.

Freuen Sie sich auf einen wundervollen und mitreißenden Abend voller Drive & Emotion mit Romy Camerun und der Northwest Concert Band!

NWCBDie Besetzung:
Malte Schiller – Altsaxophon/Klarinette/Flöte/Arrangement
Martin Classen – Tenorsaxophon/Klarinette/Bassklarinette/Flöte
Philipp Clodt – Tenorsaxophon/Flöte/Arrangement
Ivan Romero – Baritonsaxophon/Klarinette
Mathias Bieling – Trompete/Flügelhorn
Benny Troschel – Trompete/Flügelhorn
Jörn Anders – Trompete/Flügelhorn/Arrangement
Joanna Jablonski – Posaune
Ed Kröger – Posaune
Jan-Willem Overweg – Posaune
Oliver Poppe – Piano
Mario Emde – Bass
Philipp Pumplün – Schlagzeug

Eintritt: € 15.00/erm. € 10.00. Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 04481-920227 (AB).

Veranstalter: Jazzmusiker-Initiative Oldenburg e.V.

Sa. 16. Dezember 201720:00

Christmas goes Latin – Weihnachtskonzert mit Tin Tin Deo
feat. Katja Knaus

Tin Tin DeoDie Weihnachtszeit naht und mit ihr kommen die vielen Weihnachtsmelodien, die uns seit unserer Kindheit so vertraut sind.

Ein ganz besonderes Weihnachtsprogramm präsentiert die Band Tin Tin Deo auf 4 Konzerten in Norddeutschland, eines davon traditionell im Wilhelm13 in Oldenburg.

Im Programm sind Weihnachtsklassiker wie Blanca Navidad (White Christmas), Feliz Navidad, Santa Claus, Adeste Fidelis (Herbei oh ihr Gläubigen), Felices Fiestas (Have yourself a merry little Christmas), In Dulci Jubilo, Stille Nacht – alle in mitreißenden Arrangements mit lateinamerikanischen Rhythmen und einer Prise Jazz und Soul.

Das Programm wird durch neue Bearbeitungen von Weihnachtsliedern wie „Last Christmas…“ ergänzt.

Mit im Gepäck hat Tin Tin Deo ihre 3. CD „Different Colours“ die im Herbst diesen Jahres aufgenommen wurde.

Tin Tin Deo featured das Oldenburger Nachwuchstalent Katja Knaus am Gesang, die zur Zeit in Spanien lebt. In der Band spielen national und international bekannte Musiker, wie Matthias Bergmann (Peter Herbolzheimer Big Band) – Trompete, Lukas Meile – Percussion, Thomas Hempel – Drums, Arne Bohnet – Klavier und Michael Junker – Saxophon, sowie Helmut Reuter – Bass, Arrangements.

Tin Tin Deo auf YouTube:

Weitere Infos: www.tintindeo.de

Eintritt: € 18.00/erm. € 15.00, Schüler und Studenten € 10.00. Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 04481-920227 (AB).

Veranstalter: Jazzmusiker-Initiative Oldenburg e.V