Unser Programm

Mi. 16. Januar 201919:30

Premiere! Dames Blonde: James war gestern! ***Veranstaltung ausgebucht

Dames BlondesBitte beachten Sie: Kartenvorbestellungen sind für diese Veranstaltung nicht mehr möglich.

Rita Apel, Annika Blanke und Insa Kohler sind die drei blonden Damen mit der Lizenz zum Lesen. Als Dames Blonde stehen sie für Slam Poetry, Kabarett und eine wandernde Lesebühne. Seit 2015 feiern die erfolgreichen Bühnenprogramme der bekannten Poetry Slammerinnen und Autorinnen in Oldenburg Premiere und touren dann durch weitere ausverkaufte Häuser. Die Neue Osnabrücker Zeitung attestierte den gar nicht so ‚blonden‘ Damen aus Bremen, Oldenburg und Berlin schwarzen Humor, eine Prise Anarchie und die diebische Freude an Wortspielereien. Wenn dieses Trio eine Bühne betritt, ist Unterhaltung garantiert: Die Autorinnen präsentieren Geschichten für alle Lebenslagen, kommentieren Alltagserlebnisse und jonglieren gekonnt mit der Sprache. Dabei beweisen sie Einfallsreichtum, Intelligenz und eine große Portion Humor. Am Ende der Show fragt man sich: Wer war noch dieser James Bond, von dem sich das Trio bei der Namensgebung inspirieren ließ?

Rita Apel, die Grande Dame des Bremer Poetry Slam, wurde 2014 Bremisch-Niedersächsische Landesmeisterin und 2015 Vizemeisterin. Annika Blanke präsentiert im Programm des Literaturbüros seit 2010 zusammen mit Christian Bruns die Lesebühne Metrophobia. Insa Kohler ist festes Mitglied der Berliner Lesebühne Rakete 2000. Im Frühjahr 2017 erschien ihr erster Erzählband Leben auf Spaßflamme.

Keine Kartenvorbestellung mehr möglich.

Veranstalter: Literaturbüro Oldenburg

Photo: Dames Blonde

Do. 17. Januar 201920:00

Jazzsession des Jazzclub Alluvium und der JMO

Martin Flindt

Die Jazzsession von Jazzclub Alluvium und der JMO sind längst fester Bestandteil des Oldenburger Kulturgeschehens geworden. Immer am dritten Donnerstag des Monats kann man erleben, was die Jazzszene im Nordwesten zu bieten hat.

Nachdem der erste Teil des Abends mit einer festen Besetzung eröffnet wird, sind in der zweiten Hälfte alle Musiker dazu eingeladen, mitspielen. Dabei spielt es keine Rolle ob Profi oder Amateur, die Mischung verspricht auf jeden Fall einen spannenden Abend.

Die Session eröffnen Jörn Anders – Trompete, Martin Flindt – Gitarre, Thomas Biller – Bass, Philipp Pumplün – Drums.

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Jazzclub Alluvium in Kooperation mit der JMO

Sa. 19. Januar 201920:00

Stephan Bormann – Groovy Things On Many Strings

Der Sideman von Nils Landgren, Till Brönner, Professor für Gitarre in Dresden, Hands On Strings, Cristin Claas Trio, ist ein Könner seines Fachs!

Stephan BormannStephan Bormann zählt zu den vielseitigsten deutschen Gitarristen. Seit 15 Jahren tourt er erfolgreich mit dem Cristin Claas Trio, Hands On Strings, dem 10String Orchestra u.v.a. und ist nun erstmals mit seinem Solo-Programm zur CD „over the years“ live zu erleben.

Die Arbeit am Solo Guitar Book (Schott Music) – als auch das euphorische Feedback darauf – haben ihn dazu bewogen, die Musik, die ihn über viele Jahre geprägt hat, nun auch solistisch umzusetzen. In originellen Arrangements findet sich die Klangästhetik eines „Fingerstylers“ ebenso wieder, wie der Ansatz eines Jazzmusikers, jedem Stück eine immer währende Frische durch den Freiraum für Improvisation zu geben. Die enorme Vielfalt der Ausdrucksmöglichkeiten des Instruments weckten dabei seine Lust, neben allseits bekannten Nylon- oder Steel String-Gitarren auch exotische Aliquot-, Bariton- und Oktav-Gitarren einzusetzen. Stephan Bormanns innige Nähe zur Musik Amerikas, Skandinaviens, Afrikas und Brasiliens weisen ihn als Weltreisenden auf der Gitarre aus, gewandt in vielen Stilen und vertraut mit den unterschiedlichsten Facetten des Instruments.

Als Sideman hat er mit diversen Künstlern gearbeitet und war im Konzert mit Nils Landgren, Till Brönner, den Klazz Brothers, der Leipzig Big Band, Günther Fischer u.v.a. zu erleben.
Stephan Bormann leitet seit 1994 eine Hauptfachklasse an der Hochschule für Musik in Dresden und ist dort Professor für Gitarre Jazz/Rock/Pop. Workshops führten ihn in zahlreiche Städte Deutschlands sowie nach Italien; Österreich; die Schweiz und in die USA

Weitere Infos: www.stephanbormann.de

Eintritt: VVK 18.00/erm. 10.00 – AK 20.00/erm. 15.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch 0441-691634 oder per E-Mail: info@singersplayersclub.de

Veranstalter: Singers & Players im Kulturclub Oldenburg e.V.

So. 20. Januar 201911:00

LiteraTour Nord
Nino Haratischwili: „Die Katze und der General“

Bitte beachten Sie: Wegen der großen Nachfrage wird diese Veranstaltung mit freundlicher Unterstützung der Universitätsbibliothek in den Bibliothekssaal (BIS) der Carl von Ossietzky-Universität verlegt. Dieser befindet sich im Zentralbereich der Uni (Uhlhornsweg 49-55).

Nino HaratischwiliAlexander Orlow, ein russischer Oligarch, von allen „Der General“ genannt, hat ein neues Leben in Berlin begonnen. Doch die Erinnerungen an seinen Einsatz im Ersten Tschetschenienkrieg und an die dunkelste aller Nächte mit der jungen Tschetschenin Nura lassen ihn nicht los. Sie war siebzehn, als die russische Einheit in die Schlucht einzog, in der sie mit ihrer Familie lebte. Zurück blieb nur eine große ungesühnte Schuld. Doch dann ist der Zeitpunkt der Abrechnung gekommen.

Nino Haratischwili spürt in ihrem packenden, psychologisch tiefenscharfen Roman über Schuld und Sühne den Abgründen nach, die sich zwischen den Trümmern des zerfallenden Sowjetreichs aufgetan haben und erzählt vom Krieg in den Ländern und in den Köpfen, von der Sehnsucht nach Frieden und Erlösung. Die Schicksale der Figuren sind miteinander verwoben als Teile eines tödlichen Spiels, in dem sie mit der Wucht einer klassischen Tragödie aufeinanderprallen.

Nino Haratischwili, 1983 in Tbilissi/Georgien geboren, studierte Filmregie und Theaterregie und lebt heute als Autorin und Regisseurin in Hamburg. Als Theater- ebenso wie als Romanautorin wurde sie vielfach preisgekrönt, zuletzt mit dem Bertolt-Brecht-Preis 2018 für Das achte Leben (Für Brilka) (2014).

Veranstaltet in Kooperation mit der Carl von Ossietzky-Universität und CvO-Unibuch. Mit freundlicher Unterstützung der Universitätsbibliothek.

Eintritt: 9.00/erm. 7.00 – VVK: CvO-Unibuch, Uhlhornsweg, und unter Telefon 0441-7 16 77

Veranstalter: Literaturbüro Oldenburg

Photo: Danny Merz/Sollsuchstelle

Mi. 23. Januar 201920:00

Über Konzernmacht und Menschenrechte

Input und Diskussion mit der Südafrikanischen Rechtsanwältin Akhona Mehlo

Akhona MehloViele Unternehmen sind weltweit tätig: direkt oder indirekt über ausgelagerte Produktionsstandorte, beim Einkauf von Rohstoffen oder Produkten, aber auch durch Investitionen und anderen Beteiligungen. Damit haben sie Einfluss auf die Arbeits- und Lebensbedingungen von Menschen, die in ihren Lieferketten arbeiten.

Akhona Mehlo, Anwältin für Wirtschaft und Menschenrechte aus Johannesburg wird in ihrem Vortrag am Beispiel von Rohstoffen aus Südafrika das Thema globale Lieferketten niedersächsischer Unternehmen und dessen Verantwortung ausleuchten und mit Vertretern aus Politik, Forschung und Wirtschaft über Lösungswege diskutieren.

Akhona Mehlo ist Anwältin für Wirtschaft und Menschenrechte am Centre for Applied Legal Studies (CALS) in Johannesburg. Zuvor war sie in der Kanzlei des Legal Resources Centre (LRC) tätig, wo sie sich mit Gender, Protesten und Polizeiarbeit sowie Transparenz und Verantwortlichkeit von Regierungen und Unternehmen beschäftigte.

Vortrag in englischer Sprache mit Übersetzung.

Musikalisches Begleitprogramm von den Global Music Players.

Weitere Infos unter: www.weltladen-oldenburg.de

Der Eintritt ist frei!

Veranstalter: Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. (VEN), Ökumenisches Zentrum Oldenburg e.V. (ÖZO), East and South African-German Centre of Excellence for Educational Research Methodologies and Management (CERM-ESA) der Carl von Ossietzky Universität, Aktionsbündnis Oldenburg handelt fair

Do. 24. Januar 201920:00

Alluvium Clubabend mit Michael Olsen: Das Jahr 1959

Michael Olsen1959 wurde im Keller des 1502 gebauten Degode-Hauses am Markt das erste Lokal für den „Jazzclub 1502 e.V.“ eröffnet und die Oldenburger Jazzszene hatte damit endlich eine Spielstätte. Doch „Jazz“ ist viel älter. Und was ist das überhaupt: „Jazz“?

Der erste Clubabend im 60-jährigen Jubeljahr des „Jazzclub 1502 e.V.“ wird anhand der 1960 in der Schweiz erschienenen „Jazzfibel“ die Geschichte des Jazz vor dem ersten Konzert im Degode-Haus beleuchten.

Michael Olsen, ebenfalls ein 1959er, wird aus diesem Buch vorlesen und mit Hilfe eines Episkops Bilder zeigen. Ein Clubabend ganz (oder doch nicht?) im Stil zeitgenössischer Medientechnik und Sprache. Lasst euch überraschen!

Natürlich wird auch die zu den Kapiteln passende Musik aufgelegt und über Stilarten, Entwicklungen und Personen aus der Zeit vor 1959 berichtet und zum Lauschen angeregt. Urwald-Rhythmen, Negro Spirituals, Blues, Brass-Bands, Ragtime, New Orleans, Dixieland, Chicago, Harlem, Swing, Boogie Woogie, Bebop, Cool Jazz…

Quelle: Die Jazzfibel von Bruno Knobel, Schweizer Jugend-Verlag Solothurn

Ein Clubabend mit „Jazzekuchen“ für Ohr und auch Gaumen. Und natürlich auch wieder kleine, appetitliche Snacks.

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Jazzclub Alluvium

Fr. 25. Januar 201920:00

One Night Bossa

Marcia BittencourtDie Sängerin Marcia Bittencourt präsentiert an diesem Abend die Musik ihrer brasilianischen Heimat. Lassen wir sie selbst zu Wort kommen:

“Wie die Bossa Nova komme ich aus Rio de Janeiro. Die ganze Wärme und Lebensfreude der brasilianischen Musik sind in diesen Stücken zu spüren. Anspruchsvolle Kompositionen,  die leicht klingen, machen die Bossa Nova so besonders. In dem Programm „One Night Bossa“ singe ich die Klassiker: „Girl from Ipanema“, „Wave“, „Corcovado“ oder „One Note Samba“ sind Teil des Abends.

Aber Brasiliens Musik besteht nicht nur aus Bossa Nova und Samba: Baião, Partido Alto oder Xaxado sind ebenso Teil des musikalischen Kosmos. Auch diese Rhythmen zählen zu diesem Programm, jazzig interpretiert. Ich mag ich es, zu erzählen; Brasilen hat viele Geschichten.

Die Musiker, mit denen ich zusammen spielen darf, verbindet die Leidenschaft für südamerikanische Musik, denn Jazz und Bossa Nova sind wie Geschwister: In beiden Musikstilen haben afrikanische Rhythmen und europäische Harmonien aufs Beste zueinander gefunden. Raimund Moritz – Saxophon, Martin Flindt – Gitarre, Marcello Albrecht – Bass und Oliver Spanuth – Drums, sind seit vielen Jahren bekannte Gesichter in Norddeutschlands Jazzszene.

Es ist mir eine große Freude, dies präsentieren zu dürfen!”

Eintritt: 15.00/erm. 10.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 04481-920227 (AB).

Veranstalter: Jazzmusiker-Initiative Oldenburg e.V.

Photo: Dirk Viereck