Unser Programm

Di. 21. August 201820:00

Terry Lee Hale (USA) – Singer-Songwriter-Guitarist

Terry Lee HaleSeine Songs wehen wie ein geheimnisvoller Windhauch durch das Nackenhaar, das sich aufrichtet und wie kleine Antennen Terry Lee Hales magische Melodien empfängt. Mit gegerbter Stimme und effektiver souveräner Gitarrenbegleitung liefert der in Paris lebende Texaner ausdrucksstarke Songpoesie mit überwiegend dunkler Atmosphäre, jedoch ohne dabei in pessimistische Weltsichten abzudriften. “As a songwriter Terry Lee Hale has very few rivals and he is a hell of a guitar player as well. ‘ The Long Draw’ is packed with great music and stories… it is one of 2013´s best CDs and in this critic´s view it is a masterpiece” (Paul Riley)

Terry Lee Hale auf YouTube:

The Long Draw
The Long Draw / Trailer
Jawbone
Goldmine
Ride Hard
Land Of Plenty
Black Forest Phonecall
Withered Bouquet
Hearts
Michigan Weather
Edenless
Dakota
Three Days
If You Want
Goldmine / Live

Terry Lee Hale wurde 1953 in Texas geboren. Seitdem ist er eigentlich immer unterwegs: zehn Schulen in zehn Jahren, danach ein Leben in allen möglichen Staaten der USA. Er arbeitete als Barkeeper, Feldarbeiter, Booking-Agent. Kaufte seine erste Silvertone-Gitarre mit 14 und schrieb mit 17 seine ersten Songs. Er ließ sich inspirieren von Blues und Folk (vor allem Reverend Gary Davis), dann vom Rock’n’Roll (Beatles, Stones, Zeppelin, Creedence) und Motown Soul. Etliche Jahre lebte er in Seattle, wo er schnell Teil der dortigen Musikszene wurde.

Terry Lee Hale veröffentlichte bisher 14 Alben. Ihre Titel sprechen für sich: “The Blue Room”, “Frozen”, “Tornado Alley”, “Leaving West”, “Wilderness Years”, “Celebration What For”, “Shotgun
Pillowcase”…

Der Songwriter trat u.a. im Vorprogramm von Soundgarden und Lyle Lovett auf. Seinen Song “Dead is Dead” steuerte er dem Kult-Sampler “Sub Pop 200” bei, auf dem u.a. Nirvana und Mudhoney zu hören sind. Einige seiner Alben wurden von Chris Eckman (“Walkabouts”) produziert. Die Songs seiner aktuellen CD “Bound, Chained, Fettered” handeln von Lektionen des Lebens, von wahren Geschichten. Es ist ein Album über die lebenslange Suche nach Antworten und die Hindernisse auf diesem Weg: “The fragile ties that bind, the heavy chains that hold us in place”. Hale geht es um Tiefe; fernab von Klischees oder leichter Unterhaltung. Ein Wandel macht sich auf seinen CDs bemerkbar, den er selbst wie folgt beschreibt: “Before I was the spectator, now I am the character”.

Weitere Infos: www.terryleehale.com

Eintritt: VVK 18.00/erm. 13.00, AK 20.00/erm. €15.00 – –Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 0441-691634 bzw. per Mail: info@singersplayersclub.de

Veranstalter: Singers & Players im Kulturclub Oldenburg

Mi. 22. August 201819:30

Flucht in die Zukunft
Georg Klein: „Miakro“

Georg KleinMit Humor und Eigensinn zeigt Georg Klein in seiner Prosa, wo die gängigen Erzählverfahren Lücken besitzen, durch die das Licht des Phantastischen sickern kann. Genres, deren Regeln starr erscheinen, werden wieder weich und sind für intellektuelle und emotionale Überraschungen gut. Sein neuer Roman beginnt in einer scheinbar hermetisch geschlossenen Arbeitswelt. Der Trupp, der im „mittleren Büro“ seinen Dienst versieht, arbeitet, Pult neben Pult, am „weichen Glas“. Man trägt hellblaue Overalls und marschiert am Ende des Tages geschlossen zum aktuellen Nährflur, wo die „bleiche Wand“ eine Speise für alle bereitstellt. Danach schlüpft jeder in seine persönliche Ruhekoje. Dort aber wird Büroleiter Nettler seit einigen Nächten von einem rätselhaften „Binnenwind“ geweckt, der ihm alles, was er als Arbeitserfahrung zu erinnern glaubt, auf eine verwandelte Weise vor Augen führt. Er entscheidet sich mit drei Kollegen, denen er vertraut, den Ausbruch zu wagen. Draußen aber wird das, was das Büro wie eine große Kapsel in sich einschließt, bereits mit heller Wachsamkeit beobachtet. Georg Klein liest aus seinem Roman und spricht mit dem Oldenburger Literaturwissenschaftler Michael Vauth.

Georg Klein, 1953 in Augsburg geboren, veröffentlichte als literarisches Debüt 1998 den Roman Libidissi. Für seine Prosa wurden ihm der Brüder-Grimm-Preis und der Bachmann-Preis verliehen; für Roman unserer Kindheit erhielt er den Preis der Leipziger Buchmesse. 2013 erschien sein Roman Die Zukunft des Mars.

Eintritt: 9.00/erm. 7.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten per E-Mail unter literaturbuero@stadt-oldenburg.de oder telefonisch: 0441-235 3014.

Veranstalter: Literaturbüro Oldenburg

Photo: picture-alliance / Frank May

Do. 23. August 201820:00

Alluvium Clubabend
“My favourite Things” mit Ralf Talmann und Gunnar Olsen

Ralf Talmann

Den 40. Clubabend gestalten der Pianist und Musikschullehrer Ralf Talmann und Schlagzeuger Gunnar Olsen. Sie kennen sich seit den 70er Jahren, als sie ihre erste Modern-Jazz-Band „CEORA“ im Oldenburger Jazzclub gründeten. Dort in der Zeughausstraße war dann ca. 1976/77 auch der Debut-Auftritt, für Ralf Talmann der erste überhaupt.

Unter dem Motto „ My favourite Things“ stellen sie ihre Lieblings-Platten und -Aufnahmen von damals und heute vor und reden über deren Wirkung und ihre Entwicklung. Bei der Auswahl schauen sie auch über den Tellerrand des Jazz hinaus, woraus sich eine interessante stilistische Bandbreite ergibt.

Es gibt wieder kleine, appetitliche Snacks.

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Jazzclub Alluvium

Fr. 24. August 201820:00

Tin Tin Deo – summertime goes rhythm

Tin Tin DeoIm Rahmen ihres Konzertprogramms „summertime goes rhythm“ ist die Band Tin Tin Deo an diesem Abend wieder einmal im Wilhelm 13 zu Gast. Heißblütiger brasilianischer und afrokubanischer Latin-Jazz mit mitreißenden Rhythmen, lyrischen und gefühlsstarken Melodien, angetrieben von einer kraftvollen Rhythmusgruppe und der Bläser-Section sind genau die richtige Musik um ein bisschen karibisches Feeling aufkommen zu lassen.
Die Band bringt ihre neue CD Different Colours mit.

Im Programm sind:
– kubanische und brasilianische Klassiker u.a. von der Sängerin Celia Cruz, von berühmten brasilianischen Musikern wie Antonio Carlos Jobim und Caetano Veloso, aber auch von Jazzgrößen wie Dizzy Gillespie.
– Kompositionen von Mercedes Soza, Pink, Sting, Paul McCartney, Chick Corea u.a.m., die mit raffinierten Arrangements in die rhythmische Vielfalt lateinamerikanischer Musik transformiert wurden.
– Eigene Kompositionen der Bandmitglieder.

Am Mikrofon ist die charmante Sängerin Katja Knaus. Sie hat in Groningen und Köln Musik studiert hat, war Preisträgerin bei Jugend jazzt und lebt zur Zeit in Spanien. Sie überzeugt in den Songs mit ihrer nuancenreichen und sicheren Stimme, ihrem gefühlvollem Ausdruck und ihrem großen Sprachtalent.

Der Trompeter und Flügelhornist Matthias Bergmann lebt zur in Köln und spielte viele Jahre in der Peter Herbolzheimer Big Band. Er ist ein national und international sehr gefragter Solist.

Auch die weiteren Musiker der Band haben eine vielfältige musikalische Laufbahn: Lukas Meile studierte in Köln Percussion und ist in vielen Projekten (u.a. Filipppa Gojo Quartett) aktiv.

Thomas Hempel (Drums) ist vielfacher Preisträger des Jazzpodiums Niedersachsen. Arne Bohnet (Klavier) und Michael Junker (Saxophon) sind in der nordwestdeutschen Musikszene wohlbekannt und Helmut Reuter (Bass) lernte in Havanna kubanische Musik und spielt in unterschiedlichen Formationen vom Gospel Symfonic Orchestra bis zum Jazztrio.

In den 4 Jahren ihres Bestehens mit über 40 Konzerten und 3 CD-Produktionen (La Vista, Feliz Navidad, Different Colours) hat sich Tin Tin Deo zu einer der besten Bands in diesem Genre in Norddeutschland entwickelt, die mit mitreißender Musik einen Hauch von Copacabana und karibischem Feeling vermittelt.

Tin Tin Deo auf YouTube:
500 miles high
Agua de beber
Summertime

Eintritt: 15.00/erm. 10.00. Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 04481-920227 (AB).

Veranstalter: Jazzmusiker-Initiative Oldenburg

Sa. 25. August 201820:00

Luca Stricagnoli (I) – Niemand spielt Gitarre wie er!
Über 100 Millionen YouTube-Views

Luca StricagnoliÜber 100 Millionen YouTube-Views! Dieser 26jährige Akustik-Gitarrist setzt neue Maßstäbe wie einst Michael Hedges Anfang der 80er. Mit unglaublicher Musikalität und innovativer Spieltechnik bearbeitet er mehrere Gitarren gleichzeitig, brilliert u.a. auf einem 3-Hals-Gitarren-Bass und entlockt seinen Instrumenten ohne Elektronik wunderschöne Musik, wie sie nie zuvor von nur einem Spieler live erzeugt wurde. “He bypasses the normal limits of the acoustic guitar and adapts it to any musical genre: from pop to rock, from soundtracks to original pieces.”

Die Koordination seiner Hände inklusive Ellenbogen auf 3 Instrumentenhälsen gleichzeitig ist so unfassbar vielschichtig und präzise, dass man zwei Gehirne im Kopf dieses attraktiven jungen Mannes vermuten möchte. Luca Stricagnolis Musik wurde in unzähligen Magazinen publiziert und zog die Aufmerksamkeit weltberühmter Musiker, wie die der Band “Red Hot Chili Peppers” und “Walk Off The Earth” auf sich. Letztere veröffentlichte seine Arbeit sogar auf ihrer Facebook-Seite und brachte ihm zusätzlich weltweite Aufmerksamkeit.

Luca Stricagnoli auf YouTube:

Can´t Stop / Red Hot Chily Peppers Cover auf 3-Hals-Gitarre / 1 Million Views
Thunderstruck / AC/DC Cover / 9,8 Millionen Views
With Or Without You / U2-Cover auf 3-Hals-Gitarre / 220.000 Views
Bitter Sweet Symphony / The Verve-Cover / 1,2 Millionen Views
Sweet Child O´Mine / Gun´s ´n Roses – Cover / 5,5 Millionen Views
Braveheart / Soundtrack / 4,55 Millionen Views
The Last Of The Mohicans / 8,86 Millionen Views
Gladiator / Now We Are Free auf 3-Hals-Gitarre / 800.000 Views
Feel Good Inc. / Gorillaz – Cover auf 3-Hals-Gitarre / 3,9 Millionen Views
The Future / 2 Millionen Views
Misirlou / Percussion on several guitars in a guitar-store
Dark Nessessities / Red Hot Chili Peppers Cover
Muse – Starlight / 1 Million Views

Weitere Infos: www.lucastricagnoli.com

Eintritt: VVK 23.00/erm. 18.00, AK 25.00/erm. 20.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 0441-691634 bzw. per Mail: info@singersplayersclub.de

Veranstalter: Singers & Players im Kulturclub Oldenburg

Mi. 29. August 201819:30

Kleinstadtblues
Christoph Jehlicka: „Das Lied vom Ende“

Christoph JehlickaSarah Connor kommt aus Delmenhorst. Das wissen wir in Norddeutschland. Ab sofort sollten wir uns merken: Christoph Jehlicka auch. Der ist Schriftsteller. Wie Sven Regener, der Delmenhorst mit Element of Crime ein musikalisches Denkmal setzte.

In Jehlickas Debütroman tötet um 2010 ein Mann in einer norddeutschen Kleinstadt sich und seine Familie. Eine ganze Gegend ist erschüttert und fragt sich, wie es dazu kommen konnte. Und im Reihenhaus von Familie Schult gerät das Leben aus den Fugen. Sehr unterschiedlich begegnen die vier Familienmitglieder, die Söhne Ben und Niko, Mutter Ursula und Vater Frank, den Schicksalsschlägen und hausgemachten Problemen: mit Weltflucht, Drogen, schwarzem Humor und abstrusem Aktionismus. Das Lied vom Ende ist ein Familienroman voller Tempo und Perspektivwechsel. Eine Kreuzung aus Coming-of-Age-Story und Ehedrama. Ein vielschichtiges, tragikomisches Buch über die Abenteuer des Zusammenlebens.

Sein Autor, Christoph Jehlicka, wurde 1983 in Delmenhorst geboren. Er wuchs in Niedersachsen auf und lebt heute in Hamburg. Dort studierte er Anglistik und Soziologie. An der Universität Hildesheim studierte er Literarisches Schreiben. In unserem Programm liest er aus seinem Debütroman und spricht mit Stefan Mesch. Auch Stefan Mesch, geboren 1983 in Sinsheim (Baden) studierte in Hildesheim Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus. Er war Mitherausgeber der Literaturzeitschrift BELLA triste und Mitveranstalter von PROSANOVA, dem Festival für junge Literatur. Heute arbeitet er als Literaturkritiker und Journalist für Deutschlandfunk Kultur, ZEIT Online, Spiegel Online und den Berliner Tagesspiegel.

Eintritt: 9.00/erm. 7.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten per E-Mail unter literaturbuero@stadt-oldenburg.de oder telefonisch: 0441-235 3014.

Veranstalter: Literaturbüro Oldenburg

Photo: Leo Krumbacher

Fr. 31. August 201820:00

Young Jazz Artists #3 – Shizukani

ShizukaniShizukani – japanisch für Ruhe. Die Band gründete sich 2016, nachdem sich Bandleader Fabian Dudek (Altsaxophon) und Ludwig Wandinger (Schlagzeug) im Bundesjazzorchester kennen und schätzen lernten und aus einem tiefen Drang heraus eine Band gründen wollten. Angefangen als Trio und nun als Quartett mit Felix Henkelhausen am Bass und Povel Widestrand an den Analogsynthesizern vervollständigt, treffen sie sich regelmäßig, um kollektiv an ihren eklektischen Kompositionen zu arbeiten, welche von rauer Urbanität bis hin zu bittersüßen Deliriumsmomenten alles zu bieten haben. Warme Synthesizer-Flächen treffen auf vertrackte Kontrapunkte der Rhythmusgruppe, helle Melodien spiegeln sich im Glanze von Noise. Seit ihrer Gründungszeit spielen sie Konzerte in ganz Deutschland und planen die erste CD-Aufnahme für den Herbst 2018.

Dieses Konzert ist Teil 3 der Jazzreihe „Young Jazz Artists“ des Jazzclubs Alluvium in Zusammenarbeit mit Benny Troschel, in der jungen Jazztalenten aus ganz Deutschland Auftrittsmöglichkeiten geboten werden.

Eintritt: 15.00/erm. 10.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 0179-7663588.

Veranstalter: Jazzclub Alluvium e.V.