Unser Programm

Mi. 23. Januar 201920:00

Über Konzernmacht und Menschenrechte

Input und Diskussion mit der Südafrikanischen Rechtsanwältin Akhona Mehlo

Akhona MehloViele Unternehmen sind weltweit tätig: direkt oder indirekt über ausgelagerte Produktionsstandorte, beim Einkauf von Rohstoffen oder Produkten, aber auch durch Investitionen und anderen Beteiligungen. Damit haben sie Einfluss auf die Arbeits- und Lebensbedingungen von Menschen, die in ihren Lieferketten arbeiten.

Akhona Mehlo, Anwältin für Wirtschaft und Menschenrechte aus Johannesburg wird in ihrem Vortrag am Beispiel von Rohstoffen aus Südafrika das Thema globale Lieferketten niedersächsischer Unternehmen und dessen Verantwortung ausleuchten und mit Vertretern aus Politik, Forschung und Wirtschaft über Lösungswege diskutieren.

Akhona Mehlo ist Anwältin für Wirtschaft und Menschenrechte am Centre for Applied Legal Studies (CALS) in Johannesburg. Zuvor war sie in der Kanzlei des Legal Resources Centre (LRC) tätig, wo sie sich mit Gender, Protesten und Polizeiarbeit sowie Transparenz und Verantwortlichkeit von Regierungen und Unternehmen beschäftigte.

Vortrag in englischer Sprache mit Übersetzung.

Musikalisches Begleitprogramm von den Global Music Players.

Weitere Infos unter: www.weltladen-oldenburg.de

Der Eintritt ist frei!

Veranstalter: Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. (VEN), Ökumenisches Zentrum Oldenburg e.V. (ÖZO), East and South African-German Centre of Excellence for Educational Research Methodologies and Management (CERM-ESA) der Carl von Ossietzky Universität, Aktionsbündnis Oldenburg handelt fair

Do. 24. Januar 201920:00

Alluvium Clubabend mit Michael Olsen: Das Jahr 1959

Michael Olsen1959 wurde im Keller des 1502 gebauten Degode-Hauses am Markt das erste Lokal für den „Jazzclub 1502 e.V.“ eröffnet und die Oldenburger Jazzszene hatte damit endlich eine Spielstätte. Doch „Jazz“ ist viel älter. Und was ist das überhaupt: „Jazz“?

Der erste Clubabend im 60-jährigen Jubeljahr des „Jazzclub 1502 e.V.“ wird anhand der 1960 in der Schweiz erschienenen „Jazzfibel“ die Geschichte des Jazz vor dem ersten Konzert im Degode-Haus beleuchten.

Michael Olsen, ebenfalls ein 1959er, wird aus diesem Buch vorlesen und mit Hilfe eines Episkops Bilder zeigen. Ein Clubabend ganz (oder doch nicht?) im Stil zeitgenössischer Medientechnik und Sprache. Lasst euch überraschen!

Natürlich wird auch die zu den Kapiteln passende Musik aufgelegt und über Stilarten, Entwicklungen und Personen aus der Zeit vor 1959 berichtet und zum Lauschen angeregt. Urwald-Rhythmen, Negro Spirituals, Blues, Brass-Bands, Ragtime, New Orleans, Dixieland, Chicago, Harlem, Swing, Boogie Woogie, Bebop, Cool Jazz…

Quelle: Die Jazzfibel von Bruno Knobel, Schweizer Jugend-Verlag Solothurn

Ein Clubabend mit „Jazzekuchen“ für Ohr und auch Gaumen. Und natürlich auch wieder kleine, appetitliche Snacks.

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Jazzclub Alluvium

Fr. 25. Januar 201920:00

One Night Bossa

Marcia BittencourtDie Sängerin Marcia Bittencourt präsentiert an diesem Abend die Musik ihrer brasilianischen Heimat. Lassen wir sie selbst zu Wort kommen:

“Wie die Bossa Nova komme ich aus Rio de Janeiro. Die ganze Wärme und Lebensfreude der brasilianischen Musik sind in diesen Stücken zu spüren. Anspruchsvolle Kompositionen,  die leicht klingen, machen die Bossa Nova so besonders. In dem Programm „One Night Bossa“ singe ich die Klassiker: „Girl from Ipanema“, „Wave“, „Corcovado“ oder „One Note Samba“ sind Teil des Abends.

Aber Brasiliens Musik besteht nicht nur aus Bossa Nova und Samba: Baião, Partido Alto oder Xaxado sind ebenso Teil des musikalischen Kosmos. Auch diese Rhythmen zählen zu diesem Programm, jazzig interpretiert. Ich mag ich es, zu erzählen; Brasilen hat viele Geschichten.

Die Musiker, mit denen ich zusammen spielen darf, verbindet die Leidenschaft für südamerikanische Musik, denn Jazz und Bossa Nova sind wie Geschwister: In beiden Musikstilen haben afrikanische Rhythmen und europäische Harmonien aufs Beste zueinander gefunden. Raimund Moritz – Saxophon, Martin Flindt – Gitarre, Marcello Albrecht – Bass und Oliver Spanuth – Drums, sind seit vielen Jahren bekannte Gesichter in Norddeutschlands Jazzszene.

Es ist mir eine große Freude, dies präsentieren zu dürfen!”

Eintritt: 15.00/erm. 10.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 04481-920227 (AB).

Veranstalter: Jazzmusiker-Initiative Oldenburg e.V.

Photo: Dirk Viereck

Sa. 26. Januar 201920:00

Henk Kraaijeveld – Passengers

Henk KraaijeveldAls vielseitiger Jazzsänger und Songwriter aus den Niederlanden vereinigt Henk Kraaijeveld fesselnde Musik mit starken Texten, Geschichten und überraschender Improvisation. Verspielte und leichtfüßige Elemente wechseln sich ab mit intensiven und lebendigen Grooves und Harmonien. Brücken werden geschlagen zwischen alten und neuen Stilen im Jazz, durchsetzt von Elementen aus klassischer und Popularmusik. Seine Musik ist von Instrumentalisten wie Pat Metheny, John Coltrane und Avishai Cohen ebenso beeinflusst wie von Sängern wie Sting, Bobby McFerrin und Kurt Elling – um nur ein paar zu nennen.

In der zehnten Ausgabe des „Nederlands Jazz Vocalisten Concours“ gewann Henk Kraaijeveld sowohl den Jury- als auch den Publikumspreis. Die Jury lobte seine „entspannte Performance, in der er sich sehr gut mit dem Publikum verbindet und seine warme und wunderbare Stimme perfekt mit dem Sound der Band verschmilzt, während er gleichzeitig einen beeindruckenden Stimmumfang zeigt“.

Henk schloss im Jahr 2012 am Konservatorium Utrecht „cum laude“ ab und studierte an der Manhattan School of Music, New York, beim renommierten Songwriter, Komponisten und Arrangeur Peter Eldridge. Neben seiner Solokarriere ist er Mitbegründer der niederländischen A-capella-Gruppe „The Junction“, mit der er Tourneen in zahlreichen europäischen und asiatischen Ländern unternahm. Daneben unterrichtet Henk am ArtEZ Konservatorium in Arnheim und ist Gastdozent am Konservatorium Utrecht.

„Henk Kraaijeveld is a stand out vocalist and musician in his own right. Great voice, gifted musician, intoxicating…“ – Kim Nazarian (New York Voices)

Das Album
Anfang 2018 stellte Henk sein Debütalbum „Passengers“ im ausverkauften Bimhuis in Amsterdam vor. Das Album entstand aus seiner Zusammenarbeit mit dem Pianisten und Songwriter Daan Herweg und beinhaltet neben zwei Cover-Versionen vor allem Eigenkompositionen. Die große Vielfalt all der Menschen, die unser Leben begleiten, ist ebenso Inspiration für „Passengers“ wie Reflexionen über Abenteuer, Liebe, Einsamkeit und Kraft. Eine erste Asien-Tour im Frühling 2018 führte Henk nach Beijing, Hong Kong und Tokio.

„…wonderful interplay between singer and instrumentalists. Almost too beautiful… Debut to be proud of.“ – Zing Magazine

„Exciting collection of Henk’s modern originals, and covers including a particularly stirring arrangement oft the Beatles’ ‚For No one’. A beautiful beginning.“ – Peter Eldridge (Professor für Gesang in Berklee)

An seiner Seite spielen inspirierende und talentierte Musiker:
Daan Herweg – Klavier
Tobias Nijboer – Bass
Joan Terol Amigó – Schlagzeug
Paul van der Feen – Saxophon

Impressionen vom Release-Konzert im Bimhuis, Amsterdam:

Weitere Informationen: http://henkkraaijeveld.com/

Eintritt: 15.00/erm. 10.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 0179-7663588

Veranstalter: Jazzclub Alluvium e.V.

Photo: Felipe Pipi

Do. 31. Januar 201920:00

Hille Perl, Sophie Wachendorff & Tri-au-Lait

Bitte beachten Sie: Für dieses Konzert sind keine Reservierungen mehr möglich!

Tri au LaitNach dem großen Erfolg des Jubiläumskonzertes zum 20-jährigen Bestehen der Oldenburger Formation Tri-au-Lait mit Gästen im vergangenen Juni wurden beim begeisterten Publikum zahlreiche Stimmen nach einer Wiederholung bzw. Fortsetzung dieses gelungenen Projektes laut. Deshalb und auch weil das Konzert im PFL restlos ausverkauft war und leider sehr viele Besucher vor den Türen bleiben mussten, findet die Jubiläumsfeier nun im Wilhelm13 ihre Fortsetzung.

Mit dabei ist wieder die international renommierte Gambistin Hille Perl, die schon im Juni vom Publikum frenetisch gefeiert wurde und neu dabei ist jetzt die charismatische Sängerin Sophie Wachendorff, die einem breiteren Publikum durch Iki Dünya und Luz del Norte bekannt ist.

Hille Perl

Gemeinsam mit Tri-au-Lait präsentieren die beiden Gäste ein Programm, das aus Werken von Claudio Monteverdi, John Dowland, Michel Godard, Peter Gabriel über spanische, sephardische und orientalische Folklore bis hin zu jazz- und weltmusikalisch inspirierten Eigenkompositionen der Ausführenden besteht.

In diesem außergewöhnlichen Projekt gehen Alte Musik, Folklore und Jazz einen gemeinsamen Weg durch geradezu magische Klanglandschaften. Eine Musik voller Poesie, Leidenschaft und Intensität, in der die große gemeinsame Spielfreude der beteiligten Musikerinnen und Musiker in ihrem neuen Programm wunderbar zum Ausdruck kommt.

Sophie WachendorffSophie Wachendorff – Gesang, Ukulele, Percussion
Hille Perl – Viola da Gamba
Dagmar Ludwig – Klarinette, Bassklarinette
Jens Piezunka – Kontrabass
Gerhard Böhm – Gitarre, Saz, Percussion

Eintritt: 25.00/erm. 15.00 – Für dieses Konzert sind keine Reservierungen mehr möglich. Wenige Restkarten gibt es an der Abendkasse.

Veranstalter: Jazzmusiker-Initiative Oldenburg

Fr. 1. Februar 201920:00

Gehörgänge
Die Kunst der Improvisation No. 18
HCL-Ensemble und Christoph Müller

Christoph MüllerEin musikalischer Abend mit Lesung von Textauszügen des Romans “Gehen, Ging, Gegangen” von Jenny Erpenbeck. Sprecher: Christoph Müller, Staatstheater Hannover/Musik: HCL-Ensemble.

Der künstlerische Ansatz ist die Verbindung von Musik und Literatur, bei dem das Thema Flucht und Fremdheit nicht nur rational durchdrungen, sondern durch Musik und sprachliche Vortragskunst auch emotional gedeutet wird. Zu den Textauszügen wird das HCL-Ensemble live improvisieren. Weitere Aspekte des Abends sind: Verstärkung und musikalische Bebilderung, Abstraktion und Konzentration, innermusikalische Bebilderung, interdisziplinäre Kommunikation von Sprache und Musik. Des Weiteren ist das Spannungsfeld des Eigenen und des Fremden ein wichtiger Aspekt der Kunstrezeption und des sozialen Zusammenlebens.

Mitwirkende: Christoph Müller – Sprache, Hannes Clauß – Schlagzeug, Perkussion, Reinhart Hammerschmidt – Kontrabass, Hans Kämper – Posaune und Sebastian Venus – Klavier.

Eintritt: 15.00/erm. 10.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 04481-920227 (AB).

Veranstalter: Jazzmusiker-Initiative Oldenburg e.V.

So. 3. Februar 201911:00

LiteraTour Nord
Steven Uhly: „Den blinden Göttern“

Steven UhlyDem Buchhändler Friedrich Keller wird von einem verwahrlosten Unbekannten ein Manuskript mit Gedichten zugespielt. Keller, neurotischer Einzelgänger und passionierter Kenner der Dichtkunst, beginnt eines Tages das Manuskript zu lesen und entdeckt bald, dass ihm ein Meisterwerk vorliegt. Geraume Zeit später erkennt er den Mann auf der Straße wieder und folgt ihm spontan in die derbe Welt einer Kneipe, wo er das Gespräch mit dem Genie sucht. Die Begegnung bringt seine Welt ins Wanken. Als der Dichter schließlich bei Keller zuhause aufkreuzt, gerät sie vollends aus den Fugen.

Steven Uhlys Roman, der die Gedichte tatsächlich enthält, lässt in einem klugen Spiel zwischen Dichtung und Wahrheit offen, ob hier eine wahre Geschichte oder eine Persiflage vorliegt.

Steven Uhly, 1964 in Köln geboren, studierte Literatur, promovierte und lehrte in Brasilien und Deutschland. Er übersetzt Lyrik und Prosa unter anderem aus dem Spanischen und Portugiesischen. Für seinen Roman Adams Fuge erhielt er den Tukan-Preis 2011, Glückskind (2012) wurde von Michael Verhoeven verfilmt. 2015 erschien der Gedichtband Tagebuch. Uhly lebt in München.

Eintritt: 9.00/erm. 7.00 – VVK: CvO-Unibuch, Uhlhornsweg, und unter Telefon 0441-71677

Veranstalter: Literaturbüro Oldenburg, Carl von Ossietzky-Universität und CvO-Unibuch

Photo: Mathias Bothor