Unser Programm

Archive for Oktober, 2017

Do. 2. November 201720:00

Bandshop

Bands der Musikschule und von allgemeinbildenden Schulen aus Oldenburg präsentieren an diesem Abend Ausschnitte aus ihren Programmen.

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Musikschule Oldenburg

Sa. 9. Dezember 201720:00

Zwei mal Zwei
Puma Hoberg & Ulla Schmidt
Clemens Schneider & Jens Piezunka

Puma Hoberg | Ulla SchmidtDer Worpsweder Trommler Gil “Puma” Hoberg gilt als einer der anerkannten Spezialisten für Djembe und afrikanische Musik im Norden. Mit seiner Kollegin Ulla Schmidt, die mit varianten- und facettenreicher Instrumentierung das Duo komplettiert, ergibt sich eine nicht nur körperlich mitreißende Musik.

Clemens Schneider | Jens PiezunkaClemens Schneider ist bekannt als Jazzgeiger – doch wer weiß von seinen Talenten an Melodika, Mandoline und Stimme? Vielseitigkeit und Spielfreude prägen das Duo mit Jens Piezunka, der seine Kontrabass mitunter auch sehr unkonventionell einsetzt.

“Über Kreuz” ergibt sich an diesem Abend auch das Duo “Djembassy”. Wie immer steht die Spontanität des Moments im Focus in dieser Reihe.

Eintritt: 15.00/erm. 10.00. Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 04481-920227 (AB).

Veranstalter: Jazzmusiker-Initiative Oldenburg e.V.

Do. 30. November 201720:00

Alluvium Clubabend mit Charly Ahlers

Charly AhlersDieser Clubabend wird von Wolfgang „Charly“ Ahlers, Gründungsmitglied des Jazzclubs und bekannt von der „Flower Street Jazzband“, moderiert. Das Thema ist der Titel „Somewhere over the Rainbow“, den Charly in verschiedenen Versionen vorstellt.

Es gibt Lieder und Songs, die Menschen ein Leben lang begleiten und sozusagen lebenslängliche Ohrwürmer werden. Für Wolfgang “Charly” Ahlers, der sich sein Leben lang mit Musik beschäftigt hat, ist der Titel “Somewhere over the Rainbow ” einer der wichtigsten unter vielen anderen. Ahlers möchte demonstrieren, was Jazz-Musiker mit dem gleichen “Song-Rohmaterial” musikalisch anfangen können – quer durch alle Stilarten, abgespielt auf verschiedenen Tonträgern.

Ein Clubabend mit nur einem Song – und trotzdem hochinteressant.

Hier finden Sie Infos zum Song: https://de.wikipedia.org/wiki/Over_the_Rainbow

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Jazzclub Alluvium

So. 19. November 201719:30

Konstellationen: Flucht und Zuflucht
Olga Grjasnowa: „Gott ist nicht schüchtern“ – Nachholtermin

Als die syrische Revolution ausbricht, feiert Amal ihre ersten Erfolge als Schauspielerin und träumt von kommendem Ruhm. Zwei Jahre später wird sie im Ozean treiben, weil das Frachtschiff, auf dem sie nach Europa geschmuggelt werden sollte, untergegangen ist. Sie wird ein Baby retten, das sie fortan ihr Eigen nennen wird. Hammoudi hat gerade sein Medizinstudium beendet und eine Stelle im besten Krankenhaus von Paris bekommen. Er fährt nach Damaskus, um die letzten Formalitäten zu erledigen. Noch weiß er nicht, dass er seine Verlobte Claire niemals wiedersehen wird; dass er mit hundert Wildfremden auf einem winzigen Schlauchboot hocken und darauf hoffen wird, lebend auf Lesbos anzukommen. In Berlin werden sich Amal und Hammoudi begegnen: zwei junge, einstmals privilegierte Menschen, die an die Revolution in ihrem Land glaubten, und alles verloren haben. Nun müssen sie von vorn anfangen. Der neue Roman Olga Grjasnowas ist ein erschütterndes Dokument unserer Zeit. Mit der Soziologin Ina Jekeli spricht sie darüber, dass es nicht nur die eine Welt vor unserer Haustür gibt, sondern viele Welten, und dass es sich lohnt, sie kennenzulernen. Moderiert wird ihr Austausch von Matthias Bormuth, der als Heisenberg-Professor Vergleichende Ideengeschichte in Oldenburg lehrt und der Karl Jaspers-Gesellschaft vorsitzt.

Die Karl Jaspers-Gesellschaft ist Kooperationspartner der von der Stiftung Niedersachsen geförderten Veranstaltungsreihe.

Eintritt: 9.00/erm. 7.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 0441-235 3014

Veranstalter: Literaturbüro Oldenburg

Mi. 13. Dezember 201719:30

Lesebühne Metrophobia
Krusenbusch City Limits (***Ausverkauft***)

Blanke BrunsBitte beachten Sie: Diese Veranstaltung ist bereits ausverkauft!

Tina Turner wurde in Nutbush geboren und verhalf dem klitzekleinen Ort (knapp 300 Einwohner!) quasi über Nacht mit einem Song zu Weltruhm. John Irving schwört auf die Szenerie Neuenglands und Maine wäre ohne Stephen King nur ein ganz normaler Bundesstaat. Grönemeyer hat Bochum, Billy Joel besingt Allentown – Annika Blanke und Christian Bruns haben Oldenburg. Als Zugezogene präsentieren sie einen Abend lang Geschichten zu Oldenburg und anderen (Heimat-)Orten. Sie fragen sich, was die Stadt an der Hunte eigentlich ausmacht und ob das Viertel, in dem einer wohnt, mehr über ihn aussagt, als er denkt. Zumindest bedenkenswert erscheint ihnen zudem, ob Umzugskisten schleppen Olympische Disziplin werden sollte. Und ob man wirklich erst dann angekommen ist, wenn man morgens vom Bäcker an der Ecke mit Vornamen angesprochen wird. Wie immer bereichern grandiose Gäste aus Musik und Literatur das Programm, die die Bühne im Wilhelm13 einen Abend lang zu ihrer künstlerischen Heimat machen.

Annika Blanke tritt seit 2004 auf den Slam-Bühnen der Republik auf. 2012 erschien ihr Debütroman Born: Toulouse, im März 2017 unter dem Titel Neulich war gestern noch heute ein Sammelband mit ihren besten Bühnentexten und Kurzgeschichten. Christian Bruns ist Mitbegründer und Slam-Master des Oldenburger Poetry Slams Slamprodukt.

Weitere Informationen gibt es unter www.metrophobia.de

Veranstalter: Literaturbüro in Kooperation mit Annika Blanke und Christian Bruns

Photo: Tanja Beckmann

Di. 5. Dezember 201719:30

Wurzellose Kosmopoliten
Jonas Engelmann: „Von Luftmenschen, Golems und jüdischer Popkultur“

Auf der Suche nach Auswegen und Fluchtlinien vor den Anfeindungen der Gesellschaft geistern sie durch die jüdische Kulturgeschichte: Luftmenschen und Golems, sprechende Tiere und Vampire. Ihre Spuren finden sich gleichermaßen in der Hochkultur und in Popkultur; in Jazz und HipHop, in Odessa und New York, Krakau und Montreal. Jonas Engelmann verfolgt diese Spuren in den Leerstellen und Untiefen von Literatur und Musik. Er spürt Linien auf, die von der osteuropäisch-jüdischen Kultur vor der Shoah, den fliegenden Luftmenschen bei Bruno Schulz oder Franz Kafka, den kabbalistischen Golems und den jüdischen Gangstern Isaak Babels bis in die popkulturelle Gegenwart, die Musik, den Film und den Comic führen. Die Geister der jüdischen Kulturgeschichte spuken durch die Kunst. In ihren Verwandlungen erscheint möglich, was in der Realität meist eine Utopie bleibt: vor den Mechanismen der Ausgrenzung und des Antisemitismus davon zu schweben und zum Luftmenschen zu werden.

Jonas Engelmann arbeitet als Lektor und als freier Journalist mit den Schwerpunkten Popkultur, Musik, Comic und Jüdische Kultur, unter anderem für konkret, die Jungle World, Strapazin, Intro, Missy Magazine und taz. Seit 2006 ist er Mitherausgeber der im Mainzer Ventil Verlag erscheinenden Buchreihe testcard – Beiträge zur Popgeschichte.

Veranstaltet in Kooperation mit der Akademie der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg.

Eintritt: 9.00/erm. 7.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 0441-235 3014

Veranstalter: Literaturbüro Oldenburg

Di. 28. November 201719:30

Literarischer Advent
Bernd Eilert, Klaus Modick und John von Düffel (***ausverkauft!***)

Bitte beachten Sie:
Diese Veranstaltung ist bereits ausverkauft!

 

Die Oldenburger Schriftsteller Bernd Eilert und Klaus Modick sind die Gastgeber eines neuen Veranstaltungsformats, das gegen die Kurzlebigkeit des Marktes auf die beständige Qualität von Büchern und Werken setzt. Im ersten Teil des Abends geht es deshalb jeweils um einen Schriftsteller, der in Vergessenheit zu geraten droht. Bei der Premiere ist es Carl Zuckmayer, der in den Fokus gerückt wird. Vor 1933 und nach 1945 war er der meistgespielte deutsche Theaterautor. Jeder kennt die Titel seiner größten Erfolge Der Hauptmann von Köpenick, Schinderhannes und Des Teufels General – doch gespielt werden sie heute kaum noch. Seine Autobiografie Als wär’s ein Stück von mir führte nach ihrem Erscheinen 1966 wochenlang die Bestsellerlisten an.

Bei jedem Literarischen Advent spricht ein prominenter Gast aus dem Kulturbereich mit Eilert und Modick über den im Mittelpunkt stehenden Schriftsteller. Im November ist es der Autor und Dramaturg John von Düffel, der sein Abitur an einem Oldenburger Gymnasium ablegte und von 1995 bis 1996 als Dramaturg am Oldenburgischen Staatstheater arbeitete. Im zweiten Teil des Abends empfehlen John von Düffel, Klaus Modick und Bernd Eilert je ein Buch eigener Wahl, dem sie viele Leser wünschen.

Die Reihe Literarischer Advent wird durch die Kulturstiftung der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg gefördert.

Veranstalter: Literaturbüro Oldenburg