Unser Programm

So. 4. Februar 201817:00

Moritz & Braß: Art of Duo

Elmar Braß Raimund MoritzDas kongeniale Duo der beiden Jazzmusiker Raimund Moritz (Saxophon) und Elmar Braß (Piano) beeindruckt durch ungebremste Spielfreude, hohe spielerische Intensität und die virtuose Beherrschung des jeweiligen Instruments. Sowohl ausgesuchte Standards aus dem Great American Songbook als auch die ein oder andere Eigenkomposition versprechen einen mitreißenden Hörgenuss auf höchstem Niveau.

Raimund Moritz und Elmar Brass haben schon in diversen Projekten bzw. Konstellationen zusammen gearbeitet. Beide sind renommierte und gefragte Musiker der (nord-)deutschen Jazzszene. Nun also unterwegs im Duo-Format: Erleben Sie diese spannende musikalische Begegnung live!

Raimund Moritz
wurde 1971 in Brühl/Rheinl. geboren und erhielt dort erst Klarinettenunterricht, ab seinem 11. Lebensjahr dann Saxophonunterricht. Erste Jazzerfahrungen in den Big Bands des dortigen Max Ernst Gymnasiums und in der Big Band sowie den Jazz Combos der Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl.

Teilnahme an Big Band Workshops unter der Leitung von Peter Herbolzheimer, Bill Dobbins, Jerry van Rooyen, Erik van Lier und Bob Mintzer.
Mehrfach 1. Preisträger (in Solo- und Big Band Wertung) beim Landeswettbewerb „Jugend jazzt“ Nordrhein Westfalen. Langjähriges Mitglied des LJJO Nordrhein-Westfalen.

Tourneen mit dem Glenn Miller Orchestra. Langjähriges Mitglied der Nordwest Big Band.

Studium am Hilversums Conservatorium. Dort Unterricht bei Ferdinand Povel, Herman Schoonderwaldt und Jasper Blom.

Seit 1998 wohnhaft und tätig in Oldenburg: Zusammenarbeit und Konzerte mit u.a. Joe Dinkelbach, Elmar Braß, Wolfgang Roggenkamp, Martin Flindt, Jan-Olaf Rodt, Julian Fischer, Hervé Jeanne, Peter Schwebs, Christian Schoenefeldt, Philipp Pumplün, Hannes Clauss, Felix Schlarmann…

Unterrichtstätigkeit an diversen Musikschulen, der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und als Dozent für die LAG Jazz Niedersachsen. Erfolgreiche Leitung mehrer (Jugend-)Big Bands.

Weitere Infos: www.moritzjazz.com

Elmar Braß
wurde 1979 in Celle/Deutschland geboren und verbrachte sechs Jahre seiner Kindheit im Niger/Westafrika. Ab seinem 11. Lebensjahr erhielt er in Deutschland ersten Klavierunterricht. 1999 bis 2004 studierte er an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover Jazzklavier und hatte in dieser Zeit Unterricht bei verschiedenen Lehrern wie Rolf Zielke, Bernd Homann oder Nils Wogram.

2006 Aufenthalt in New York City/ USA. Masterclass an der Manhattan School of Music mit Jason Moran.

Verschiedene Musikpreise und Auszeichnungen. 2008 und 2009 wurde er zum Finale der Besten Zehn des internationalen Klavierwettbewerbs de Jazzfestivals in Montreux eingeladen. Auftritte in Clubs und Festivals im In- und Ausland.

Mehrere CD-Veröffentlichungen als Bandleader; 2008 erschien das Album “G. Yorck” bei Laika Rekords. Seit 2009 besteht die Zusammenarbeit mit dem japanischen Jazz Label “Atelier Sawano”, Veröffentlichung mehrere Trio Alben.

Zusammenarbeit und Konzerte mit Musikern wie Peter Bernstein, Dusko Goykovich, Tony Lakatos, Ed Kröger, Stephan Abel, Martin Gjakonovski, Markus Schieferdecker, Christian Schoenefeldt, Hervé Jeanne, Phil Donkin u.v.a

Elmar Braß unterrichtet außerdem als Dozent für Jazzklavier an der der Hochschule für Künste in Bremen sowie an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover.

Eintritt: € 15.00/erm. € 10.00. Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 04481-920227 (AB).

Veranstalter: Jazzmusiker-Initiative Oldenburg e.V.

Mi. 7. Februar 201819:30

Dames Blonde – „Schatz, wir müssen lesen!“

Dames BlondesBitte beachten Sie: Kartenvorbestellungen sind für diese Veranstaltung nicht mehr möglich. Es gibt jedoch noch Karten im freien Verkauf an der Abendkasse.

Das Trio Dames Blonde vereint mit Rita Apel, Annika Blanke und Insa Kohler drei bekannte Poetry Slammerinnen aus Bremen, Oldenburg und Berlin. 2015 und 2016 feierten ihre erfolgreichen Programme „Zwei Zimmer, Küche, Blutbad“ und „Urlaubsgrüße aus Bad Spenza“ in Oldenburg Premiere und tourten dann durch weitere ausverkaufte Häuser. Danach brauchten die drei anscheinend schon wieder Urlaub. Ein ganzes Jahr lang machten sie sich rar. Jetzt sind sie als Trio zurück und weil sie sich so lange nicht gesehen haben, gibt es einigen Klärungsbedarf. Warum aber immer reden? Dass Lesen die Dummheit gefährdet, wissen wir seit einer grandiosen Werbeaktion, mit der der S. Fischer Verlag vor Jahren auf die fast identischen Aufkleber reagierte, die damals erstmals auf Zigarettenschachteln anzutreffen waren. Auch die Texte der blonden Damen gefährden die Dummheit. Deshalb haben wir sie erneut eingeladen, bei uns zu lesen.

Rita Apel, die Grande Dame des Bremer Poetry Slam, wurde 2014 Bremisch-Niedersächsische Landesmeisterin und 2015 Vizemeisterin. Annika Blanke präsentiert im Programm des Literaturbüros seit 2010 zusammen mit Christian Bruns die Lesebühne Metrophobia. Insa Kohler ist festes Mitglied der Berliner Lesebühne Rakete 2000. Im Frühjahr 2017 erschien ihr erster Erzählband Leben auf Spaßflamme.

Eintritt: 9.00/erm. 7.00

Veranstalter: Literaturbüro Oldenburg

Photo: Dames Blonde

Fr. 9. Februar 201820:00

Gehörgänge
Die Kunst der Improvisation No. 14: Ulrike Lentz & HCL Ensemble

Der Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit von Ulrike Lentz liegt auf der Beschäftigung mit den erweiterten Klangmöglichkeiten der Querflöte in den Bereichen von freier Improvisation und zeitgenössischer Musik. Ihre Konzerttätigkeit bringt Ulrike Lentz mit Musikern aus der ganzen Welt in Verbindung. Bei den Gehörgängen wird sie sowohl solo als auch zusammen mit dem HCL-Ensemble improvisieren.

Der künstlerische Arbeitsschwerpunkt von Ulrike Lentz liegt auf erweiterten Klangmöglichkeiten der Querflöte im Kontext freier Improvisation sowie eigenen Konzeptionen.

Ihre Konzerttätigkeit bringt Ulrike Lentz mit Musikern und Musikerinnen weltweit in Verbindung. Sie konzertiert unter anderem im Duo mit dem New Yorker Flötisten Robert Dick, dem Trio Lentz-Vorfeld-Hammerschmidt und in verschiedenen (u.a. deutsch-italienischen) Projekten mit der Akkordeonistin Anja Kreysing.

Sie ist als Dozentin am Exploratorium Berlin und in der LAG (Landesarbeitsgemeinschaft Improvisierte Musik Hessen) tätig. Von 2014 bis 2017 war sie Lehrbeauftragte für Fachdidaktik und Lehrpraxis Holzbläser an der Kasseler Musikakademie. Workshopleitung als Gastdozentin ihres Workshops „Wind Experience“ brachte sie z.B. ans Mozarteum Salzburg, die Uni Gießen und zum Mainzer Flötenfestival 2014.

Ulrike Lentz spielt/e mit folgenden MusikerInnen & Ensembles:
Chefa Alonso (Madrid, Schlagzeug, Saxophon), Wolfgang Schliemann (Wiesbaden, Schlagzeug), Erhart Hirt (Münster, Gitarre),Michael Vorfeld (Berlin, Percussion), Reinhart Hammerschmidt (Bremen, Kontrabass), Ove Volquartz (Göttingen, Klarinetten), Ursel Schlicht (New York, Kassel, Piano), Martin Speicher (Kassel, Saxophone, Klarinetten), Geraldine Keller (Frankreich, Stimme), Robert Dick (New York, Querflöte), Peter Geißelbrecht (Gießen, Piano), Matthias Schubert (Kassel, Tenorsaxophon), Hainer Wörmann (Bremen, Gitarre), Tanja Kalmanowich (Canada, Viola), Ute Völker (Wuppertal, Akkordeon), Gunda Gottschalk (Wuppertal, Violine), Frank Rühl (Gießen, E-Gitarre), Georg Wolf (Gießen, Kontrabass), Uli Phillipp (Wiesbaden, Kontrabass), Uli Böttcher (Wiesbaden, Electronik), Andreas Düker (Göttingen, Gitarren), Axel Schweppe (Köln, Klangobjekte), Joker Nieß (Köln, elektronische Instrumente), Axel Krämer (Schlagzeug), Vittorio Garis (Turin IT, Percussion), Mitch Heinrich (Wuppertal, Stimme), Reuben Radding (New York, Bass), Adam Simmons (Australien, Fujiara), Steffen Moddrow (Kassel, Schlagzeug), Birgit Ulher (Hamburg, Trompete), Uli Sobotta (Bremen, Euphonium), Caroline Knöbl (Aschaffenburg, Tanz), Hans Tammen (New York, Endangered Guitar), Nina Polaschegg (Wien, Kontrabass), Angelika Sheridan (Köln, Querflöten), Eric Wong (Berlin, Gitarre), Korhan Erhel (Berlin, Laptop), Dirk Marwedel (Wiesbaden, erweitertes Saxophon), Lukas Lindenmeier + (Freiburg, Schlagzeug), Xu Feng Xia (Paderborn, Gudzengh), TonArt Ensemble (Hamburg), Ken Ikead (Tokio), Musica Camarata Brasselsberg (Kassel) u.v.m.

Ulrike Lentz – Flöten
Hannes Clauss – Schlagzeug, Percussion
Reinhart Hammerschmidt – Kontrabass
Hans Kämper – Posaune
Sebastian Venus – Klavier

Eintritt: 12.00/erm. 10.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 04481-920227 (AB).

Veranstalter: Jazzmusiker-Initiative Oldenburg e.V.
Gefördert durch klangpol – Netzwerk Neue Musik Nordwest

Mo. 12. Februar 201819:30

Im Schatten der Geschichte
Arno Geiger „Unter der Drachenwand“

Bitte beachten Sie: Kartenvorbestellungen sind für diese Veranstaltung nicht mehr möglich. Es gibt jedoch noch Karten im freien Verkauf an der Abendkasse.

Veit Kolbe, ein junger Wiener, verbringt ein paar Monate im Salzkammergut am Mondsee, unter der Drachenwand. Dort trifft er zwei junge Frauen. Es ist jedoch keine unbeschwerte Begegnung, denn Veit ist Soldat. Sein Fronturlaub dient der Erholung, in Russland wurde er verwundet. Unter der Drachenwand ist der Roman eines Jahres: 1944. Der Krieg ist verloren, doch wie fern ist der Frieden? Margot und Margarete teilen mit Veit die Hoffnung, dass irgendwann wieder das Leben beginnt. Doch als Veits Verletzungen verheilt sind, kommt der neue Einberufungsbefehl. Arno Geiger erzählt in seinem neuen, großen Roman von Veits Alpträumen und der verstörenden Normalität im Dorf, vom ‚Brasilianer‘, der von Rio de Janeiro träumt und sich um Kopf und Kragen redet, von der Zimmerwirtin und ihren Durchhalteparolen, von Margarete, in die Veit sich verliebt und die von ihm nichts wissen will, von Oskar Meyers Kampf ums Überleben. Und im Nebenzimmer wohnt Margot, die ‚Darmstädterin‘, mit ihrem Baby. Arno Geiger liest aus seinem Roman und spricht mit dem Literaturwissenschaftler Michael Vauth.

Arno Geiger, 1968 geboren, lebt in Wolfurt und Wien. Sein Werk erscheint bei Hanser, zuletzt Alles über Sally (2010), Der alte König in seinem Exil (2011), Grenzgehen (Drei Reden, 2011) und Selbstporträt mit Flusspferd (2015). Er erhielt u. a. den Deutschen Buchpreis, den Hebel-Preis, den Hölderlin-Preis, den Literaturpreis der Adenauer-Stiftung und den Alemannischen Literaturpreis.

Eintritt: 9.00/erm. 7.00

Veranstalter: Literaturbüro Oldenburg

Do. 15. Februar 201820:00

Jazzsession des Jazzclub Alluvium und der JMO

Jörn Anders

Die Jazzsession von Jazzclub Alluvium und der JMO sind längst schon fester Bestandteil des Oldenburger Kulturgeschehens geworden. Immer am dritten Donnerstag des Monats kann man erleben, was die Jazzszene im Nordwesten zu bieten hat.

Nachdem der erste Teil des Abends mit einer festen Besetzung eröffnet wird, sind in der zweiten Hälfte alle Musiker dazu eingeladen, mitspielen. Dabei spielt es keine Rolle ob Profi oder Amateur, die Mischung verspricht auf jeden Fall einen spannenden Abend.

Die Session eröffnen: Jörn Anders – Trompete, Marten Ooster – Gitarre, Erik Robaart – Bass, Christian Schoenefeldt – Drums.

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Jazzclub Alluvium in Kooperation mit der JMO

Sa. 17. Februar 201820:00

Anti von Klewitz Ensemble

Heimweh zuhause ist das erste deutschsprachige Programm von Anti von Klewitz. Es illustriert mit Musik und Lyrik eine Pilgerreise durch das Zwielicht zwischen Vertrautem und Fremdem, zwischen Schmerz und Sehnsucht, Glück und Angst, Schönheit und Tod.

Gedichte – von Rilke bis Rumi, von Eichendorff bis Trakl – werden in die dafür eigens komponierte Musik eingebettet. In der ungewöhnlichen Besetzung von Streichern, Altsaxophon, Gitarre, Kontrabass und Gesang baut das Anti von Klewitz Ensemble auf eine spontane Kommunikation, sowohl untereinander als auch mit dem Publikum. Heimweh Zuhause wird dabei nie zu einer traurigen Angelegenheit, vielmehr zu einer dynamischen Vorstellung voller Farben und Kontraste, einer Reise durch poetische und musikalische Landschaften mit vielen überraschenden Aussichten und Einsichten.

Anti von Klewitz – Geigen, Gesang
Sander Hoving – Geigen, Kontra (Ein Streichinstrument aus dem Balkan)
Jan von Klewitz – Saxophon
Martin Flindt – Gitarre
Jens Piezunka, Cello, Kontrabass

Weitere Infos: http://www.liedervonklewitz.de

Eintritt: € 15.00/erm. € 10.00. Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 04481-920227 (AB).

Veranstalter: Jazzmusiker-Initiative Oldenburg e.V.

Mi. 21. Februar 201819:30

Konstellationen: Erlösung
Marion Poschmann: „Die Kieferninseln“

Weil Gilbert Silvester, Privatdozent und Bartforscher im Rahmen eines universitären Drittmittelprojekts, geträumt hat, dass seine erfolgreiche Frau ihn betrügt, steigt er ins erstbeste Flugzeug, um Abstand zu gewinnen. Es bringt ihn nach Japan. Dort fällt ihm nicht nur die Bartlosigkeit der Männer auf. Es fallen ihm auch die Reisebeschreibungen des klassischen Dichters Bashō in die Hände, und plötzlich hat er ein Ziel: Wie die alten Wandermönche möchte er den Mond über den Kieferninseln sehen. Noch vor dem Antritt seiner Reise trifft er zufällig den Studenten Yosa, der sich gerade aus Prüfungsangst umbringen will und deshalb eine ganz andere Reiselektüre mit sich führt, das Complete Manual of Suicide. Damit hat der Bartforscher nicht nur einen Weggefährten, sondern auch eine Aufgabe gewonnen: Kann er den jungen Japaner davon abhalten, Selbstmord zu begehen? Und wenn er schon unbedingt sterben möchte, sollte er dann dafür nicht einen angemessenen Ort wählen, die Kieferninseln zum Beispiel? Marion Poschmann erzählt ihren Roman mit meisterhafter Leichtigkeit, tiefgründig und humorvoll. Mit Matthias Bormuth, der 2008 unter dem Titel „Ambivalenz der Freiheit“ eine Studie zum Suizidalen Denken im 20. Jahrhundert veröffentlichte, spricht sie darüber, ob die Selbsttötung ein humanes Privileg ist. Moderiert wird ihr Austausch von Monika Eden, der Leiterin des Literaturbüros.

Die Karl Jaspers-Gesellschaft ist Kooperationspartner der von der Stiftung Niedersachsen geförderten Veranstaltungsreihe.

Eintritt: 9.00/erm. 7.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 0441-235 3014

Veranstalter: Literaturbüro Oldenburg