Unser Programm

Mi. 29. August 201819:30

Kleinstadtblues
Christoph Jehlicka: „Das Lied vom Ende“

Christoph JehlickaSarah Connor kommt aus Delmenhorst. Das wissen wir in Norddeutschland. Ab sofort sollten wir uns merken: Christoph Jehlicka auch. Der ist Schriftsteller. Wie Sven Regener, der Delmenhorst mit Element of Crime ein musikalisches Denkmal setzte.

In Jehlickas Debütroman tötet um 2010 ein Mann in einer norddeutschen Kleinstadt sich und seine Familie. Eine ganze Gegend ist erschüttert und fragt sich, wie es dazu kommen konnte. Und im Reihenhaus von Familie Schult gerät das Leben aus den Fugen. Sehr unterschiedlich begegnen die vier Familienmitglieder, die Söhne Ben und Niko, Mutter Ursula und Vater Frank, den Schicksalsschlägen und hausgemachten Problemen: mit Weltflucht, Drogen, schwarzem Humor und abstrusem Aktionismus. Das Lied vom Ende ist ein Familienroman voller Tempo und Perspektivwechsel. Eine Kreuzung aus Coming-of-Age-Story und Ehedrama. Ein vielschichtiges, tragikomisches Buch über die Abenteuer des Zusammenlebens.

Sein Autor, Christoph Jehlicka, wurde 1983 in Delmenhorst geboren. Er wuchs in Niedersachsen auf und lebt heute in Hamburg. Dort studierte er Anglistik und Soziologie. An der Universität Hildesheim studierte er Literarisches Schreiben. In unserem Programm liest er aus seinem Debütroman und spricht mit Stefan Mesch. Auch Stefan Mesch, geboren 1983 in Sinsheim (Baden) studierte in Hildesheim Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus. Er war Mitherausgeber der Literaturzeitschrift BELLA triste und Mitveranstalter von PROSANOVA, dem Festival für junge Literatur. Heute arbeitet er als Literaturkritiker und Journalist für Deutschlandfunk Kultur, ZEIT Online, Spiegel Online und den Berliner Tagesspiegel.

Eintritt: 9.00/erm. 7.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten per E-Mail unter literaturbuero@stadt-oldenburg.de oder telefonisch: 0441-235 3014.

Veranstalter: Literaturbüro Oldenburg

Photo: Leo Krumbacher