Unser Programm

Sa. 3. November 201820:00

Forsonics

ForsonicsForsonics gelingt es mit ihrem Klang, ihren Tönen und Improvisationen etwas sehr Menschliches, Persönliches anzustoßen, ohne dabei aufdringlich zu werden. Ihre Musik lässt Bilder entstehen voller Größe, Nähe und Tiefe. Kontemplative Momente treffen auf explosive Arrangements und kammermusikalische Raffinesse.

Unter dem Titel „Timeline“ stellt das weit über die Grenzen NRWs hinaus bekannte und erfolgreiche Jazz-Quartett seine zweite CD vor, die beim renommierten Label „Jazzsick Records“ erscheint.

Ausgangspunkt für die zehn neuen Kompositionen dieses Albums waren Assoziationen zu bestimmten Uhrzeiten des Tages, die mit persönlichen Ereignissen verbunden sind. Erinnerungen und Eindrücke – musikalisch nachempfunden. Und so entstanden tiefe, ruhige, musikalische Bilder wie etwa der Opener „Sunrise over the Fjell“, der früh am Morgen einen Sonnenaufgang in Norwegen beschreibt, oder aber das energiegeladene „High Moon“ zur Mittagszeit, eine Hommage an Chick Coreas „Spain“. Ein spannender Abend ist garantiert!

Besetzung:
Chris Fischer – Trompete/Flügelhorn
Bert Fastenrath – Gitarre
Carsten Stüwe – Orgel/Keyboard
Andy Gillmann – Schlagzeug

Weitere Informationen: www.forsonics.com

Eintritt: 15.00/erm. 10.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 0179-7663588

Veranstalter: Jazzclub Alluvium e.V.

So. 4. November 201818:00

Kalevala – Eine literarisch-musikalische Reise

KalevalaDas finnische Nationalepos „Kalevala“ wurde im 19. Jahrhundert vom Arzt und Philologen Elias Lönnrot aus tausenden archaischen Gesängen zusammengetragen. Sie berichten von Göttern und Menschen, von Zauberei und der Kraft der Natur und natürlich auch von Mord und finsteren Machenschaften…

An diesem Abend gastieren drei Künstler im Wilhem13, die dem Publikum die Kraft der finnischen Mythologie in Wort und Musik nahebringen möchten: Mari Aalto (Übersetzerin und Lehrerin, Braunschweig) liest die finnischen Passagen, Schauspieler Oliver Simon (Dresden) die deutsche Fassung, und die deutsch-finnische Musikerin Annika Steinke-Dieng (Hamburg) schafft mit dem traditionellen finnischen Zupfinstrument Kantele die passende, zauberhafte musikalische Stimmung.

Eintritt: 12.00/ermäßigt und für DFG-Mitglieder 8.00 – bitte reservieren Sie Ihre Karten nur per Mail an die Deutsch-Finnische Gesellschaft dfg-oldenburg@gmx.de

Veranstalter: Deutsch-Finnische Gesellschaft in Kooperation mit Musik und Literatur für Oldenburg e.V.

Diese Veranstaltung wird durch die Stadt Oldenburg gefördert.

Mi. 7. November 201819:30

Daughters and Sons of Gastarbeiters
„Geschichte(n) von damals“

Reise nach Andalusien

In einer Zeit, in der in öffentlichen Debatten ethnische und religiöse Hintergründe eine immer größere Rolle spielen, erscheint es umso wichtiger, den Blick auf die konkrete Lebenswirklichkeit von Menschen mit Migrationserfahrung zu richten, um gängige Überfremdungstheorien ins Leere laufen zu lassen.

Autorinnen und Autoren des Kollektivs Daughters and Sons of Gastarbeiters bieten in künstlerisch-performativer Form autobiografische Erzählungen aus ihrer Familiengeschichte dar. Ihre Erzählungen werden von Bildprojektionen aus dem Familienalbum, Bühnenbild, Film und Musik begleitet und eröffnen einen Diskurs über das Selbstverständnis und die Relevanz der Einwanderer in der deutschen Gesellschaft. Sie folgten ihren Eltern aus den Dörfern Anatoliens, Südeuropas und des Balkans nach Deutschland oder kamen in einem Arbeiterviertel der Bundesrepublik zur Welt. Ihre Väter und Mütter sollten in Deutschland als „Gastarbeiter“ den Wirtschaftsaufschwung beflügeln. Ihr Kapitel ist ein wichtiger Teil der deutschen Nachkriegsgeschichte. Höchste Zeit, ihren Erinnerungen ein Forum zu bieten!

Daughters and Sons of Gastarbeiters ist eine offene Literaturplattform, die im Januar 2015 in Berlin von Çiçek Bacik und Ferda Ataman ins Leben gerufen wurde. Seit 2015 führt das Autorenkollektiv zahlreiche Lesungen in unterschiedlichen Städten Deutschlands durch. Bei der Veranstaltung in Oldenburg treten auf: Çiçek Bacik, Abdulvahap Çilhüseyin, Rosaria Chirico, Miguel Zamorano und Koray Yilmaz-Günay.

Auch in Oldenburg leben Menschen mit einer „Gastarbeiter“-Biographie. Die Familienalben der Daughters and Sons of Gastarbeiters erweitern wir deshalb um einige exemplarische Biografien von Frauen, die als „Gastarbeiterinnen“ nach Deutschland kamen und nun in Oldenburg leben. Ihre Lebensgeschichten werden im Kontext der Veranstaltung auf Bannern präsentiert.

„Geschichte(n) von damals“ wird vom Literaturbüro in Kooperation mit dem AWO Bezirksverband Weser-Ems e.V. und dessen Projekt ‚KusAK‘ durchgeführt. ‚KuSAK‘ – Kultursensible Altenhilfe im Oldenburger Stadtteil Kreyenbrück wendet sich an Migrantinnen und Migranten im Seniorenalter und deren Angehörige. Die drei Säulen des Projektes sind das individuelle Beratungsangebot, Informationsveranstaltungen zu verschiedenen Themen und Begegnungsangebote, wie Frühstücksrunde, Erzählcafé, gemeinsame Ausflüge oder das Singen traditioneller Volkslieder. Gefördert wird das Projekt von der Stadt Oldenburg.

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Literaturbüro Oldenburg

Photo: Eva Andrades

Sa. 10. November 201820:00

Jazzoline

JazzolineDie fünf Musiker von Jazzoline lassen Impulse aus unterschiedlichsten Stilrichtungen zusammenfließen. Simone Bielefeld (Gesang) setzt mit ihrer ausdrucksstarken Stimme und ihrer Ausstrahlung Energien frei. Ihr Gesang wird getragen durch den warmen und transparenten Sound von Klaus Schell (Piano, Kompositionen und Arrangements), Thomas Brand (Gitarre), Matthias Rähse (Kontrabass) und Uli Kiewning (Schlagzeug).

Jazzoline präsentieren eine energiegeladene Mischung aus Jazz, Latin, Rock, Fusion, Pop und Folk, von skandinavischen bis hin zu arabischen Klängen.

Die Musiker spielen miteinander im wahrsten Sinne des Wortes, mal mit Witz und Sprache, genauso wie in ihrer Musik. So entstehen Momente eines musikalischen Gespräches mit Allem, was dazu gehört: Ein-Klang, Chaos, unisono, Frage und Antwort, immer mit einem Augenzwinkern und trotzdem ganz ernst bei der Sache.

Jazzoline machen Musik zum Zuhören und Auftanken und nehmen das Publikum mit auf eine farbenreiche Reise zwischen Groove, Melodie und sphärischen Klängen.

Eintritt: 15.00/erm. 10.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 0179-7663588

Veranstalter: Jazzclub Alluvium e.V.

So. 11. November 201811:00

LiteraTour Nord
Thomas Klupp: „Wie ich fälschte, log und Gutes tat“

Thomas KluppWeiden ist eine Vorzeigekleinstadt: Die Wirtschaft brummt, von den Lady-Lions gibt es Charity-Barbecues für Flüchtlinge, die Oberschule ruft eine Leistungsinitiative in den MINT-Fächern aus, die Tennisjugend gewinnt das Landesfinale, und zu Beginn des neuen Schuljahrs prangt von jeder Wand ein Antidrogenplakat der Champions mit dem Slogan: „Geh ans Limit! Ohne Speed!“. Benedikt Jäger und seine Kumpels Vince und Prechtl sind nicht nur mittendrauf zu sehen, sie stecken auch mittendrin in dieser schönen Welt, die alle Abgründe vertuscht. Thomas Klupp erzählt seinen neuen Roman anarchisch und mit bitterbösem Humor im Hochgeschwindigkeitsrausch.

Thomas Klupp wurde 1977 in Erlangen geboren, war Mitherausgeber der Literaturzeitschrift BELLA triste und lehrt als Dozent am Literaturinstitut der Universität Hildesheim. Sein von der Kritik gefeiertes Romandebüt „Paradiso“ wurde mit dem Nicolas-Born-Förderpreis und dem Rauriser Literaturpreis ausgezeichnet. Er war Stipendiat beim 10. Klagenfurter Literaturkurs und erhielt 2011 den Publikumspreis beim Bachmann-Wettbewerb. Thomas Klupp lebt in Hildesheim und Berlin.

Eintritt: 9.00/erm. 7.00 – VVK: CvO-Unibuch, Uhlhornsweg, und unter Telefon 04 41-7 16 77

Veranstalter: Literaturbüro Oldenburg, Carl von Ossietzky-Universität und CvO-Unibuch

Photo: Andreas Hornoff

Do. 15. November 201820:00

Jazzsession des Jazzclub Alluvium und der JMO

Diederik Idema

Die Jazzsession von Jazzclub Alluvium und der JMO sind längst fester Bestandteil des Oldenburger Kulturgeschehens geworden. Immer am dritten Donnerstag des Monats kann man erleben, was die Jazzszene im Nordwesten zu bieten hat.

Nachdem der erste Teil des Abends mit einer festen Besetzung eröffnet wird, sind in der zweiten Hälfte alle Musiker dazu eingeladen, mitspielen. Dabei spielt es keine Rolle ob Profi oder Amateur, die Mischung verspricht auf jeden Fall einen spannenden Abend.

Die Session eröffnen Diederik Idema – Piano, Bert van Erk – Bass, Philipp Pumplün – Schlagzeug, Jörn Anders – Trompete.

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Jazzclub Alluvium in Kooperation mit der JMO

Fr. 16. November 201820:00

Gehörgänge
Die Kunst der Improvisation No. 17: Katharina Berndt & HCL

Katharina Berndt

Die Bremer Künstlerin Katharina Berndt wird zur Musik des HCL-Enembles live zeichnen und bewegte Bilder arrangieren. Dies wird über eine Overheadprojektion sowohl für das Publikum, als auch für die Musiker zu sehen sein und so zum Dialog zwischen Künstlerin und Musikern anregen.

Katharina Berndt (geb. 1982 in Potsdam) studierte zunächst Kommunikationsdesign mit dem Schwerpunkt Illustration an der Muthesius Kunsthochschule Kiel. Sie schloss das Studium 2008 mit ihrer Diplomarbeit, einem illustrierten Libretto, ab.

2006 verbrachte sie ein Auslandssemester an der École Régionale des Beaux-Arts Nantes, wo sie sich mit experimentellen Bewegtbildern beschäftigte und ging im Anschluss zum Parallelstudium an die Hochschule für Künste Bremen, um dort ihren Themenschwerpunkt Musik und Bühne zu vertiefen. Seit 2008 ist sie freischaffende Illustratorin und Grafikdesignerin und beschäftigt sich insbesondere mit dem Medium Licht. Sie gewann 2011 mit ihrer Lichtprojektion den Publikumspreis bei der Blauen Nacht in Nürnberg. Mit einer raumgreifenden Arbeit war sie maßgeblich am Lichtkunstfestival „Lichtströme“ der Bundesgartenschau 2011 beteiligt. Sie gewann am Frankfurter Heizkraftwerk den Preis für das nachhaltigste energieeffizienteste Lichtkunstwerk der Luminale 2012. Neben ihren gezeichneten Fassadenprojektionen liebt sie die Arbeit auf der Bühne.

Seit 2015 ist Katharina Berndt live mit Lichtbühnenperformances mit der Stimmkünstlerin Gabriele Hasler, dem Blockflötenensemble Boreas Quartett Bremen, dem MusikAktionsEnsemble KLANK und der Schauspielerin und Autorin Luise Lunow zu sehen. Sie ist besonders interessiert am Austausch mit Musikern und Schriftstellern auf der Suche nach Formen der Transformation zwischen Text, Bild und Ton.

Weitere Infos: www.katharinaberndt.de

Mitwirkende: Katharina Berndt – Live-Zeichnung, Hannes Clauss – Schlagzeug, Perkussion, Moritz Zopf  – Kontrabass, Hans Kämper – Posaune und Sebastian Venus – Klavier.

Eintritt: 15.00/erm. 10.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 04481-920227 (AB).

Veranstalter: Jazzmusiker-Initiative Oldenburg e.V.

Gefördert durch klangpol – Netzwerk Neue Musik Nordwest