Unser Programm

Sa. 16. Februar 201920:00

Moritz & Braß – Art of Duo

Die beiden Jazzmusiker Raimund Moritz (Saxophone) und Elmar Braß (Piano) spielen im Duo-Format: diese nicht alltägliche Kombination bietet beiden Akteuren große Freiräume, in denen sie sich sowohl kreativ als auch interaktiv bewegen. Inspiriert von namhaften Beispielen der Jazzgeschichte (z. Bsp. Stan Getz – Kenny Barron) stellt das Duo sein aktuelles Programm vor. Sowohl Titel aus dem Great American Songbook als auch Kompositionen, die die Handschrift der beiden Musiker tragen, garantieren ein mitreißendes Konzerterlebnis!

Raimund Moritz
wurde 1971 in Brühl/Rheinl. geboren und erhielt dort erst Klarinettenunterricht, ab seinem 11. Lebensjahr dann Saxophonunterricht. Erste Jazzerfahrungen in den Big Bands des dortigen Max Ernst Gymnasiums und in der Big Band sowie den Jazz Combos der Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl.

Teilnahme an Big Band Workshops unter der Leitung von Peter Herbolzheimer, Bill Dobbins, Jerry van Rooyen, Erik van Lier und Bob Mintzer.
Mehrfach 1. Preisträger (in Solo- und Big Band Wertung) beim Landeswettbewerb „Jugend jazzt“ Nordrhein Westfalen. Langjähriges Mitglied des LJJO Nordrhein-Westfalen.

Tourneen mit dem Glenn Miller Orchestra. Langjähriges Mitglied der Nordwest Big Band.

Studium am Hilversums Conservatorium. Dort Unterricht bei Ferdinand Povel, Herman Schoonderwaldt und Jasper Blom.

Seit 1998 wohnhaft und tätig in Oldenburg: Zusammenarbeit und Konzerte mit u.a. Joe Dinkelbach, Elmar Braß, Wolfgang Roggenkamp, Martin Flindt, Jan-Olaf Rodt, Julian Fischer, Hervé Jeanne, Peter Schwebs, Christian Schoenefeldt, Philipp Pumplün, Hannes Clauss, Felix Schlarmann…

Unterrichtstätigkeit an diversen Musikschulen, der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und als Dozent für die LAG Jazz Niedersachsen. Erfolgreiche Leitung mehrer (Jugend-)Big Bands.

Weitere Infos: www.moritzjazz.com

Elmar Braß
wurde 1979 in Celle/Deutschland geboren und verbrachte sechs Jahre seiner Kindheit im Niger/Westafrika. Ab seinem 11. Lebensjahr erhielt er in Deutschland ersten Klavierunterricht. 1999 bis 2004 studierte er an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover Jazzklavier und hatte in dieser Zeit Unterricht bei verschiedenen Lehrern wie Rolf Zielke, Bernd Homann oder Nils Wogram.

2006 Aufenthalt in New York City/ USA. Masterclass an der Manhattan School of Music mit Jason Moran.

Verschiedene Musikpreise und Auszeichnungen. 2008 und 2009 wurde er zum Finale der Besten Zehn des internationalen Klavierwettbewerbs de Jazzfestivals in Montreux eingeladen. Auftritte in Clubs und Festivals im In- und Ausland.

Mehrere CD-Veröffentlichungen als Bandleader; 2008 erschien das Album “G. Yorck” bei Laika Rekords. Seit 2009 besteht die Zusammenarbeit mit dem japanischen Jazz Label “Atelier Sawano”, Veröffentlichung mehrere Trio Alben.

Zusammenarbeit und Konzerte mit Musikern wie Peter Bernstein, Dusko Goykovich, Tony Lakatos, Ed Kröger, Stephan Abel, Martin Gjakonovski, Markus Schieferdecker, Christian Schoenefeldt, Hervé Jeanne, Phil Donkin u.v.a

Elmar Braß unterrichtet außerdem als Dozent für Jazzklavier an der der Hochschule für Künste in Bremen sowie an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover.

Eintritt: 15.00/erm. 10.00. Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 04481-920227 (AB).

Veranstalter: Jazzmusiker-Initiative Oldenburg e.V.

Di. 19. Februar 201919:30

Konstellationen: Toxische Partnerschaften
Angelika Klüssendorf: „Jahre später“

Angelika KluessendorfMit Das Mädchen und April – beide auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis – schrieb Angelika Klüssendorf die Geschichte einer starken jungen Frau, die ihren Weg unter widrigen Umständen geht. In Jahre später erzählt sie nun von Aprils Ehe als ihrer intensivsten, aber auch zerstörerischsten Beziehung: Auf einer Lesung lernt sie einen Mann kennen, der ihr zunächst durch seine dreist raumnehmende Art auffällt. Es ist nicht Sympathie, die sie zusammenführt, sondern eine andere Form der Anziehung. Angelika Klüssendorf erzählt vom Entstehen einer Liebe zwischen zwei radikalen Einzelgängern, die mit ihren jeweils eigenen Mitteln versuchen, ins Soziale und zu sich selbst zu finden. Es ist eine Geschichte von der Bereitschaft, sich zu öffnen, von glühender Gemeinsamkeit, aber auch von den unaufhaltsamen Fliehkräften, die das Paar auseinandertreiben. Ohne jemals Partei zu ergreifen oder ihre Figuren zu denunzieren, entwickelt sie in ihrem neuen Roman die Anatomie einer toxischen Partnerschaft.

Angelika Klüssendorf liest aus ihrem Buch und spricht mit Prof. Dr. Jörg Zimmermann, dem Direktor der Klinik für Suchtmedizin und Psychotherapie der Oldenburger Karl-Jaspers-Klinik, über die psychologischen und gesellschaftlichen Katastrophen, die Identitäten prägen. Michael Sommer, Professor für Alte Geschichte und stellvertretender Vorsitzender des Philosophischen Fakultätentags, moderiert ihren Austausch.

Das Institut für Geschichte der Oldenburger Universität ist Kooperationspartner der von der Stiftung Niedersachsen geförderten Veranstaltungsreihe.

Eintritt: 9.00/erm. 7.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten per Email unter literaturbuero@stadt-oldenburg.de oder telefonisch: 0441-235 3014

Veranstalter: Literaturbüro Oldenburg

Photo: Gene Glover

Do. 21. Februar 201920:00

Jazzsession des Jazzclub Alluvium und der JMO

Die Jazzsession von Jazzclub Alluvium und der JMO sind längst fester Bestandteil des Oldenburger Kulturgeschehens geworden. Immer am dritten Donnerstag des Monats kann man erleben, was die Jazzszene im Nordwesten zu bieten hat.

Nachdem der erste Teil des Abends mit einer festen Besetzung eröffnet wird, sind in der zweiten Hälfte alle Musiker dazu eingeladen, mitspielen. Dabei spielt es keine Rolle ob Profi oder Amateur, die Mischung verspricht auf jeden Fall einen spannenden Abend.

Die Session eröffnen hochkarätige Musiker aus der Region.

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Jazzclub Alluvium in Kooperation mit der JMO

Fr. 22. Februar 201920:00

Anti von Klewitz – Csókolom-Trio

Anti von KlewitzCsókolom einzuordnen fällt schwer, vorläufig bleibt’s beim “Bunten Hund”. Und der geht neue Wege in Sachen alter Liebe. Die Bearbeitungen, eigenwillig wie eh und je, zeugen von großer Lust am Improvisieren und von der Suche nach immer neuen Klängen und Farben, hinter denen man dennoch die Bauern, Schäfer und Zigeuner singen zu hören vermeint, einst und heute.

Vor allem Liebhaber osteuropäischer Weltmusik und Menschen, die Jazz und andere improvisierte Musik mögen oder sich für die Ursprünge der Musik Bartoks und Kodalys interessieren, geht bei Csókolom das Herz auf. Hochkompliziert und ganz einfach, gegen den Strich und die Konvention, so scheinbar mühelos, dass selbst das Staunen innehält.

Go East, hier und jetzt.

„Bei aller Verbeugung vor der Vergangenheit, die Musik von Csókolom ist auch zeitgenössische Weltmusik… Dann klingt der Gypsy-Swing eines Stepane Grapelli an, und in den besten Momenten will es scheinen, daß Bartok selbst den dreien die Hände beim Arrangieren geführt hat.” – Frankfurter Rundschau

Anti von Klewitz – Violine & Gesang
Jens Piezunka – Kontrabass
Sander Hoving – Kontra-Bratsche, Violine, Viola

Weitere Infos: https://myspace.com/csokolomspace/ | www.csokolom.com

Eintritt: 15.00/erm. 10.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 04481-920227 (AB).

Veranstalter: Jazzmusiker-Initiative Oldenburg e.V.

Sa. 23. Februar 201920:00

Ron Spielman Quartet – Songwriter-Rock-Pop

Eine Stimme zwischen Sting und Colin Hay, eine E-Gitarre der Extraklasse

Ron SpielmanAuftritte mit Stevie Wonder, Bob Geldof, Andreas Kümmert, Flo Mega, Chick Corea, Little River Band, Steve Marriott, Dave Stewart, Climax Blues Band und Johnny Guitar Watson zieren seine Vita. Stings “Every Little Thing She Does Is Magic” und “If You Love Somebody Set Them Free” stehen für das Feeling und den Klangkosmos des Sängers und Topgitarristen Ron Spielman. Der amerikanisch stämmige Wahlberliner spielt intelligente eigene Songs mit starken Melodien und feinstem Groove. Ein souveräner Trip durch Soul-Rock, Pop und Rock-Jazz mit scharfen Gitarrensoli und starken Drums.

Ron Spielman hat nicht nur eine Goldkehle, sondern ist zudem ein Gitarrist der Extraklasse. Ein Dutzend Alben hat er bereits unter eigenem Namen veröfentlicht, stets begleitet von schwärmerischen Kritiken der Fachpresse. Ehrfurchtsvoll raunen Musikerkollegen seinen Namen, loben seine Qualitäten als Songwriter und seine außergewöhnlichen Fähigkeiten an der Gitarre. Als Entdecker in den Gefilden des Singer-Songwriter-Genres, in Blues, Jazz, Fusion, Rock, Pop und Folk bleibt er bei aller Ohrwurm-Melodik immer ein wenig kantig und ist deshalb bis dato ein Geheimtipp geblieben. Mit dabei: Werner Goldbach (Keyboards), Thomas Stieger (Bass), Julian Külpmann (Drums).

Mehr Videos:

Electric Tales / Album Promo
Watergirl
Tommy Emmanuel & Ron Spielman jamming
Matchstick
Ron Spielman featuring Benny Greb on drums
Surest Way To Die
Just Another Autumn

Weitere Infos: www.ronspielman.de

Eintritt: VVK 18.00/erm. 10.00 – AK 20.00/erm. 15.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch 0441-691634 oder per Mail: info@singersplayersclub.de

Veranstalter: Singers & Players im Kulturclub OL e.V.

Do. 28. Februar 201920:00

New Organ Unit – Sie spielen den Blues

New Organ TrioBlues, Funk und Swing vermischen sich zu einer dampfenden, heißen Symbiose, wenn Ole Seimetz am Schlagzeug, Dirk Piezunka am Tenorsax und Joe Dinkelbach an der Hammond Orgel aufspielen: Songs aus der Jazzgeschichte und aus eigener Feder, immer mit Groove, starken Melodien und vollem Einsatz.

Die drei Profimusiker sorgen bei vielen bekannten Künstlern der deutschen Jazzszene für den richtigen Sound. Joe Dinkelbach spielt schon viele Jahre Klavier und Orgel bei Inga Rumpf. Dirk Piezunka tourt regelmäßig mit Barry Finnerty, dem Gitarristen der Jazz Crusaders („Streetlife“) und Ole Seimetz sorgte bei Roger Cicero für den richtigen Groove. Die drei Musiker stellen an diesem Abend ihre neue CD-Produktion vor.

Eintritt: 15.00/erm. 10.00. Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 04481-920227 (AB).

Veranstalter: Jazzmusiker-Initiative Oldenburg e.V.