Unser Programm

Sa. 27. Oktober 201820:00

Knut Hagedorn Quartett

Knut Hagedorn QuartettDas Knut Hagedorn Quartett wurde 2011 in Münster gegründet und überzeugt seitdem mit seinem genreübergreifenden Eklektik-Sound sowohl live als auch auf zahlreichen Aufnahmen. Mittlerweile leben die Musiker in Münster, Köln und Berlin, was sie nicht davon abhält ihre Arbeit fortzusetzen. So nahm die Band Ende 2016 ihre dritte EP „Demolition“ auf, das bisher kraftvollste Statement der Band. War sonst das Markenzeichen des Quartetts eher eingängige Melodien mit groovigen Oddmeter-Basslines zu verbinden und damit für beinahe poppige Ohrwürmern zu sorgen, mäandern die neuen Kompositionen von Bandleader Knut Hagedorn als expressiver Fluss durch eine Landschaft geprägt von neuen Quellen wie Neue Musik oder Crossover. Der Jazz-Spirit ist dabei stets präsent, vor allem angesichts der vielen freien Soli, die zum Teil komplett als Kollektivimprovisation angelegt sind. Freiheit in Grenzen par excellence.

2018 begibt sich die Band erneut auf neues Terrain indem Songwriter Knut Hagedorn Elemente aus Hardcore und Progressive Rock in einen Jazzmantel hüllt und in das aktuelle Live-Set einbezieht. Die Spannung steigt!

Besetzung:
Jonas Rabener – Saxophon
Max Teschner – Piano
Julian Walleck – Bass
Knut Hagedorn – Schlagzeug, Kompositionen

Weitere Infos: www.knuthagedorn.de

Eintritt: 15.00/erm. 10.00. Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 04481-920227 (AB).

Veranstalter: Jazzmusiker-Initiative Oldenburg e.V.

Mi. 31. Oktober 201817:00

Hille Perl, Sophie Wachendorff & Tri-au-Lait

20 Jahre Tri-au-Lait, 2. Runde

Tri au LaitNach dem großen Erfolg des Jubiläumskonzertes zum 20-jährigen Bestehen der Oldenburger Formation Tri-au-Lait mit Gästen im vergangenen Juni wurden beim begeisterten Publikum zahlreiche Stimmen nach einer Wiederholung bzw. Fortsetzung dieses gelungenen Projektes laut. Deshalb und auch weil das Konzert im PFL restlos ausverkauft war und leider sehr viele Besucher vor den Türen bleiben mussten, geht es nun in die 2. Runde ins Wilhelm13.

 

Mit dabei ist wieder die international renommierte Gambistin Hille Perl, die schon im Juni vom Publikum frenetisch gefeiert wurde und neu dabei ist jetzt die charismatische Sängerin Sophie Wachendorff, die einem breiteren Publikum durch Iki Dünya und Luz del Norte bekannt ist.

Hille PerlGemeinsam mit Tri-au-Lait präsentieren die beiden Gäste ein Programm, das aus Werken von Claudio Monteverdi, John Dowland, Michel Godard über Peter Gabriel bis hin zu jazz- und weltmusikalisch inspirierten Eigenkompositionen der fünf Musikerinnen und Musiker besteht.

 

 

 

Sophie WachendorffSophie Wachendorff – Gesang
Hille Perl – Gambe
Dagmar Ludwig – Klarinette, Bassklarinette
Jens Piezunka – Kontrabass
Gerhard Böhm – Gitarre, Percussion

Da im Wilhelm13 nur 99 Plätze zur Verfügung stehen, sollten Sie sich rechtzeitig Karten für dieses Konzert sichern. Bitte beachten Sie: Wegen des Feiertages (Reformationstag) beginnt dieses Konzert bereits um 17.00 Uhr.

Eintritt: 25.00/erm. 15.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 04481-920227 (AB). Eintrittskarten im Vorverkauf sind ab dem 1.10.2018 bei der Buchhandlung Isensee, Oldenburg, Haarenstr. 20, erhältlich.

Veranstalter: Jazzmusiker-Initiative Oldenburg

Mi. 7. November 201819:30

Daughters and Sons of Gastarbeiters
„Geschichte(n) von damals“

 

Reise nach Andalusien

In einer Zeit, in der in öffentlichen Debatten ethnische und religiöse Hintergründe eine immer größere Rolle spielen, erscheint es umso wichtiger, den Blick auf die konkrete Lebenswirklichkeit von Menschen mit Migrationserfahrung zu richten, um gängige Überfremdungstheorien ins Leere laufen zu lassen.

Fünf Autorinnen und Autoren des Kollektivs Daughters and Sons of Gastarbeiters bieten in künstlerisch-performativer Form autobiografische Erzählungen aus ihrer Familiengeschichte dar. Ihre Erzählungen werden von Bildprojektionen aus dem Familienalbum, Bühnenbild, Film und Musik begleitet und eröffnen einen Diskurs über das Selbstverständnis und die Relevanz der Einwanderer in der deutschen Gesellschaft. Sie folgten ihren Eltern aus den Dörfern Anatoliens, Südeuropas und des Balkans nach Deutschland oder kamen in einem Arbeiterviertel der Bundesrepublik zur Welt. Ihre Väter und Mütter sollten in Deutschland als „Gastarbeiter“ den Wirtschaftsaufschwung beflügeln. Ihr Kapitel ist ein wichtiger Teil der deutschen Nachkriegsgeschichte. Höchste Zeit, ihren Erinnerungen ein Forum zu bieten!

Daughters and Sons of Gastarbeiters ist eine offene Literaturplattform, die im Januar 2015 in Berlin von Çiçek Bacik und Ferda Ataman ins Leben gerufen wurde. Seit 2015 führt das Autorenkollektiv zahlreiche Lesungen in unterschiedlichen Städten Deutschlands durch. Bei der Veranstaltung in Oldenburg treten auf: Abdulvahap  Çilhüseyin, Rosaria Chirico, Manuel Gogos, Miguel Zamorano und Koray Yilmaz-Günay.

Auch in Oldenburg leben Menschen mit einer „Gastarbeiter“-Biographie. Die Familienalben der Daughters and Sons of Gastarbeiters erweitern wir deshalb um einige exemplarische Biografien von Frauen, die als „Gastarbeiterinnen“ nach Deutschland kamen und nun in Oldenburg leben. Ihre Lebensgeschichten werden im Kontext der Veranstaltung auf Bannern präsentiert.

„Geschichte(n) von damals“ wird vom Literaturbüro in Kooperation mit dem AWO Bezirksverband Weser-Ems e.V. und dessen Projekt ‚KusAK‘ durchgeführt. ‚KuSAK‘ – Kultursensible Altenhilfe im Oldenburger Stadtteil Kreyenbrück wendet sich an Migrantinnen und Migranten im Seniorenalter und deren Angehörige. Die drei Säulen des Projektes sind das individuelle Beratungsangebot, Informationsveranstaltungen zu verschiedenen Themen und Begegnungsangebote, wie Frühstücksrunde, Erzählcafé, gemeinsame Ausflüge oder das Singen traditioneller Volkslieder. Gefördert wird das Projekt von der Stadt Oldenburg.

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Literaturbüro Oldenburg

Photo: Eva Andrades

So. 11. November 201811:00

LiteraTour Nord
Thomas Klupp: „Wie ich fälschte, log und Gutes tat“

Thomas KluppWeiden ist eine Vorzeigekleinstadt: Die Wirtschaft brummt, von den Lady-Lions gibt es Charity-Barbecues für Flüchtlinge, die Oberschule ruft eine Leistungsinitiative in den MINT-Fächern aus, die Tennisjugend gewinnt das Landesfinale, und zu Beginn des neuen Schuljahrs prangt von jeder Wand ein Antidrogenplakat der Champions mit dem Slogan: „Geh ans Limit! Ohne Speed!“. Benedikt Jäger und seine Kumpels Vince und Prechtl sind nicht nur mittendrauf zu sehen, sie stecken auch mittendrin in dieser schönen Welt, die alle Abgründe vertuscht. Thomas Klupp erzählt seinen neuen Roman anarchisch und mit bitterbösem Humor im Hochgeschwindigkeitsrausch.

Thomas Klupp wurde 1977 in Erlangen geboren, war Mitherausgeber der Literaturzeitschrift BELLA triste und lehrt als Dozent am Literaturinstitut der Universität Hildesheim. Sein von der Kritik gefeiertes Romandebüt „Paradiso“ wurde mit dem Nicolas-Born-Förderpreis und dem Rauriser Literaturpreis ausgezeichnet. Er war Stipendiat beim 10. Klagenfurter Literaturkurs und erhielt 2011 den Publikumspreis beim Bachmann-Wettbewerb. Thomas Klupp lebt in Hildesheim und Berlin.

Eintritt: 9.00/erm. 7.00 – VVK: CvO-Unibuch, Uhlhornsweg, und unter Telefon 04 41-7 16 77

Veranstalter: Literaturbüro Oldenburg, Carl von Ossietzky-Universität und CvO-Unibuch

Photo: Andreas Hornoff

Sa. 17. November 201820:00

Maria de Fatima/Sebastian Altekamp–Duo

Maria de FatimaDieses Konzert im Wilhelm13 nimmt das Duo mit Sängerin Maria de Fatima und Pianist Sebastian Altekamp zum besonderen Anlass, einen programmatischen Querschnitt seiner beinahe 20-jährigen Zusammenarbeit zu präsentieren.

Mit ausgewählten brasilianischen Kompositionen, portugiesischem Fado und Material des Great American Songbook (u.a. von G. Gershwin, C. Porter und J. Kern) brilliert das Duo durch intensive und virtuose Interaktion.

Das schreibt die Presse:

„In sensiblen Klangbildern, mal wie von Licht durchflutet, mal melancholisch gefärbt, verbinden die beiden Musiker Melodien voller Klarheit und Schönheit mit rhythmischem Drive.“

„Höchste kammermusikalische Intensität im Kreieren des musikalischen Moments verspricht dem Zuhörer ein unmittelbar berührendes und mitreißendes Konzerterlebnis.“

Maria de Fatima ist Sängerin aus Leidenschaft. Geboren ist sie in Lissabon, aufgewachsen in Portugal. Fünf Jahre lang lebte die temperamentvolle Künstlerin in Schweden, fünf Jahre in den Niederlanden, wo sie am Conservatorium in Hilversum Jazzgesang studierte. Seit 1998 lebt sie in Deutschland. Der Zauber unterschiedlicher musikalischer Ansätze ist für die Sängerin ein unverzichtbares Lebenxelixier. Maria de Fatima unterrichtet an der HfK Bremen sowie an der Musikschule Oldenburg. 2010 wurde sie mit dem BMW Jazz Award ausgezeichnet.

Sebastian AltekampSebastian Altekamp studierte Jazzklavier un Hilversum und wirkt als Pianist in verschiedenen internationalen Jazzprojekten, aus denen zahlreiche CDs hervorgingen. Er ist Dozent für Jazzklavier an der Hochschule Detmold und an der Musikhochschule Enschede.

Eintritt: 15.00/erm. 10.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 0179-7663588

Veranstalter: Jazzclub Alluvium e.V.

Di. 20. November 201819:30

Literarischer Advent
Bernd Eilert, Klaus Modick und Hans Zippert

Hans Zippert

Die Oldenburger Schriftsteller Bernd Eilert und Klaus Modick sind die Gastgeber unseres Veranstaltungsformats, das gegen die Kurzlebigkeit des Marktes auf die beständige Qualität von Büchern und Werken setzt. Im ersten Teil des Abends geht es deshalb jeweils um einen Schriftsteller, der in Vergessenheit zu geraten droht. In diesem Jahr ist es der österreichischer Schriftsteller Leo Perutz, der in den Fokus gerückt wird. Sein erster Roman, „Die dritte Kugel“, erschien 1915. In fast jährlichen Abständen folgten weitere Romane, von denen „Wohin rollst du, Äpfelchen“ durch einen Vorabdruck in der Berliner Illustrierten Zeitung (1928) für Perutz zum größten Erfolg wurde. Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme wurde die Verbreitung seiner Bücher behindert, später verboten. 1938 verließ Perutz mit seiner Familie Wien und ging nach Tel-Aviv. Seine Bemühungen, nach Kriegsende im literarischen Leben Österreichs und Deutschlands Fuß zu fassen, waren nur wenig erfolgreich.

Bei jedem Literarischen Advent spricht ein prominenter Gast aus dem Kulturbereich mit Eilert und Modick über den im Mittelpunkt stehenden Schriftsteller. Im November ist es der Journalist, Kolumnist und Satiriker Hans Zippert, der bis 1995 Chefredakteur der Satirezeitschrift Titanic war. Seit 1999 schreibt er in der Welt die tägliche Kolumne „Zippert zappt“, für die er 2007 und 2011 mit dem Henri-Nannen-Preis ausgezeichnet wurde. Nebenbei ist er auch noch Perutz-Kenner. Im zweiten Teil des Abends empfehlen Hans Zippert, Klaus Modick und Bernd Eilert je ein Buch eigener Wahl, dem sie viele Leser wünschen.

Die Reihe ‚Literarischer Advent‘ wird durch die Kulturstiftung der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg gefördert.

Eintritt: 9.00/erm. 7.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten per Email unter literaturbuero@stadt-oldenburg.de oder telefonisch: 0441-235 3014

Veranstalter: Literaturbüro Oldenburg

Photo: Norbert Miguletz

Do. 22. November 201820:00

Jazz Invaders

Jazz InvadersDie Jazz Invaders sind eine Amateur-Bigband in klassischer Besetzung mit MusikerInnen aus Bremen, Delmenhorst, Oldenburg, Bremerhaven, Brake und Nienburg. Im Vordergrund steht die Freude am kollektiven Spiel und der Herausforderung, alte und neue Spielarten des Big Band Jazz frisch und unverbraucht klingen zu lassen. Die unterschiedlichen musikalischen Wurzeln der Mitglieder, verstärkt durch Profis und Studenten der hiesigen Jazzszene, kommen in ihren Improvisationen zum Ausdruck. Die Band wird geleitet von Hans Kämper.

Die stilistische Bandbreite reicht von frühem Swing über Modern Jazz, Funk, Latin bis zum Jazzrock der 80er Jahre. Klassiker von Duke Ellington und Count Basie sind ebenso zu hören wie Stücke von Miles Davis, Wayne Shorter, Herbie Hancock etc. Auch komplexere Werke sowie eigene Kompositionen und Balladen gehören zum abwechslungsreichen Programm.

1979 von Hans Kämper als Kurs der Musikschule Delmenhorst ins Leben gerufen, entwickelte sich das Orchester mit den Jahren zu einem eigenständigen Jazz-Ensemble, das landesweit und zunehmend auch bei vielen Auftritten im Ausland Beachtung fand. Neben Tourneen durch Irland, Polen, Ungarn, Dänemark und Ägypten zählen ihre Auftritte beim Internationalen Jazzfest Delmenhorst, auf dem Internationalen Jazzkongress Maastricht und dem Internationalen Jazzfestival Amiens zu ihren Highlights, ebenso Rundfunkauftritte beim NDR und beim Radio Bremen.

Hans Kämper ist als Posaunist, Komponist und Arrangeur eine profilierte Persönlichkeit in der deutschen Jazz-Szene und auch im Bereich der Klassik aktiv. Neben vielfältigen Engagements und eigenen Bandprojekten wie z.B. Quartett&Brass, Hans Kämper Slide Movements Orchestra, TB4 Posaunenquartett, HCL- Ensemble und anderen ist er als Dozent tätig.

Besetzung:
Gesang: Elisabeth Frintop
Saxophone: Klaus Peters, Doris Gerber, Heidrun Peters, Wolfgang Strache, Rolf Geisler, Thomas Theis
Trompeten: Olaf Sens, Berthold Ansohn, Arne Grenzebach, Tobias Bredemeier
Posaunen: Erik Konertz, Heinz Grafenhorst, David Sprenger, Klara Herberg
Klavier: Klaus Mäling
Gitarre: Erik Konertz
Bass: Klaus Briest
Schlagzeug: Melanie Geserick
Leitung: Hans Kämper

Weitere Infos und Soundbeispiele: http://www.jazzinvaders.de/

Eintritt: 15.00/erm. 10.00. Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 04481-920227 (AB).

Veranstalter: Jazzmusiker-Initiative Oldenburg e.V.