Unser Programm

Mi. 23. Mai 201819:30

Jener Zustand
Andreas Maier: „Die Universität“

Andreas MaierIm sechsten Buch des Romanzyklus Ortsumgehung ist der Erzähler Student in Frankfurt. Wir schreiben die Jahre 1988, 1989. Das Studium ist damals noch ein anderes. Magister, das bedeutet eigentlich völlige Freiheit in allem. Das Betätigungsfeld erstreckt sich vom Biertrinken im ‚Doctor Flotte’ bis hin zu Seminaren über Wahrheitstheorie, die den Studenten der Philosophie schon innerhalb eines Semesters zu Arztbesuchen treiben. Auf der Suche nach einer Unterkunft stößt er auf ein Erotik-Magazin, in dem er eine alte Liebe wiederzuerkennen glaubt. Aus seiner Matratzengruft, in der er sich verzweifelt-lethargisch einrichtet, rettet ihn ausgerechnet ein Pflegefall: Gretel Adorno, die uralte Witwe des Philosophen, bei der er durch seinen Studentenjob Dienst tut. Er lässt sich von ihr zerkratzen und beschimpfen, aber eigentlich versteht er sich mit ihr besser als mit seiner ganzen Umwelt. Der Philosoph Matthias Bormuth spricht mit Andreas Maier über jenen Zustand Anfang zwanzig, in dem wir zwar noch im Rollenspiel der Jugend verhaftet sind, längst aber begriffen haben, dass es irgendwo anders hingehen muss.

Andreas Maier, 1967 in Bad Nauheim geboren, studierte Altphilologie, Germanistik und Philosophie in Frankfurt am Main. Neben zahlreichen weiteren Auszeichnungen erhielt er den ZDF-aspekte-Preis, den Robert-Gernhardt-Preis, den Wilhelm-Raabe-Preis und den Franz-Hessel-Preis. Seine Romane wurden in mehr als zehn Sprachen übersetzt.

Eintritt: 9.00/erm. 7.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 0441-235 3014

Veranstalter: Literaturbüro Oldenburg

Photo: Jürgen Bauer/Suhrkamp Verlag

Do. 24. Mai 201820:00

BuschMusic

BuschMusic“Unser Ziel ist es, eine Musik zu spielen, die uns direkt mit dem Publikum verbindet. Die munteren Dialoge, die wir untereinander führen, übertragen sich auch auf die Zuhörer. Idealerweise können wir das Publikum in jedem Augenblick berühren, uns miteinander im Hier und Jetzt verbinden und jene magischen Momente kreieren, in denen so etwas wie eine Überwindung der Gravitation entsteht.

In den letzten beiden Jahren habe ich mehrere Kompositionen geschrieben, von denen ich glaube, dass sie am besten in der Besetzung Saxophon, Gitarre, Bass und Schlagzeug klingen. Ich knüpfe dabei an die schon in den achtziger Jahren gegründete Band BuschMusic an. Auch hier in der neuen Besetzung ist mir die Balance zwischen den Bereichen Komposition, Arrangement, Interpretation und Improvisation sehr wichtig.

Zum Programm gehören neben meinen Kompositionen auch Songs deutscher, jüdischer Komponisten aus den 20er und 30ger Jahren, die ich bearbeitet und speziell für unser Quartett arrangiert habe. Das musikalische Gestalten beschränkt sich dabei nicht nur auf den sehr freien und individuellen Umgang mit der vorgegebenen Material und der nachgestaltenden Wiedergabe, sondern fordert auch das gleichzeitige Erfinden und Ausführen eigener Ideen des gesamten Ensembles.” – Sigi Busch

Sigi Busch, Jahrgang 1943. Sein erstes Instrument war die Violine, mit 20 Jahren wechselte er zum Kontrabass. Nach dem Spiel mit Dixieland- und Swingbands absolvierte er ein Musikstudium in Bremen und am Berklee College Of Music in Boston. Am Anfang seiner Karriere spielte er in der Band von Ed Kröger und Joe Viera sowie in der frühen europäischen Rockjazz-Band Association P.C., anschließend in der Gruppe Jazztrack. 1975 erschien seine erste Platte unter eigenem Namen („Age of Miracles“, u.a. mit Charlie Mariano und Wolfgang Dauner) Im selben Jahr erhielt er den Förderpreis Musik der Stadt Bremen.

Sigi Busch arbeitete auch mit der Manfred Schoof Big Band und kurzzeitig 1989 mit dem Gil Evans Orchestra. Mit seiner Gruppe BuschMusic (u.a. Tony Lakatos und Vic Juris) legte er unter dem Titel „The Berlin Songbook“ eine von der Kritik positiv gewürdigte CD mit der Musik deutscher Komponisten der zwanziger und dreißiger Jahre vor. Daneben trat er mit vielen bekannten Jazzgrößen auf (wie Gary Burton, Albert Mangelsdorff, Charlie Mariano, David Liebman, Sonny Stitt, Woody Shaw, Jeremy Steig, Ben Webster oder John Zorn).

1988 erhielt er einen Ruf als Professor für Jazz in Theorie und Praxis an die Hochschule der Künste Berlin (das heutige Jazz-Institut Berlin). Busch legte mehrere Unterrichtswerke vor: eine “Kontrabassschule“, eine dreiteilige “Gehörbildung”, eine “Musiklehre” mit den harmonischen Grundlagen von Jazz und Pop (mehr als 25.000 verkaufte Exemplare) sowie seine Betrachtungen über „Improvisation im Jazz – ein dynamisches System“. 2008 erschien seine CD “Busch singt Busch”. Nach seiner Emeritierung zog er zurück nach Bremen, bzw. Worpswede. Aktuell ist er als Komponist und Arrangeur für Streichorchester, als Autor und als Kontrabassist in verschiedenen Bands tätig.

Dirk Piezunka studierte von 1996-2000 Saxophon in den Niederlanden bei Ferdinand Povel am Hilversum Conservatorium und an der Amsterdamer Hochschule für Künste. Neben zahlreichen CD-Aufnahmen spielte er Konzerte unter anderem mit dem Dusko Goykovich Quintet, Bernard Purdie, Dough Sides, Dejan Terzic, Martin Gjakonovski, Ken Norris, Barry Finnerty, Jost Nickel, Lutz Krajenski und vielen mehr. Er gastierte mit seinem Quartett auf diversen Jazzfestivals und unterrichtete Saxophon an der Hochschule für Künste in Bremen. Er ist aktuell als Baritonsaxophonist der Band “Westcoast 4” und als Solist im “Joe Dinkelbach Trio” zu hören. Mit seinem Trio “Continuum” hat er drei Platten veröffentlicht, die erste CD der Gruppe stand 2010 auf der Bestenliste der Deutschen Schallplattenkritik.

Martin Flindt, Jahrgang 1968, ist ein Gitarrist, dessen besonderes Interesse dem akustischen Jazz gilt. Seit seinem 15. Lebensjahr tritt er als Musiker auf. Während dieser langen Zeit hat er sich, trotz seiner eher traditionellen Ausrichtung, ein eigenes musikalisches Vokabular angeeignet, das seinem Spiel Lebendigkeit und Aktualität verleiht. In den 90er Jahren lebte er in Arnheim und Amsterdam, wo er u.a. bei Maarten Van der Grinten und Jesse Van Ruller studierte. Seit einigen Jahren wohnt er in Oldenburg. Neben den Auftritten mit verschiedenen Jazz-Projekten (unter anderem mit dem Sänger Ken Norris sowie der Nordwest-Bigband) macht er Theatermusik und arbeitet als Gitarrenlehrer und Dozent. Von ihm ist die Debut-CD „Playground“ seiner Band „Flindt’s Tones“ beim rennomierten Jazzgitarrenlabel JARDIS erschienen.

Christian Hiltawsky, Jahrgang 1982, Studium am Jazzinstitut Berlin bei Prof. John Hollenbeck, Workshops bei Jeff Hamilton, Bill Stuart, Antonio Sanchez, sowie Uli Beckerhoff, John Taylor. Verschiedene Bandformationen als Sideman und Bandleader. Dozent für Drumset und Combo beim JugendJazzOrchester Sachsen-Anhalt. Weitreichende Tätigkeit als Gastmusiker an verschiedenen Theatern in Berlin, Potsdam, Halle, Dessau. Mitglied verschiedener Bremer Gruppen, u.a. Sigi Busch
Trio, Johannes Haase Trio, Jano Rodt Trio. Im Oktober 2016 Aufnahme einer Piano Solo-LP. Christian lebt seit Sommer 2013 in Bremen.

Weitere Infos: www.sigibusch.de

Eintritt: € 15.00/erm. € 10.00. Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 04481-920227 (AB).

Veranstalter: Jazzmusiker-Initiative Oldenburg e.V.

Fr. 25. Mai 201820:00

Alex Corrêa Quintet

Alex CorreaAlex Corrêa, Jahrgang 1981, kam als Sohn eines klassischen Pianisten mit fünf Jahren zum ersten Mal mit dem Klavier in Kontakt, entschied sich aber erst mit 13 Jahren, den musikalischen Pfad einzuschlagen. Mit 17 begann er sein Studium an der Universidade Estadual de Londrina (Südbrasilien), wodurch er in intensiven Kontakt mit unterschiedlichsten Klangwelten ebenso wie mit anthropologischen und philosophischen Studien kam. In dieser Zeit arbeitete er als Sideman in verschiedenen Pop- und Jazz-Formationen und spielte mit diesen auf Festivals quer durch Brasilien. Mit 25 Jahren ging Alex nach São Paulo, wo er sich mit der Entwicklung einer zeitgenössischen Sprache in der instrumentellen Musik auseinandersetzte. Resultat dieser Phase ist sein erstes Album „Sintoma“, das er 2010 zusammen mit Adauto Dias, Nenê und Arismar do Espírito Santo aufnahm. Neben seinen Konzertauftritten arbeitete er als Lehrer am Konservatorium Souza Lima in São Paulo.

Auf der Suche nach neuen Klangfarben und -texturen entschied er sich, einen Masterstudiengang anzuschließen, um seine Entdeckungen zu erweitern und zu teilen. 2013 wurde er zu einem Jazz-Masterprogramm in den Niederlanden eingeladen, wo er ein Jahr später mit dem VNO-NCW NOORD TALENT AWARD 2014 ausgezeichnet wurde. Als Folge dieser Auszeichnung wurde er vom Noord Nederland Orkest eingeladen, seine „SoulBrothers“ aufzuführen.

Der Kontakt mit Musikern unterschiedlichster Kulturen war ist ihm ein besonderes Anliegen. 2014 nahm Alex in New York sein zweites Album „Gratitude“ in Zusammenarbeit mit Alex Sipiagin, Boris Kozlov und Donald Edwards auf. Seit dem teilt Alex die Bühne mit diversen Größen wie Gene Jackson, Paul Bollenbeck, Dejan Terzic, Christophe Schweizer, Raul de Souza, Gabriel Grossi und vielen anderen.

Gegenwärtig lebt Alex in Europa, während er rund um die Welt mit Künstlern und Formationen auftritt und komponiert. 2018 realisierte er bereits drei Projekte: „Uno“ (live in Genf, Piano solo), „Duo“ (mit dem Saxophonisten Maurício Salamanca) und „Concert for Piano and Universe“ im Quintett mit Seamus Blake, Alex Sipiagin, Felipe Brisola und Rodrigo Digão Braz.

Im Wilhelm13 haben wir Alex Corrêa mit seinem europäischen Quintett zu Gast. Die Besetzung ist wie folgt:

Alex Corrêa – Piano
Ole Seimetz – Schlagzeug
Franz Blumenthal – Bass
Max Boehm – Saxophon
Felix Eilers – Posaune

Das Alex Corrêa Quintet auf YouTube:

Eintritt: 15.00/erm. 10.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 0179-7663588

Veranstalter: Jazzclub Alluvium

So. 27. Mai 201817:00

Dánacht – Irish Folk

DanachtDánacht – dieser Name steht für dynamischen, traditionellen Irish Folk aus Oldenburg. Inspiriert von den großen Bands und Musikern des letzten Jahrhunderts und mit junger Energie, kombinieren die fünf Musiker schwungvolle Tunes und Songs mit gefühlvoll zerbrechlichen Tönen. Die Jungs und Mädels von Dánacht überzeugen den Zuhörer dabei nicht nur mit eigenen ausgefeilten Arrangements, sondern auch mit Eigenkompositionen.

Kommen die Musikstudenten ursprünglich aus verschiedenen musikalischen Bereichen, vereint sie jedoch die gemeinsame Leidenschaft zum Irish Folk. Diese ist in ihrer Musik zu hören und live jedem Einzelnen von ihnen anzusehen. Stets ein Lächeln auf dem Gesicht und mit facettenreicher Instrumentierung, entführen Dánacht Alt und Jung in eine andere Welt und laden ein zum gemeinsamen Träumen, Tanzen und Feiern. Ende 2016 gegründet, können Dánacht schon einiges Vorweisen: Ob Privatveranstaltungen daheim in Oldenburg, kleine Bühnen, oder auch große Locations in Berlin und Hannover, Dánacht schaffen es, den Zuschauer zu packen und zu begeistern.

Tristan Pargmann – Uilleann pipes, Whistles, Gesang
Thea Reutepöhler – Kontrabass
Björn Jeddeloh – Gitarre
Fiona Dettmers – Geige, Gesang
Janine Krensellack – Bodhrán

Weitere Informationen: www.danacht.de

Eintritt: 15.00, erm. 10.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 0179-7663588

Veranstalter: Jazzclub Alluvium

Mi. 30. Mai 201820:00

Satori South Africa

SatoriEs begann mit einer unendlichen Passion für Musik, für Stimmen, für Entdeckung, für Leben: Satori ist eine südafrikanische Band mit sieben Musikern. Im November 2015 veröffentlichten sie ihr Debüt-Album „Satori“, bestehend aus Eigenkompositionen, die ein südafrikanisches Lebensgefühl reflektieren und bei einem breiten Publikum Anklang fanden. Das Repertoire der Band umfasst Jazz, Soul, Gospel, Township-Sounds und vieles mehr.

Besetzung:
Zara Ally, Lisa Ally, Ashley Ally – Vocals
Erol Ally – Gitarre
Ezra Erasmus – Keyboards
Eddie Seyn – Bass
Ashley Ally – Flöte/Saxophon
Kevin Ally – Drums

Satori auf YouTube:

Zara Ally gewann 2006 im Alter von 13 Jahren eine Goldmedaille im „South African National Championship oft he Performing Arts“ und repräsentierte Südafrika auf dem anschließenden „World Championships of the Performing Arts“ in Los Angeles, von dem sie vier Medaillen mit nach Hause brachte. Mit 14 Jahren trat sie der Band „Atom“ bei. Neben ihrer Aktivität als Sängerin ist sie Songwriterin aktiv, nicht zuletzt als Gast bei „Smooth Jazz Cruise“ in der Karibik 2013 mit Jonathan Butler, George Benson, Marcus Miller, Bob James, David Sanborn, Angie Stone u.v.m.

Lisa Ally lernte als King klassisches Klavier, wandte sich aber schnell dem Gesang zu. Im musikalischen Umfeld ihres Vaters, Erol, lernte sie die Musik wie eine Art Muttersprache. Ein wesentlicher Zwischenstopp ihrer Entwicklung war die renommierte Jazzsängerin und Stimmtrainerin Ilene Pilot.

Ashley Ally, einer der Gründungsmitglieder von Satori, studierte Musik in Port Elizabeth. Neben seiner musikalischen Aktivität ist er politisch aktiv und ist Mitbegründer der Imvaba Arts Association. Inspiriert und unterrichtet wurde er von Musikern wie Dudley Tito, Robbie Jansen und Winston Mankunku. Ab den 1980er-Jahren lebte er einige Jahre lang in Deutschland, wo er in diversen Bands zwischen Jazz und Rock mitwirkte.

Erol Ally trat im Alter von 12 Jahren in die Welt der professionellen Musik ein, als er als Bassist in der Band seines Vaters spielte. In den 80er-Jahren startete er mit seinen Geschwistern Ashley und Merle einen Jazzclub in der Innenstadt von Port Elizabeth, wo sie ihre Fähigkeiten ausweiteten und mit einigen der renommiertesten Musikern Südafrikas spielten, darunter Lulu Gontsana, Feya Faku, Paul Hanmer, Robbie Jansen, Abdullah Ebrahim, Jonathan Butler und Winston Mangkuku. In den 1990ern trat der Fusion-Band „Loading Zone“ in Kapstadt bei. Eines seiner Karrierehighlights war der Auftritt auf dem Festkonzert zur Freilassung Nelson Mandelas.

In die Musik hineingeboren, entdeckte Ezra Erasmus sein musikalisches Talent im Alter von drei Jahren, als sein Vater eine Orgel für die Familie nach Hause brachte. Nach frühem Klavierunterricht studierte er an der Royal School of Music und trat dem Saldanha Community Choir als Keyboarder bei, wo er mit dem Gospelsänger Hezekiah Walkerzusammenarbeitete. 1999 ging er nach Johannesburg, wo er Erfahrungen als Toningenieur und Sessionmusiker sammelte. Seitdem hat er mit zahlreichen namhaften Musikern gespielt und produziert.

Eddie Steyn ist Produzent, Komponist und Sessionmusiker. Mit fünf Jahren begann er, Schlagzeug zu lernen, mit sechs kam die Gitarre hinzu. Nach zahlreichen professionellen Erfahrungen in seiner Jugend begann er nach der Schulzeit sein künstlerisches Jazz-Studium am College of Music der Universität Kapstadt mit Gitarre als Hauptfach und Klavier als Zweitinstrument. Währenddessen spielte er Gigs in diversen Restaurants, Jazz-Bars und Nachtclubs in und um Kapstadt mit vielen Musikern aus den Bereichen Jass, Pop, RnB, Latin, Gospel und klassische Musik.

Kevin Ally begann früh mit dem Schlagzeugspiel und wirkte in zahlreichen Schul-Formationen verschiedenster Ausrichtung als Musiker und Leiter mit. Seine professionelle Ausbildung erhielt er seit 2005 bei dem international renommierten Drummer Neill Ettridge (Mango Groove).

Eintritt: 15.00/erm. 10.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 0179-7663588

Veranstalter: Jazzclub Alluvium

Do. 31. Mai 201820:00

Alluvium Clubabend mit Uwe Tiedemann

Uwe TiedemannDer letzte Alluvium Clubabend vor der Sommerpause widmet sich einem Instrument, das viele unserer Besucher selber spielen können. Im Jazz aber hat die Gitarre nur selten eine tragende Rolle gespielt. Ausnahmen wie Eddie Lang in der Frühzeit, Django Reinhardt und Charlie Christian im Swing oder ihre “Erben” wie z.B. Wes Montgomery oder John McLaughlin setzten die Spielentwicklung fort.

Wir wollen den vielen, vielen guten Jazzgitarristen aus der Zeit vor der Rock’n Roll- oder Rock-Explosion ein kleines musikalisches Denkmal setzen. Uwe Tiedemann stellt sie mit einer Vielzahl von Tonbeispielen an diesem Abend vor. Nicht selten trugen diese Musiker in ihrer jeweiligen Jazzepoche im Hintergrund zur Stilbildung bei.

Freuen Sie sich auf die klaren, manchmal bluesigen, manchmal swingenden oder rockigen Klänge vergangenen Saitenspiels.

Es gibt wieder kleine, appetitliche Snacks.

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Jazzclub Alluvium

Fr. 1. Juni 201820:00

Funky Kayle

Funky KayleWenn man den Sound dieser Band beschreiben müsste, reicht ein Satz nicht aus. Am ehesten jedoch orientieren sich die gebürtigen Oldenburger an der Formation „Snarky Puppy“. Die Vielseitigkeit der – zumeist – Eigenkompositionen ist faszinierend – die Band erarbeitet, arrangiert und komponiert Stücke, die unter den verschiedenen Einflüssen aller Musiker immer wieder zu neuen Klangerlebnissen führen. So wurden sie z.B. zum Bundeswettbewerb „Jugend jazzt“ eingeladen, gewannen dort 2017 den zweiten Preis und treten nun bei der JazzOpen 2018 in Stuttgart auf. Der unverwechselbare Sound von Vibraphon, Gitarre und Fender Rhodes ist gleichermaßen spannend wie komplex. Sobald Drums und Bass für den nötigen Groove sorgen und Kim Huynh mit ihrer unverwechselbaren Stimme den Zuhörer in ihren Bann zieht, verbreitet die Band eine unfassbare Euphorie und entfacht so ein musikalisches Feuerwerk.

Kim Huynh – Gesang
Bjarne Sitzmann – Gitarre
Jonathan Seidel – Bass
Jente Tabeling – Drums
Daniel Brunnert – Piano
Christopher Olesch – Vibraphon

Dieses Konzert ist Teil 2 der Jazzreihe „Young Jazz Artists“ des Jazzclubs Alluvium in Zusammenarbeit mit Benny Troschel, in der jungen Jazztalenten aus ganz Deutschland Auftrittsmöglichkeiten geboten werden.

Eintritt: 15.00/erm. 10.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 0179-7663588

Veranstalter: Jazzclub Alluvium