Unser Programm

Do. 23. Februar 201720:00

Alluvium Clubabend mit Michael Olsen

Jazz und Artverwandtes im Alluvium seit Gründung bis heute

Michael OlsenDies ist der Auftakt einer neuen Reihe im Rahmen der Alluvium-Clubabende. In loser Reihenfolge stellt Michael Olsen Musik von Jazzmusikern aus Oldenburg vor. Er beleuchtet dabei zugleich die Geschichte der Jazz-Szene im Alluvium seit seiner Gründung 1958 bis heute. Dabei kommt viel interessante Musik zu Gehör, die man nicht im Laden kaufen kann. Ein Konservenkonzert mit im Alluvium vorgetragener Musik der in Oldenburg damals und heute aktiven Musiker.

Im Zuge der Recherchearbeit für das Programm soll auch ein Archiv von Aufnahmen der Musik im Alluvium erstellt werden. Daher die Bitte: Bitte schauen Sie nach alten Aufnahmen und moderierbaren Geschichten und stellen Sie sie Michael Olsen zur Verfügung: Tonband, Kassette, LP, Single, CD, MP3, egal, alles ist möglich, jede Ton-Konserve kann gespielt werden. Michael Olsen erreichen Sie per Mail.

Der Eintritt ist frei. Für das leibliche Wohl der Gäste ist gesorgt, Spenden hierfür sind willkommen.

Veranstalter: Jazzclub Alluvium

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Fr. 24. Februar 201720:00

Florian Poser/Martin Flindt Duo – Crossing Minds

Poser Flindt DuoMusikliebhabern sind Florian Posers Duo- und Trio-Formationen, sowie seine Brazilian Experience in allerbester Erinnerung. Der Vibraphon- und Marimba-Spieler zählt zu den Meistern seines Fachs und wird auch als Komponist hoch geschätzt. Diesmal steht ihm Jazzgitarrist Martin Flindt zu Seite, der in diversen Formationen, als Theatermusiker und Leader seiner Band Flindt’s Tones viel Applaus als versierter Gitarrist erhält.

Auf ihrer CD „Crossing Minds“ – erschienen bei Acoustic Music – zeigen die beiden Musiker ihre ganz eigene Art Jazz zu interpretieren und modulieren, aus American Mainstream, moderner Fusion und europäischen Spielformen. Selten vermochte ein Instrumentalduo höchst anspruchsvolle Musik derart entspannt klingen zu lassen. „Crossing Minds“ ist ein perfekter Titel für das herausragende Werk zweier Musiker, die nicht nur scheinbar gleich denken sondern auch intuitiv gleich fühlen im schöpferischen Prozess von wunderbarer Instrumentalmusik.

Weitere Informationen: www.florianposer.de

Eintritt: € 15.00/erm. € 10.00. Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 04481-920227 (AB).

Veranstalter: Jazzmusiker-Initiative Oldenburg e.V.

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Sa. 25. Februar 201720:00

METROMARA

Bei METROMARA darf Jazz alles!

MetromaraOldschool und Moderne lassen Amsterdam, Luxemburg und das Ruhrgebiet wie New York, Montreux oder Detroit klingen. Oder eher andersrum?!

Grooves zwischen nonchalanten Kopfnicker-Beats und jazziger Verspieltheit, smoothe Basslines und verquere Klanggeschichten über einen Frosch gehören ebenso zum Sound der internationalen Formation, wie spannende Melodien, die sich stets ineinanderwinden, aber nie die Fäden verlieren.

Sängerin Mara Minjoli trägt mit souligem Fingerspitzengefühl und kraftvoller Eleganz ihre Kompositionen, die u.a. von Künstlern wie Charles Mingus, Carmen McRae und Stevie Wonder beeinflusst sind, vor.

Die perfekte Harmonie von Gesang und Posaune, welche gelegentlich völlig miteinander verschmelzen, um dann wieder solistisch hervorgehoben zu werden, zeichnet METROMARA ebenso aus, wie die orchestrale Bandbreite der fünfköpfigen Band und die Leidenschaft, Dynamiken bis an die Grenzen auszuloten. Ob Jazztradition oder R’n’B-Anleihen – sie sind stets am Puls der Zeit. METROMARA dürfen alles!

Die Bochumerin Mara Minjoli studierte Jazz-Gesang an der Folkwang Universität in Essen und wurde mit dem Folkwang Jazz Preis ausgezeichnet. 2013 lernte sie am Conservatorium van Amsterdam die Luxemburger Jerôme Klein (Synthesizer/Keys), Pol Belardi (Bass) und Pit Dahm (Schlagzeug), den Neuseeländer Oliver Emmitt (Posaune) und den Kölner Constantin Krahmer (Piano) kennen.

Nach der Veröffentlichung der EP „Cycle“ im Jahr 2014 folgten europaweite Konzerte. Das Publikum war schnell mehr als überzeugt und finanzierte daher Ende 2015 per Crowdfunding kurzerhand die Produktion des Debüt-Albums von METROMARA, welches im Herbst 2016 digital, auf CD und Vinyl über Double Moon Records erschienen ist.

METROMARA
Mara Minjoli – Gesang & Komposition
Oliver Emmitt – Posaune
Constantin Krahmer – Piano
Jerome Klein – Synthesizer/Keys
Pol Belardi – Bass
Pit Dahm – Schlagzeug

Weitere Infos: http://www.metromara.com

Eintritt: € 15.00/erm. € 10.00. Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 04481-920227 (AB).

Veranstalter: Jazzmusiker-Initiative Oldenburg e.V.

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Di. 28. Februar 201719:30

Konstellationen: Himmel und Hölle
Sibylle Lewitscharoff: „Das Pfingstwunder“

Sibylle LewitscharoffSibylle Lewitscharoffs neuer Roman führt eine Gruppe renommierter Dante-Forscher zu einem internationalen Kongress in Rom zusammen. Die Tagung kreist um die Göttliche Komödie, Dantes realismusgetränkten Einblick in die Welt nach dem Tod. Einer der Debattierenden ist der Frankfurter Romanist Gottlieb Elsheimer. Nach eigener Einschätzung ist er eher ein Kandidat fürs Fegefeuer als fürs Paradies. Bei aller Leidenschaft für den Forschungsgegenstand scheint ihm das zunehmend ausgelassene Verhalten der Kollegen seltsamer und seltsamer. Als die Kirchenglocken schließlich das Pfingstfest einläuten, bahnt sich ein Ereignis unbegreiflicher Art an.

Leichtfüßig und wortgewaltig spaziert die Büchner-Preisträgerin Sibylle Lewitscharoff mit uns durch Hölle und Himmel. Ihr anrührender Erzähler ist dabei so sehr um Bodenhaftung bemüht, dass ihm ein Wort wie ‚Wunder‘ nicht leicht über die Lippen kommt.

Mit der Literaturwissenschaftlerin Sabine Doering, die Germanistik und evangelische Theologie studierte und an der Oldenburger Carl von Ossietzky-Universität Professorin für neuere deutsche Literatur ist, spricht sie über Sprachverwirrungen und die theologische Dimension von Wundern. Moderiert wird ihr Austausch von Matthias Bormuth, der als Heisenberg-Professor Vergleichende Ideengeschichte in Oldenburg lehrt und der Karl Jaspers-Gesellschaft vorsitzt.

Die Karl Jaspers-Gesellschaft ist Kooperationspartner der 2017 von der Stiftung Niedersachsen geförderten Veranstaltungsreihe.

Eintritt: 9.00/erm. 7.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 0441-235 3014

Veranstalter: Literaturbüro Oldenburg

Photo: Jürgen Bauer

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Do. 2. März 201720:00

Newcomer Session mit dem Northside Trio

Northside Trio

Mit dieser Reihe möchte die Jazzmusiker-Initiative Oldenburg e.V. jungen und junggebliebenen Menschen jeden Alters die Möglichkeit bieten, sich auf einer Bühne auszuprobieren. Perfektion wird ausdrücklich nicht erwartet. Darauf sollte sich auch das Publikum einstellen.

Das erste Set spielt die Oldenburger Band Northside Trio:

Das Northside Trio sind Dominik Banaschek (Gitarre), Patrick Tellmann (Bass) und Malte Radoy (Drums). Seit einem Jahr spielen die drei Musikstudenten in dieser Formation und komponieren ihre Stücke, die im Bereich Modern Jazz/Fusion anzusiedeln sind, selber. Ihre Kompositionen sind dabei geprägt von Improvisation und einem harmonischen Zusammenspiel von Polyrhythmik und Melodik. Die Musiker orientieren sich an Künstlern wie John Scofield, Snarky Puppy und Aaron Parks. Zusammengefunden haben sie durch ihr Mitwirken an verschiedenen Ensembles und Bands an der Universität Oldenburg.

Anschließend sind alle Instrumentalisten und Sänger/Sängerinnen eingeladen, mit der Band zu jammen oder als Ensemble einen eigenen Beitrag auf die Bühne zu bringen.

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Jazzmusiker-Initiative Oldenburg

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Sa. 4. März 201719:30

Fremde Federn Reloaded
Themen-Poetry Slam

Fremde FedernFremde Federn vereint fünf Bühnen-Poeten zu einem Ensemble und nimmt spielerisch den Umgang mit dem Urheberrecht aufs Korn. Dabei schmücken sich Sebastian Hahn, Sven Kamin, Adriane Meinhardt, Sascha Mühlenbeck und Dominik Bartels im doppelten Wortsinn mit fremden Federn: Im ersten Teil der Veranstaltung stellen sie sich dem Publikum jeweils mit einem eigenen Text vor. Nach einer Pause performen sie im zweiten Teil des Abends so überzeugend wie möglich den Text eines anderen Ensemblemitgliedes. Für diese Fremdperformance haben sie neue Texte zu dem Motto ‚Auslaufmodell‘ geschrieben. Zur Kennzeichnung des Plagiats tragen sie beim Vortrag der Texte ihrer Kollegen einen Indianer-Kopfschmuck oder setzen sich Engelsflügel auf den Rücken. Mit der Unterstützung des Publikums klären wir schließlich die wahre Urheberschaft auf, denn das Copyright wird selbstverständlich respektiert. Auf der Grundlage der Darbietungen der ersten Runde versucht sich eine aus Besuchern bestehende Jury an der Zuordnung von Text und Autor. Jeder Juror erhält als Dank für seinen Einsatz eine Freikarte für den nächsten  Veranstaltungstermin von Fremde Federn. Mario Filsinger moderiert die von der Stiftung Niedersachsen geförderte Veranstaltungsreihe

Eintritt: 9.00/erm. 7.00. Aufgrund der zu erwartenden Nachfrage empfehlen wir dringend, Karten vorzubestellen. Die Reservierung ist jetzt auch für dieses Format unter www.wilhelm13.de und telefonisch unter der Nummer 0441-235 3014 beim Literaturbüro möglich.

Photo: Thomas Marienfeld

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Di. 7. März 201720:00

Groupa – Weltmusik aus Schweden und Norwegen
Zweifache Preisträger des schwedischen Grammy

GroupaDas spielfreudige Trio aus Schweden und Norwegen gilt seit 1980 als Synonym für die Innovationskraft der nordischen Folk-Avantgarde. Zwei ihrer insgesamt 10 Alben wurden mit dem schwedischen Grammy ausgezeichnet, die CD „Fjalar“ erhielt 2002 den Deutschen Schallplattenpreis. Ausnahmeperkussionist Terje Isungset sorgte u.a. mit Eis-Perkussion für weltweites Aufhorchen! Groupa hat skandinavische Musikgeschichte geschrieben und war die erste Band, die mit ihren Tourneen seit Mitte der 80er Jahre schwedische Folkmusik in Deutschland populär machte.

Mit den beiden Gründungsmitgliedern Mats Edén an Viola d`amore und norwegischer Hardangergeige und Jonas Simonson an Quer-Flöten und traditionellen Naturtonflöten sowie dem norwegischen Natur-Perkussionisten und Maultrommel-Spezialisten Terje Isungset kommen drei international renommierte Meister ihres Faches zur Präsentation des neuen Groupa-Albums ins Wilhelm13. Die Musiker berufen sich auf die Idee des schwedischen Pianisten Jan Johansson, der in den 1960er Jahren die Verbindung traditioneller Musik mit Modernem und Jazz begründete, eine Verbindung, mit der skandinavische Musiker einen neuen europäischen Musiktypus kreierten.

Groupa malt heute nach eigener Aussage mit ineinander zerfließenden Wasserfarben neue Versionen der alten Melodien. Die Musiker hören nach innen, kommunizieren miteinander, komponieren Neues und entwickeln bisweilen expressive Energie bei ihren Improvisationen. Klangtupfer entwickeln sich so zu tranceartig aufgebauten Klang- und Rhythmusstrukturen.

GROUPA auf YouTube:

Kind Of Folk
Live AT WOMEX
Halling – Musik over Præstø Fjord
Silent Folk – Full Album

Die Bandmitglieder:

Mats Edén – Viola d`amore, Hardangergeige, diatonisches Akkordeon
Aufgewachsen im schwedischen Värmland, an der Grenze zu Norwegen, wurde er 1979 zum Riksspelman ernannt (übersetzt „Reichsspielmann“, die höchste Auszeichnung für einen traditionellen Musiker in Schweden). Er studierte Komposition an der Norwegischen Musik-Akademie in Oslo. Mats Edén schreibt einen großen Teil der Musik von Groupa. Sein elegantes Geigenspiel, das Einflüsse aus dem Värmland und Norwegen vereint, ist das Kennzeichen der Band. Solistisch und mit dem Folk-Jazz Projekt „Nordan“ u.a. zusammen mit Lena Willemark, Ale Möller und Palle Danielson veröffentlichte er Alben bei ECM.

Terje Isungset – Natur-Perkussion, Maultrommel, Stimme
Einer der innovativsten und bekanntesten Schlagwerker Skandinaviens. Seine Instrumente stammen zumeist aus der Natur Norwegens: uralte knorrige Hölzer, klingende Steine von den Bergen Westnorwegens, Felle und Rentierglocken. Er ist nicht nur in Europa ein gefragter Musiker, sondern auch in Australien, Asien, den USA und Kanada. Seit 15 Jahren experimentiert er zudem mit Klängen aus Eis, hat das jährliche Eisfestival in Geilo ins Leben gerufen und fünf CDs mit Eisinstrumenten eingespielt.

Jonas Simonson – Flöten, Bass-Klarinette
Er entwickelte ein vollkommen einzigartiges und ganz eigenes Flötenspiel, sowohl auf Querflöten als auch auf den grifflochlosen Obertonflöten (Seljeflöten). Aus der klassischen Musik kommend, konvertierte er Anfang der 80er Jahre zum schwedischen Folk, der seitdem nicht mehr derselbe wie vorher ist. Jonas Simonson spielt außerdem unter anderem mit dem brillianten Bläser-Trio Bäsk und im Crane Dance-Trio. Aufsehen erregte auch sein Crossover-Projekt „Songs in Meantone“ mit dem Jazzbassisten Anders Jormin und der Organistin Karin Nelson.

Das schreibt die Presse:

„Ein Zauber magischer Seelen (…) ein entspanntes und grenzenloses Hörvergnügen“ – Kieler Nachrichten

„Groupa der absolute Höhepunkt beim trad.it-Festival in Groningen … Es waren ca 1000 Leute auf dem Festival in Oosterpoort in Groningen. Es gab gute Konzerte von Riccardo Tesi und Värttinä. Das beste Konzert stand am Beginn des Festivals: die schwedische Band Groupa. Es gibt nicht viele Festivalorganisatoren, die es wagen, eine Gruppe wie Groupa auf das Programm setzen. Eine Band, die (in wechselnden Besetzungen) in den Jahren unter der Leitung des hervorragenden Geigers Mats Eden die schwedische Musik modernisiert, indem sie ihr Jazz und minimalistische Musik hinzufügt.
Im Laufe der Jahre hatten wir hier bereits einige der skandinavischen Top-Perkussionisten gehört. Zum Beispiel Sara Puljula (Gjallarhorn), Frederik Gille (Bazar Bla) oder Andre Ferrari (Väsen). Die Perkussion von Terje Isungset jedoch ist von von einem noch höheren, fast überirdischem Niveau. Vollständig umgeben von einer großen Menge besonderer Instrumente zieht Isungset die Aufmerksamkeit auf sich, indem er durch minimale Hand- und Fußbewegungen eine ganze Reihe von Perkussionsgeräuschen hervor zu bringen versteht. Dieser Percussion-Zauberer aus Norwegen spielt auf „Strumpfhosen“, wie wir auf niederländisch sagen. Sein Spielstil ist subtil, funkelnd, zurückhaltend und doch überwältigend, immer im Gleichgewicht mit seinen musikalischen Partnern.
Die wunderbare Basis, die Isungset legt, bietet den anderen Mitgliedern von Groupa die Möglichkeit auf eigenen Kompositionen und traditionellen Melodien zu improvisieren. Und dann nicht aufdringlich, sondern mit freien Tönen, die durch ein unglaublich musikalisches Timing genau an ihrem Platz sind.“ – Folkforum 2005

“The way the three musicians interact is a musical alloy in which focus on detail creates magnificence. Frost offers the austerity of a winter landscape, the rippling snowmelt, and a warming fire. Frost is not for background noise, it is music that demands to be experienced in peace and quiet. Listened to with concentration, Mats Edén’s brilliant fiddle melodies, Jonas Simonsson’s drifting flute music and Terje Isungset’s innovative percussion form a sound installation in which one can delightfully lose all sense of space and time.” – Lovisa Eriksson, Nya Wermlands-Tidningen, on Groupa’s 8th CD Frost

“Groupa has become identified with Swedish folk music and all the developments in its recent history, Groupa will challenge people’s preconceptions of Swedish music … a band worth their weight in gold.”- Rock’n reel

Weitere Infos: www.groupa.se

Eintritt: VVK 18.00/erm. 13.00 , AK €20.00/erm. €15.00 -– Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 0441-691634 bzw. per Mail info@singersplayersclub.de

Veranstalter: Singers & Players im Kulturclub OL e.V.

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